Groß Santersleben

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Groß Santersleben
Gemeinde Hohe Börde
Wappen von Groß Santersleben
Koordinaten: 52° 11′ 27″ N, 11° 27′ 15″ O
Höhe: 114 m
Fläche: 7,09 km²
Einwohner: 1026 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 145 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39343
Vorwahl: 039206

Groß Santersleben ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groß Santersleben liegt ca. 4 km nordwestlich von Irxleben.

Als Wohnplätze der ehemaligen Gemeinde waren ausgewiesen:

  • Rasthof Börde

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelische Kirche in Groß Santersleben

Groß Santersleben wurde erstmals im Jahr 1013 als Groten-Sanderslove urkundlich erwähnt und auch 1742 noch Groß-Sandersleben geschrieben. Der Name leitet sich vom Personennamen Sander ab. Das alte, heute noch existierende, sächsische Adelsgeschlecht von Sandersleben stammt aus Santersleben.

Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Groß Santersleben, Ackendorf, Bebertal, Eichenbarleben, Hermsdorf, Hohenwarsleben, Irxleben, Niederndodeleben, Nordgermersleben, Ochtmersleben, Schackensleben und Wellen zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.[1]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Für den Ortsteil Groß Santersleben wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Groß Santersleben besteht aus 7 Mitgliedern.

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der ehrenamtliche Bürgermeister Andy Zacke wurde am 3. Dezember 2006 gewählt und war bis zur Auflösung der Gemeinde im Amt. Sein Vorgänger Frank Meyer war am 6. Februar 2000 gewählt worden.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 12. September 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Rot ein silberner Pfahl, überdeckt von fünf großen und fünf kleinen fächerartig gebundenen goldenen Pfauenfedern mit blauen Augen.“

Friedhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Grabstätte auf dem Ortsfriedhof für den zur Zwangsarbeit nach Deutschland verschleppten polnischen Zwangsarbeiter Bronislaw Chojnacki, der wegen verbotenen Umgangs mit einer deutschen Frau 1942 erhängt wurde

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Johann Gottlieb Immermann (1707–1777), Rektor des Domgymnasiums in Magdeburg und von 1753 bis zu seinem Tod Pastor in Groß Santersleben

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zur Bundesstraße 1, die Braunschweig mit Magdeburg verbindet, sind es in nördlicher Richtung ca. 3,5 km. Die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Irxleben) wird nach 4 km erreicht.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. StBA: Gebietsänderungen vom 01. Januar bis 31. Dezember 2010