Gronenberg (Scharbeutz)

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Gronenberg ist ein Ortsteil der Gemeinde Scharbeutz im Kreis Ostholstein. Das Dorf hatte im November 2012 597 Einwohner[1].

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Gronenberg gehören die Wohnplätze Gronenberger Hof, Hinterfelde mit Hundemühle und Schmiedekamp. In Gronenberg liegen der Taschensee, das Waldgebiet Bekmissen und der größte Teil des Waldgebietes Neukoppel. Die Gösebek fließt durch Gronenberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

„Kiek in de Welt“

Die Grabhügel bei Stubbenberg zeugen von einer jungsteinzeitlichen Besiedelung in der Gegend. Gronenberg wurde 1201 zum ersten Mal urkundlich erwähnt.

Da das Gut in der Kaiserzeit und sein Aussichtspunkt auf der Strecke von Lübeck nach Eutin häufig besucht wurde, errichtete der Gutsherr 1904 dort einen Aussichtsturm. Dieser fiel unter anderem durch seine Form auf. Der Aussichtsturm, der den Beinamen Kiek in de Welt erhielt, hatte die Form eines Gefechtsmastes eines Kriegsschiffes erhalten. Der Schiffskörper wurde als Wirtschaft genutzt.[2]

Die Witwe des Hanseatischen Gesandten in Preußen, Karl Peter Klügmann, verstarb 1928 auf dem Gut Gronenberg.

Emmi Bonhoeffer lebte von 1945 bis 1952 in Gronenberg und baute in dieser Zeit ein beispielloses Hilfswerk auf.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Zahlen, Daten, Fakten. Abgerufen am 6. Januar 2013.
  2. Aussichtsmast bei Gronenberg. In:Vaterstädtische Blätter, Jahrgang 1904, Nr. 41, Ausgabe vom 9. Oktober 1904, S. 167.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Koordinaten: 54° 3′ N, 10° 42′ O