Großkraftwerk Franken

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Großkraftwerk Franken AG
Rechtsform Aktiengesellschaft
Gründung 1912
Auflösung 2001
Auflösungsgrund Fusion
Sitz Nürnberg, Deutschland[1]
Branche Energieversorgung

Schuldverschreibung über 1000 Mark der Großkraftwerk Franken AG vom 18. März 1922
Das Kraftwerk Franken I

Die Großkraftwerk Franken AG (GFA) war ein regionaler Stromversorger im Großraum Nürnberg, der 2001 in der E.ON Bayern aufgegangen ist.

1911 gründeten die Städte Nürnberg und Fürth eine Gesellschaft zur Errichtung eines Großkraftwers Franken. Ziel war die Bereitstellung von genügend Energie, um ganz Mittelfranken mit Energie versorgen zu können. Die vorhanden, nicht mehr erweiterbaren Kraftwerke wie das Nürnberger Kraftwerk Tullnau sollten durch die neue Anlage ersetzt werden.[2]

Beim Bau der Werkshalle kam es 1912 zu einem schweren Unglück mit acht Todesopfern.[3] Das Kraftwerk wurde am 19. April 1913 feierlich eröffnet.[2]

Seit den 1950er Jahren bildeten das Kraftwerk Franken I (Gebersdorf) und Kraftwerk Franken II (Frauenaurach) das Rückgrat der fränkischen Stromversorgung, ergänzt durch das Pumpspeicherkraftwerk Happurg.

Im Jahr 2001 wurde die Großkraftwerk Franken AG gemeinsam mit den vier bayerischen Regionalversorgern Energieversorgung Oberfranken AG, Isar-Amperwerke AG, OBAG AG und Überlandwerk Unterfranken AG zur E.ON Bayern AG zusammengefasst, der heutigen Bayernwerk AG.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Manfred Hahn: 100 Jahre Strom in Franken. wek-Verlag Treuchtlingen, Berlin 2014. ISBN 978-3-934145-94-8. Seite 80 ff.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Grosskraftwerk Franken AG in hv-info.de
  2. a b Manfred Hahn: 100 Jahre Strom in Franken. wek-Verlag Treuchtlingen, Berlin 2014. ISBN 978-3-934145-94-8. Seite 80 ff.
  3. Historische Brände auf Feuerwehrmuseum-Nürnberg.de

Koordinaten: 49° 25′ 15″ N, 11° 0′ 31,7″ O