Großchina

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Mak

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Als Großchina (seltenerer auch Größeres China) wird im kulturellen, ökonomischen und geopolitischen Sinn ein Raum bezeichnet, der neben der Volksrepublik China (Festlandchina, Hongkong und Macau) auch die Republik China (Taiwan) und Singapur, umfasst. Eine erweiterte Definition umfasst auch Länder, in denen große Gemeinden von Auslandschinesen existieren.[1] In der wissenschaftlichen Betrachtung umfasst der Wirtschaftsraum Großchina die VR-China, Hongkong, Makau und Taiwan.[2]

In den entsprechenden Ländern, wie Thailand, Malaysia und Indonesien, wird dieser Begriff allerdings nicht gern gehört, weil die dortige nicht-chinesische Mehrheit die nationale Selbstständigkeit betont. Durch die lange Tradition als Händler, Großgrundbesitzer und Kollaborateure der westlichen Kolonialmächte ist ein Teil der chinesischen Minderheit vermögend geworden. Die arme Stadt- und Landbevölkerung in Südostasien ließ sich in der Vergangenheit zu anti-chinesischen Pogromen aufhetzen, insbesondere von den indonesischen Militärmachthabern.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatAndré Gunder Frank: Das 21. Jahrhundert wird ein Asiatisches sein. In: PROKLA 139, Schwerpunkt Globale Ungleichheiten. Abgerufen am 10. August 2015 (deutsch).
  2. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatGeorg Nohn: China und seine Darstellung im Schulbuch. In: Dissertation, Seite 137. Universität Trier, 2001, abgerufen am 10. August 2015 (deutsch).