Großbundenbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Großbundenbach
Großbundenbach
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Großbundenbach hervorgehoben
Koordinaten: 49° 18′ N, 7° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Zweibrücken-Land
Höhe: 339 m ü. NHN
Fläche: 6,9 km2
Einwohner: 331 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 48 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66501
Vorwahl: 06337
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 209
Adresse der Verbandsverwaltung: Landauer Straße 18–20
66482 Zweibrücken
Webpräsenz: www.grossbundenbach.de
Ortsbürgermeister: Dieter Glahn (SPD)
Lage der Ortsgemeinde Großbundenbach im Landkreis Südwestpfalz
DarsteinDimbach (Pfalz)Hauenstein (Pfalz)HinterweidenthalLug (Pfalz)Schwanheim (Pfalz)SpirkelbachSpirkelbachWilgartswiesenWilgartswiesenClausenDonsiedersLeimen (Pfalz)MerzalbenMünchweiler an der RodalbRodalbenBottenbachEppenbrunnHilstKröppenKröppenLemberg (Pfalz)ObersimtenRuppertsweilerSchweixTrulbenVinningenBobenthalBruchweiler-BärenbachBundenthalBusenbergDahnErfweilerErlenbach bei DahnFischbach bei DahnHirschthal (Pfalz)LudwigswinkelNiederschlettenbachNothweilerRumbachSchindhardSchönau (Pfalz)BiedershausenHerschbergHettenhausen (Pfalz)Knopp-LabachKrähenbergObernheim-KirchenarnbachSaalstadtSchauerbergSchmitshausenWallhalbenWeselbergWinterbach (Pfalz)GeiselbergHeltersbergHermersbergHöheinödHorbach (Pfalz)SchmalenbergSteinalbenWaldfischbach-BurgalbenAlthornbachBattweilerBechhofen (Pfalz)ContwigDellfeldDietrichingenGroßbundenbachGroßsteinhausenHornbachKäshofenKleinbundenbachKleinsteinhausenMauschbachRiedelbergRosenkopfWalshausenWiesbach (Pfalz)HöheischweilerHöhfröschenMaßweilerNünschweilerPetersberg (Pfalz)ReifenbergRieschweiler-MühlbachThaleischweiler-FröschenPirmasensZweibrückenSaarlandSaarlandFrankreichLandkreis Südliche WeinstraßeKaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KaiserslauternLandkreis KuselLandau in der PfalzLandkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Großbundenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land an. Das Dorf bezeichnet sich selbst als „Das Walnussdorf“.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großbundenbach wurde erstmals im Jahre 1178 urkundlich erwähnt. Bis 1674 gehörte es den Herren von Steinkallenfels, gelangte dann durch Kauf an die Familie Cathcart zu Carbiston und kam 1777 im Tausch gegen Wolfersheim an Pfalz-Zweibrücken. 1920 wechselte es vom Bezirksamt Homburg zum Bezirksamt Zweibrücken.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Großbundenbach, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2][1]

Jahr Einwohner
1815 370
1835 441
1871 351
1905 378
1939 338
1950 395
Jahr Einwohner
1961 353
1970 365
1987 354
1997 398
2005 388
2015 331

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Großbundenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem. Bei den vorangegangenen Wahlen fanden personalisierte Verhältniswahlen statt.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[3]

Wahl SPD CDU Gesamt
2014 per Mehrheitswahl 8 Sitze
2009 5 3 8 Sitze
2004 5 3 8 Sitze

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen von Großbundenbach
Blasonierung: „Schild geteilt durch einen goldenen Balken, oben in Grün ein nach rechts schreitender silberner Leopard, unten in Grün ein linksgewendetes Osterlamm mit Fahne (rotes Kreuz auf silbernem Feld) und goldenem Nimbus.“

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Pfarrkirche St. Martin

2011 wurde Großbundenbach Sieger in der Sonderklasse in Rheinland-Pfalz beim Wettbewerb Unser Dorf hat Zukunft.[4]

  • Von der Burg Bundenbach sind noch einige Mauerreste vorhanden.
  • Evangelische Pfarrkirche St. Martin – ein Dom im Kleinen: Von der ursprünglich romanischen Kirche ist noch der Turm erhalten. Anfang des 14. Jahrhunderts wurde eine gotische dreischiffige Hallenkirche angebaut, deren Wandmalereien 1908 entdeckt und teils wieder freigelegt wurden. Sie ist die prächtigste in der kleinen Gruppe gotischer Stufenhallen auf der Sickinger Höhe. Als ehemalige Wehrkirche besitzt die St. Martinskirche noch ihre Ringmauer, innerhalb derer bis 1853 der Kirchhof war. Die tiefen Einkerbungen in der Wand hinter dem Eingangsportal zeigen, dass der Zugang verrammelt werden konnte, wenn Gefahr drohte. Der um 1200 entstandene romanische Chorturm und das um 1320 entstandene gotische Kirchenschiff bilden durch den warmen Ton des roten und gelben Sandsteins eine Einheit. Im Innern sind die Schlusssteine des Kreuzrippengewölbes figürlich ausgestaltet. Die Steinkallenfels und die Cathcart zu Carbiston nutzten die Kirche als Grablege. Prächtige Epitaphien schmücken den Chorraum. Unter dem Altar befindet sich die Gruft mit den Gebeinen der Adelsfamilien.[5]
  • Alter Dorfbrunnen.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Großbundenbach

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ehrenbürger[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernhard H. Bonkhoff: Pfarrkirche St. Martin Großbundenbach. Verlag Schnell und Steiner, 1994.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Großbundenbach – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  4. Pressemitteilung des Innenministeriums Rheinland-Pfalz vom 22. September 2011
  5. Bernhard H. Bonkhoff: "800 Jahre St. Martin"