Grostenquin

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Grostenquin
Wappen von Grostenquin
Grostenquin (Frankreich)
Grostenquin
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Forbach-Boulay-Moselle
Kanton Sarralbe
Gemeindeverband Centre Mosellan
Koordinaten 48° 59′ N, 6° 44′ OKoordinaten: 48° 59′ N, 6° 44′ O
Höhe 226–306 m
Fläche 21,77 km2
Einwohner 589 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 27 Einw./km2
Postleitzahl 57660
INSEE-Code

Kirche Saint-Jean-Baptiste

Grostenquin (deutsch Großtänchen, lothringisch Tänchen oder Grosstänsche) ist eine französische Gemeinde mit 589 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) im Département Moselle in der Region Grand Est (bis 2015 Lothringen). Die Einwohner werden Finschterstopper (Fensterstopfer) geneckt.[1]

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Grostenquin liegt 20 km südlich von Saint-Avold. Nachbargemeinden sind: Lixing-lès-Saint-Avold, Laning, Frémestroff, Freybouse, Francaltroff, Virming, Bermering, Vallerange, Bérig-Vintrange und Bistroff.

Im Norden des Gemeindegebiets gibt es ein großes Militärgelände, das in den 1950er und 1960er Jahren ein Stützpunkt der Royal Canadian Air Force (RCAF) war.

Ortsteile[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Béning, Bertring, Hingsange, Linstroff.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals 787 als Tannae villa erwähnt. Dann Tannecha (1179), Tenchen (1255), Tannichen (1461), Tanchen (1469), Gros Tenchen (1573), Thannigen (1645), Grostenchen und Grosse-Tenquen (17. Jh.), Tenquin-Gros (1801).

Grostenquin kam 1871 infolge des Deutsch-Französischen Krieges zum Deutschen Kaiserreich und wurde in Großtänchen umbenannt. Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs 1918 kam der Ort 1919 zu Frankreich und wurde wieder Grostenquin genannt.

Von 1940 bis 1944 gehörte Grostenquin während der deutschen Besetzung zum CdZ-Gebiet Lothringen.

Regierung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 2008 wird Grostenquin von Bürgermeister Patrick Seichpine regiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Passé-Présent : La Moselle dévoilée N°3 (Septembre-Octobre 2011)