Großsteinbach

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Großsteinbach
Wappen Österreichkarte
Wappen von Großsteinbach
Großsteinbach (Österreich)
Großsteinbach
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Hartberg-Fürstenfeld
Kfz-Kennzeichen: HF (ab 1.7.2013; alt: FF)
Fläche: 21,25 km²
Koordinaten: 47° 9′ N, 15° 53′ OKoordinaten: 47° 9′ 0″ N, 15° 53′ 0″ O
Höhe: 331 m ü. A.
Einwohner: 1.256 (1. Jän. 2017)
Postleitzahlen: 8265, 8264
Vorwahl: 03386
Gemeindekennziffer: 6 22 16
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Großsteinbach 62
8265 Großsteinbach
Website: www.gemeinde-grosssteinbach.at
Politik
Bürgermeister: Josef Rath (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
    
Insgesamt 15 Sitze
  • ÖVP: 9
  • Zukunftsliste Gemeinde Großsteinbach: 4
  • FPÖ: 1
  • SPÖ: 1
Lage der Gemeinde Großsteinbach im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld
Bad BlumauBad WaltersdorfBuch-St. MagdalenaBurgauDechantskirchenEbersdorfFeistritztalFriedbergFürstenfeldGrafendorf bei HartbergGreinbachGroßsteinbachGroßwilfersdorfHartbergHartberg UmgebungHartlIlzKaindorfLafnitzLoipersdorf bei FürstenfeldNeudauOttendorf an der RittscheinPinggauPöllauPöllaubergRohr bei HartbergRohrbach an der LafnitzSankt Jakob im WaldeSankt Johann in der HaideSankt Lorenzen am WechselSchäffernSöchauStubenbergVorauWaldbach-MönichwaldWenigzellSteiermarkLage der Gemeinde Großsteinbach im Bezirk Hartberg-Fürstenfeld (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Großsteinbach ist eine Gemeinde mit 1256 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Gerichtsbezirk Fürstenfeld bzw. politischem Bezirk Hartberg-Fürstenfeld in der Steiermark.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde gliedert sich in drei Katastralgemeinden bzw. gleichnamige Ortschaften (Fläche: Stichtag 31. Dezember 2017[1]; Bevölkerung Stand 1. Januar 2018[2]):

  • Großhartmannsdorf (855,42 ha; 336 Ew.)
  • Großsteinbach (711,64 ha; 533 Ew.)
  • Kroisbach (556,71 ha); Kroisbach an der Feistritz (379 Ew.)

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt an fünf Nachbargemeinden, eine davon liegt im westlich gelegenen Bezirk Weiz.

Feistritztal Hartl
Gersdorf an der Feistritz (Bezirk Weiz) Nachbargemeinden * BW
Ilz Großwilfersdorf
* Die scheinbar im Osten angrenzende Gemeinde Bad Waltersdorf ist vom Großsteinbacher Gebiet durch einen circa acht Meter breiten Streifen der Gemeinde Großwilfersdorf getrennt.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die erste urkundliche Erwähnung von Großsteinbach findet sich im Reiner Stiftsurbar von 1395. Die „Stainpacher pfarr“ wurde im Jahr 1400 erstmals erwähnt.

1968 erfolgte die Vereinigung der Gemeinden Großsteinbach, Großhartmannsdorf und Kroisbach zur Großgemeinde Großsteinbach.

Zur Gründungsgeschichte von Großhartmannsdorf siehe Schloss Feistritz.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bürgermeister der Gemeinde ist Josef Rath (ÖVP). Dem Gemeindevorstand gehören weiters Vizebürgermeister Christian Groß (ÖVP) und der Kassier Manfred Voit (ZLG) an.[3]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:

Partei 2015 2010 2005 2000
Stimmen % Mandate St. % M. St. % M. St. % M.
ÖVP 542 59 9 682 75 12 751 84 13 681 80 13
SPÖ 068 7 1 140 15 02 065 07 01 062 07 01
FPÖ 075 08 1 057 06 01 075 08 01 104 12 01
Zukunftsliste
Gemeinde Großsteinbach
231 25 4 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
BZÖ nicht kandidiert 032 04 00 nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 1.094 1.101 1.090 1.035
Wahlbeteiligung 86 % 84 % 83 % 84 %

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

AUT Großsteinbach COA.png

Das Wappen wurde der Gemeinde mit Wirkung vom 1. August 1966 von der Steiermärkischen Landesregierung verliehen. Es symbolisiert das Vergangene und das Ewige.
Blasonierung:

„In einem blauen Schild mit silbernem gezinnten und gequaderten Schildfuß eine von Silber und Rot geschachte schwebende Glockenblume.“

Mit der Zinnenmauer wird auf einen Bericht im Herbersteiner Hand-Urbar (Grundbuch) von 1605 Bezug genommen. Dieser besagt, dass im Gemeindegebiet einst ein Schlössl gestanden haben soll: „Ein abgeördetes Hölzl liegt im Steinbach, genannte Hausgraben, herinnerhalb der Kirchn, da etwan ein Schlößl gestanden.“ Die Schachblume, die streng geschützt ist und in der Steiermark fast ausschließlich im Gebiet von Großsteinbach vorkommt, soll das Ewige darstellen.[4]

Großhartmannsdorf von Südwesten

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kirche Großsteinbach
Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Großsteinbach
  • Baudenkmale
    • Pfarrkirche hl. Magdalena
    • Pfarrhof Großsteinbach
    • Ortskapelle hl. Johannes Nepomuk in Großhartmannsdorf
    • Josefssäule und Mariensäule in Großsteinbach
    • Ortskapelle hl. Florian in Kroisbach

Botanik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schachblume (Fritillaria meleagris)

Die Schachblume kommt in der gesamten Steiermark nur im Gebiet von Großsteinbach vor. Sie blüht im Frühjahr für kurze Zeit und kann auf einer Wiese westlich vom Ortskern betrachtet werden. Das Pflücken der Pflanze ist strengstens verboten.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Anton J. Falk u. a.: Großsteinbach, Großhartmannsdorf, Kroisbach. Geschichte und Gegenwart. Großsteinbach 1998

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Großsteinbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2017, abgerufen am 4. Jänner 2018
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  3. Gemeinde Großsteinbach: Gemeindevorstand, abgerufen am 17. April 2015
  4. Gemeinde Großsteinbach: Das Gemeindewappen - Entstehung und Beschreibung, abgerufen am 17. April 2015
  5. Biographie von Hans Neuner