Großräschener See

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Großräschener See
Der entstehende Großräschener See
Der entstehende Großräschener See
Geographische Lage Brandenburg
Orte am Ufer Großräschen
Orte in der Nähe Senftenberg
Daten
Koordinaten 51° 33′ 43″ N, 14° 2′ 12″ OKoordinaten: 51° 33′ 43″ N, 14° 2′ 12″ O
Großräschener See (Brandenburg)
Großräschener See

Besonderheiten

Flutung des ehem. Tagebaus Meuro

Grossräschener See, Luftaufnahme (2015)
Füllstand Großräschener See (Ilsesee) Ende 2008
Die Vorgeschichte des Großräschener Sees: Die Abbaufolge des Tagebau Meuro/später Großräschener See

Der Großräschener See (bis September 2011 Ilsesee) ist ein künstlicher See im Westen der Lausitzer Seenkette in der Niederlausitz in Brandenburg.

Der See entstand aus der Flutung des Restloch des Tagebaus Meuro.

Er befindet sich südlich der Stadt Großräschen und westlich des Senftenberger Ortsteils Sedlitz und ist dabei über die A 13 (Dresden–Berlin) und die Bundesstraße 96 oder über den Bahnhof der Gemeinde Sedlitz zu erreichen.

Der See, dessen Flutung am 15. März 2007 begann und im Jahr 2017 abgeschlossen sein soll, ist einer der größeren der Region. Zur touristischen Erschließung wurde in Großräschen ein Hafenbecken und eine Seebrücke angelegt, nördlich von Sedlitz soll eine Mole mit Hafen sowie Beherbergungsbetriebe entstehen.

Vom zweiten Halbjahr 2010 an wurde ein 1197 Meter langer Kanal (Ilse-Kanal) für kleinere Schiffe zwischen dem Großräschener See und dem Sedlitzer See gebaut. Er wurde im Herbst 2014 baulich fertiggestellt.[1] Er unterquert die vier Gleise der Bahnlinie Senftenberg–Cottbus und der Bundesstraße 169 in einem 186 Meter langen Tunnel. Wenn der Pegelstand der Seen sein endgültiges Niveau erreicht hat, wird er dreieinhalb Meter hoch Wasser führen. Bei Fertigstellung des Kanals Ende 2014 lag der Pegelstand beider Seen noch 7,50 Meter bzw. 8.40 Meter unter dem geplanten Endniveau.[1]

Im September 2011 wurde der See von Ilsesee in Großräschener See umbenannt.[2]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Nächster Kanal baulich vorbereitet: Überleiter 11 zur Abnahme, Pressemitteilung der LMBV vom 3. November 2014.
  2. www.grossraeschenersee.com