Gschwandtkopf

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Gschwandtkopf
Der Gschwandtkopf von Nordosten gegen das Inntal

Der Gschwandtkopf von Nordosten gegen das Inntal

Höhe 1495 m ü. A.
Lage Tirol, Österreich
Gebirge Mieminger Gebirge
Dominanz 2,2 km → Brunschkopf
Schartenhöhe 250 m ↓ Sattel östlich von Mösern
Koordinaten 47° 18′ 50″ N, 11° 10′ 44″ OKoordinaten: 47° 18′ 50″ N, 11° 10′ 44″ O
Gschwandtkopf (Tirol)
Gschwandtkopf
Erschließung Schigebiet
Normalweg Wanderwege

Der Gschwandtkopf ist ein 1495 m ü. A. hoher Berg im Mieminger Gebirge in Tirol.

Lage und Umgebung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gschwandtkopf erhebt sich als markante Kuppe am Seefelder Plateau. Im Osten liegt der Seefelder Sattel mit dem Ort Auland und dem Wildsee, im Norden Seefeld und im Nordosten das Tal des Raabachs, das Seefeld und Mösern verbindet. Im Süden geht der Gschwandtkopf in die Hohe Wand über, die rund 500 m steil ins Inntal abfällt. Rund 400 m südwestlich des Gipfels liegt mit dem Brennerköpfl (1490 m ü. A.) ein nur wenig niedrigerer Nebengipfel. Der Berg liegt in den Gemeindegebieten von Reith bei Seefeld und Telfs, an den Südhängen bis zum Brennerköpfl hat auch die Gemeinde Pettnau einen Anteil.

Flora[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gschwandtkopf ist bis zum Gipfel mit Fichten-Tannen-Buchen-Gesellschaften bewaldet. An den Südosthängen erstrecken sich die Gschwandtkopfmahder. Auf diesen Lärchenmahdwiesen, durch Rodung entstandene und beweidete, mit Lärchen bestandene Wiesen, finden sich zahlreiche geschützte Pflanzenarten, darunter verschiedene Enzian- und Liliengewächse.[1]

Erschließung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gschwandtkopf ist als Schigebiet erschlossen. Von Reith (nicht mehr in Betrieb), Seefeld und Mösern führen Sessel- und Schlepplifte auf den Gipfel. Unter den Pisten befindet sich auch eine FIS-homologierte Rennstrecke für Slalom und Riesentorlauf.[2] Am nördlichen Fuß des Berges liegt die Toni-Seelos-Olympiaschanze.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gschwandtkopf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Christian Norz: Sukzession in Lärchenwiesen in Tirol. Der Einfluss von Bewirtschaftung und Standortsfaktoren auf den Ablauf von Sukzession. Diplomarbeit, Universität für Bodenkultur, Wien 2014 (online)
  2. FIS: Homologations