Großrußbach

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Großrußbach
Wappen von Großrußbach
Großrußbach (Österreich)
Großrußbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Korneuburg
Kfz-Kennzeichen: KO
Fläche: 32,76 km²
Koordinaten: 48° 28′ N, 16° 25′ OKoordinaten: 48° 28′ 22″ N, 16° 24′ 55″ O
Höhe: 291 m ü. A.
Einwohner: 2.163 (1. Jän. 2016)
Bevölkerungsdichte: 66 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2114
Vorwahl: 02263
Gemeindekennziffer: 3 12 05
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 31
2114 Großrußbach
Website: www.grossrussbach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Zimmermann (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
16
3
2
16 
Von 21 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Großrußbach im Bezirk Korneuburg
Bisamberg Enzersfeld im Weinviertel Ernstbrunn Gerasdorf bei Wien Großmugl Großrußbach Hagenbrunn Harmannsdorf Hausleiten Korneuburg Langenzersdorf Leitzersdorf Leobendorf Niederhollabrunn Rußbach Sierndorf Spillern Stetteldorf am Wagram Stetten StockerauLage der Gemeinde Großrußbach im Bezirk Korneuburg (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Südwesttrakt des Schlosses Großrußbach
Südwesttrakt des Schlosses Großrußbach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Großrußbach ist eine Marktgemeinde mit 2163 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2016) im Bezirk Korneuburg in Niederösterreich. Sie ist nicht zu verwechseln mit der rund 30 km weiter westlich ebenfalls im Bezirk Korneuburg gelegenen Gemeinde Rußbach.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Großrußbach liegt im Tal des Rußbaches im Hügelland des Weinviertels in Niederösterreich, rund 17 km nördlich von Korneuburg. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 32,71 Quadratkilometer. 14,2 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Großrußbach, Hipples, Karnabrunn, Kleinebersdorf, Weinsteig und Wetzleinsdorf.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Seit 2006 ist Großrußbach Teil der Kleinregion 10 vor Wien.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Liste ÖVP 16, SPÖ 3, FPÖ 2, andere keine Sitze.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: „Ein von Silber auf Grün geteilter Schild, oben ein aus der Schildteilung wachsender roter Wolf, unten zwei gekreuzte silberne Schreibfedern, die von einer goldenen Ähre gebunden werden.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Südansicht der Pfarrkirche
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großrußbach
  • Die Pfarrkirche Großrußbach hl. Valentin ist eine ehemalige Wehrkirche mit einem dreijochigen Langhaus aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. Der zweijochige, polygonale Chor zwischen dem spätgotischen Turm und der Sakristei stammt vermutlich aus der 2. Hälfte des 14. Jahrhunderts.
  • Das Schloss Großrußbach unterhalb der Pfarrkirche ist ein Bildungshaus der Erzdiözese Wien.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • USVG Großrußbach: Der Fußballclub spielt in der 2. Klasse Donau. Es spielen 2 Kampfmannschaften (Erste und Reserve), 2 Damenmannschaften (Gebietsliga und Germann-Cup) und 4 - 6 Jugendmannschaften.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bauernmarkt: jeden Samstag vormittags (außer im Januar) wird in der Kellertrift ein Bauernmarkt abgehalten

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 62, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 79. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 860. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,2 Prozent.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Großrußbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1. Jänner 2015 nach Ortschaften