Groenlo

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Groenlo
Flagge des Ortes Groenlo
Flagge
Wappen des Ortes Groenlo
Wappen
Provinz Gelderland Gelderland
Gemeinde Oost Gelre
Fläche 9,41 km2
Einwohner 10.062 (2007)
Koordinaten 52° 3′ N, 6° 37′ OKoordinaten: 52° 3′ N, 6° 37′ O
Bedeutender Verkehrsweg A15
Vorwahl 0544
Postleitzahlen 7140, 7141
Website www.groenlo.nl
LocatieGroenlo.png
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte
Straße in Groenlo
Straße in GroenloVorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Bild1

Groenlo (Audio-Datei / Hörbeispiel anhören?/i), im örtlichen Dialekt: Grol oder Grolle, ist eine kleine Stadt der niederländischen Gemeinde Oost Gelre in der Provinz Gelderland. Sie hatte im Jahr 2007 um die 10.000 Einwohner.

Lage und Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groenlo liegt im Nordosten der Provinz, in der Region Achterhoek, unweit der deutschen Stadt Vreden. Groenlo teilt mit Lichtenvoorde einen Kleinbahnhof auf der Linie Zutphen - Winterswijk. Von 1615 bis 2003 war hier die Brauerei Grolsch sesshaft, die 2004 nach Enschede übersiedelte. Bedeutsam für die Wirtschaft sind der Tourismus und die Landwirtschaft.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Groenlo gehörte seit 1236 zum Herzogtum Geldern. Es erhielt 1277 das Stadtrecht, und entwickelte sich wegen der günstigen Lage zu einer starken Festungsstadt. Bis heute ist in der Region die Redewendung geläufig „zo vaste as Grolle“ = so fest wie Groenlo.

Trotzdem gelang es im Achtzigjährigen Krieg dem Feldherrn Moritz von Nassau, die Stadt nach der Belagerung im Jahr 1597 für die aufständischen Niederlande einzunehmen. Sein Widersacher Ambrosio Spinola eroberte sie 1606 zurück, wonach im Jahre 1627 Friedrich Heinrich Groenlo nach schweren Kämpfen endgültig für die Vereinigten Niederlande eroberte.[1] Darauf verfiel Groenlo im 18. Jahrhundert zu einem weniger bedeutenden Grenzstädtchen.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Alten Calixtuskirche ist eine Dauerausstellung zur Stadtgeschichte untergebracht.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Töchter und Söhne der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Horst Lademacher: Geschichte der Niederlande. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1983, ISBN 3-534-07082-8, S. 137.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Groenlo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien