Grizzly Bear (Band)
| Grizzly Bear | |
|---|---|
Grizzly Bear im Jahr 2006 | |
| Allgemeine Informationen | |
| Herkunft | New York, Vereinigte Staaten |
| Genre(s) | Indie-Folk, Psychedelic Folk, Indie-Rock |
| Aktive Jahre | seit 2002 |
| Website | grizzly-bear.net |
| Gründungsmitglieder | |
| Ed Droste | |
| Aktuelle Besetzung | |
| Ed Droste (2002–2020, seit 2025) | |
| Christopher Bear (seit 2004) | |
| Chris Taylor (seit 2004) | |
Gitarre, Keyboard, Gesang |
Daniel Rossen (seit 2004) |

Grizzly Bear ist eine US-amerikanische Indie-Rock-Band aus dem New Yorker Stadtbezirk Brooklyn. Die Band verbindet traditionelle und elektronische Instrumente und wird häufig dem Psychedelic Folk bzw. dem Folk-Rock zugeordnet. Ihr Sound wird von akustischen Gitarren und Harmoniegesang dominiert.
Geschichte
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]Sänger und Songwriter Ed Droste gründete Grizzly Bear als Soloprojekt, nachdem er 1999 von Boston nach New York City gezogen war. Gemeinsam mit Schlagzeuger Christopher Bear nahm er 2004 das Debütalbum Horn of Plenty auf. Nachdem das Line-up mit Bassist Chris Taylor und Gitarrist Daniel Rossen vollständig war, nahm das britische Label Warp Records die Band unter Vertrag und veröffentlichte 2006 das zweite Album Yellow House. Danach verstärkte Grizzly Bear die Tour-Aktivitäten und spielte u. a. mit Radiohead und TV on the Radio. 2007 erschien die EP Friend. 2008 spielten sie gemeinsam mit Paul Simon in der Brooklyn Academy of Music und kollaborierten mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra.
Den kommerziellen Durchbruch erreichte die Band im Sommer 2009 mit der Veröffentlichung des Albums Veckatimest, das bis auf Platz 8 der US-Albumcharts stieg und sich auch in den Albumcharts verschiedener europäischer Länder platzieren konnte.
Grizzly Bear steuerten einige ihrer Stücke dem Soundtrack des 2010 erschienenen Films Blue Valentine bei.
Im Jahr 2020 verkündete Droste seinen Ausstieg aus der Band, um eine Ausbildung zum Therapeuten auszuüben.[1] Grizzly Bear war seitdem inaktiv. 2025 kehrte Droste zurück und wird mit der Band auf Tournee gehen.[2]
Diskografie
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]| Chartplatzierungen Erklärung der Daten | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Alben[3][4] | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Studioalben
- Horn of Plenty (2004)
- Yellow House (2006)
- Veckatimest (2009)
- Shields (2012)
- Painted Ruins (2017)[5]
EPs
- Sorry for the Delay (2006)
- Friend (2007)
- Shields: B-Sides (2013)
Singles
- On a Neck, on a Spit (2006)
- Knife (2007)
- Live on KCRW (2009)
- Two Weeks (2009, UK:
Silber) - While You Wait for the Others (2009)
- Sleeping Ute (2012)
- Yet Again (2012)
Quellen
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- ↑ Lunch Therapy: Ed Droste's Got To Be Real About His Harvest Bowl. Abgerufen am 8. September 2021 (englisch).
- ↑ Grizzly Bear Are Back and Want to Play the Deep Cuts. In: Pitchfork. Abgerufen am 13. Oktober 2025 (englisch).
- ↑ Chartquellen: DE AT CH UK US
- ↑ Auszeichnungen für Musikverkäufe: UK
- ↑ Opulente Schönheit als Waffe gegen die Borniertheit der Welt, Besprechung im Rolling Stone vom 9. August 2017, abgerufen am 11. August 2017.
Weblinks
[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]- Grizzly Bear bei Myspace
- Grizzly Bear bei Discogs
- Grizzly Bear bei AllMusic (englisch)
- Grizzly Bear bei laut.de
