Grimmelshausen

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Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Grimmelshausen, zum Schriftsteller gleichen Namens siehe Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Grimmelshausen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Grimmelshausen hervorgehoben
Koordinaten: 50° 29′ N, 10° 38′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Hildburghausen
Verwaltungs­gemeinschaft: Feldstein
Höhe: 360 m ü. NHN
Fläche: 4,21 km2
Einwohner: 185 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 44 Einwohner je km2
Postleitzahl: 98660
Vorwahl: 036873
Kfz-Kennzeichen: HBN
Gemeindeschlüssel: 16 0 69 016
Adresse der Verbandsverwaltung: Mauerstr. 9
98660 Themar
Webpräsenz: www.vg-feldstein.de
Bürgermeister: Bodo Dressel
Lage der Gemeinde Grimmelshausen im Landkreis Hildburghausen
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Grimmelshausen

Grimmelshausen ist eine thüringische Gemeinde in der Verwaltungsgemeinschaft Feldstein im fränkisch geprägten Landkreis Hildburghausen.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Haufendorf Grimmelshausen liegt beiderseits der Werra oberhalb der Einmündung der Schleuse etwa 500 m von der Bundesstraße 89, die von Meiningen nach Sonneberg und Kronach führt, entfernt.

Seit 1990 wird die Werra durch ein Rückhaltebecken angestaut, was die Ansiedelung seltener Vogelarten zur Folge hatte. Wanderwege wurden angelegt und auch der Werratal - Radwanderweg von Reurieth über Themar nach Henfstädt führt durch Grimmelshausen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1177 wurde Grimmelshausen unter dem Namen Grymoltushusen erstmals urkundlich erwähnt. Bis zu diesem Jahr lässt sich der Stammbaum der ursprünglich adligen, mäßig begüterten Familie von Grimmelshausen aus dem Thüringischen zurückverfolgen. Nahe dem Dorfe lag das Stammschloss der Familie an der oberen Werra. Die von Grimmelshausen zogen um 1571 in die Reichsstadt Gelnhausen an der Kinzig. Dort wurde dann auch der bekannte Hans Jakob Christoffel von Grimmelshausen geboren.

Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort 1634 teilweise von marodierenden Soldaten zerstört.

Herrschaftsmäßig gehörte der Ort im Amt Themar zunächst zur Grafschaft Henneberg, nach 1583 zu verschiedenen sächsischen Herzogtümern und von 1826 bis 1918 zu Sachsen-Meiningen. 1920 kam er zum Land Thüringen.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand

Jahr Einwohnerzahl
31. Dezember 1994 207
31. Dezember 1995 214
31. Dezember 1996 209
31. Dezember 1997 205
31. Dezember 1998 207
31. Dezember 1999 208
31. Dezember 2000 211
31. Dezember 2001 204
31. Dezember 2002 206
31. Dezember 2003 207
31. Dezember 2004 200
Jahr Einwohnerzahl
31. Dezember 2005 199
31. Dezember 2006 193
31. Dezember 2007 198
31. Dezember 2008 193
31. Dezember 2009 181
31. Dezember 2010 180
31. Dezember 2011 183
31. Dezember 2012 176
31. Dezember 2013 176
31. Dezember 2014 170
Datenquelle: Thüringer Landesamt für Statistik

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Grimmelshausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 gewählt wurden:

  • Freie Wähler: 4 Sitze
  • Bürgerinitiative für Grimmelshausen: 2 Sitze

[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehemals Kapelle, ab 1801 Schule, später Gemeindehaus
  • Die Heimatstube im Gemeindehaus ist nach Anmeldung zu besuchen. Ein ehemaliges Jagdhaus mit interessantem Fachwerk dominiert die Sicht auf das Dorf von der Werra.
Hauptartikel: Gemeindehaus Grimmelshausen
  • Im Ort befindet sich ein alter Brunnen mit Pumpe. Beides wurde in den letzten Jahren restauriert.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung der Gemeinden vom Thüringer Landesamt für Statistik (Hilfe dazu).
  2. https://daten.verwaltungsportal.de/dateien/news/2/4/2/2/8/7/ergebnis.pdf

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Grimmelshausen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien