Großsteingrab Hallalit

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Großsteingrab Hallalit
Großsteingrab Hallalit (Mecklenburg-Vorpommern)
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Koordinaten 53° 38′ 56,5″ N, 12° 26′ 29,6″ OKoordinaten: 53° 38′ 56,5″ N, 12° 26′ 29,6″ O
Ort Vollrathsruhe, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Entstehung 3500 bis 2800 v. Chr.

Das Großsteingrab Hallalit ist eine megalithische Grabanlage der jungsteinzeitlichen Trichterbecherkultur bei Hallalit, einem Ortsteil von Vollrathsruhe im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte (Mecklenburg-Vorpommern).

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Grab befindet sich etwa 500 m westlich von Hallalit im Wald an der Kreuzung zweier Wege.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Anlage war bereits um 1900 stark zerstört. Robert Beltz stellte ein ost-westlich orientiertes Hünenbett mit einer ovalen Steinumfassung fest. Die Grabkammer, deren Steine gesprengt sind, befindet sich am östlichen Ende des Betts. Beltz lieferte keine genauere Beschreibung der Kammer. Ulrich Schoknecht konnte 1958 feststellen, dass es sich um einen Großdolmen handelt. Alle späteren Publikationen berufen sich auf diese beiden Berichte.

Bei Beltz’ Untersuchung 1900 wurde ein flaches Beil aus grauweißem Feuerstein gefunden, das in Privatbesitz gelangte.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Hans-Jürgen Beier: Die megalithischen, submegalithischen und pseudomegalithischen Bauten sowie die Menhire zwischen Ostsee und Thüringer Wald. Beiträge zur Ur- und Frühgeschichte Mitteleuropas 1. Wilkau-Haßlau 1991, S. 37.
  • Robert Beltz: Hünengrab von Hallalit. In: Jahrbuch des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. Band 66, 1901, S. 125–126 (Online).
  • Ewald Schuldt: Die mecklenburgischen Megalithgräber. Untersuchungen zu ihrer Architektur und Funktion. VEB Deutscher Verlag der Wissenschaften, Berlin 1972, S. 139.
  • Ernst Sprockhoff: Atlas der Megalithgräber Deutschlands. Teil 2: Mecklenburg – Brandenburg – Pommern. Rudolf-Habelt Verlag, Bonn 1967, S. 41.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]