Grundwasserverordnung

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Basisdaten
Titel: Verordnung zum Schutz des Grundwassers
Kurztitel: Grundwasserverordnung
Abkürzung: GrwV
Art: Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich: Bundesrepublik Deutschland            
Rechtsmaterie: Wasserrecht, Abfallrecht
Fundstellennachweis: 753-13-2
Ursprüngliche Fassung vom: 18. März 1997
(BGBl. I S. 542)
Inkrafttreten am: 22. März 1997
Letzte Neufassung vom: 9. November 2010
(BGBl. I S. 1513)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
16. November 2010
Letzte Änderung durch: Art. 1 VO vom 4. Mai 2017
(BGBl. I S. 1044)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
10. Mai 2017
(Art. 2 VO vom 4. Mai 2017)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.

Die frühere Grundwasserverordnung (Verordnung zur Umsetzung der Richtlinie 80/68/EWG des Rates vom 17. Dezember 1979 über den Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe) dient zur Umsetzung der EWG-Grundwasserrichtlinie von 1979 (ABl. EG Nr. L 20, S. 43) und damit dem Schutz des Grundwassers gegen Verschmutzung durch bestimmte gefährliche Stoffe.

Inzwischen gibt es die Richtlinie 2006/118/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 12. Dezember 2006 zum Schutz des Grundwassers vor Verschmutzungen und Verschlechterungen (GWRL), die am 16. Januar 2007 in Kraft getreten ist. Sie ist eine Tochterrichtlinie der Wasserrahmenrichtlinie (WRRL).

Diese Grundwasserrichtlinie hätte innerhalb von zwei Jahren in das deutsche Recht umgesetzt werden müssen; dies verzögerte sich unter anderem durch das Scheitern des Umweltgesetzbuches, in dem ein eigenes Wasserbuch geplant war. Das Wasserhaushaltsgesetz vom 31. Juli 2009 hat Teile der Richtlinie umgesetzt.[1]

Am 16. November 2010 trat die Novelle der Grundwasserverordnung (GrwV) in Kraft.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Vergl. Wasserhaushaltsgesetz vom 31. Juli 2009 (BGBl. I S. 2585) Fußnote 1, 6. Spiegelstrich

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]