Guacamole

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Guacamole

Guacamole [ɡu̯akaˈmoːlə] ist ein Avocado-Dip aus der mexikanischen Küche. Die Creme wird zum Beispiel zu Taquitos, Tortilla-Chips oder als Beilage zu Fleisch gegessen. Das Wort Guacamole stammt von dem Nahuatl-Wort ahuacamolli, was so viel wie „Avocadosauce“ bedeutet, zusammengesetzt aus āhuacatl [aːˈwakat͡ɬ] ("Avocado") + molli [ˈmolːi] ("Soße", wörtlich "Gebräu").[1]

Die Guacamole besteht aus zerdrücktem oder püriertem Fruchtfleisch reifer Avocados, Zitronen- oder Limettensaft, gehacktem Korianderkraut und Salz. In manchen Rezepten werden der Guacamole Pfeffer, Zwiebeln, Knoblauch, grüne Chilis oder Tomatenwürfel zugefügt.

Durch die in Avocados enthaltene Polyphenoloxidase (PPO) färbt sich Guacamole ungeschützt rasch braun. Durch Zugabe von Zitronen- oder Limettensaft kann dieser Prozess verlangsamt werden, am effektivsten ist es jedoch, die Guacamole luftdicht mit Frischhaltefolie abzudecken. Mit einer Hochdruckbehandlung lässt sich das Enzym PPO inaktivieren. Vakuumverpackt lässt sich Guacamole so ohne Bräunung über mehrere Wochen aufbewahren.[2]

Guacamole in der Popkultur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Animator PES wurde für einen Animationsfilm über die Zubereitung einer surrealistischen Fresh Guacamole für einen Oscar nominiert.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guacamole – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikibooks: Rezept für Guacamole – Lern- und Lehrmaterialien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Leah Zeldes: Eat this! Guacamole, a singing sauce, on its day. In: Dining Chicago. 4. November 2009, abgerufen am 16. Februar 2017 (englisch).
  2. Richard W. Hartel, AnnaKate Hartel: Food Bites: The Science of the Foods We Eat. Springer Science+Business Media, New York 2008, ISBN 978-0-387-75844-2, How to Keep Guacamole from Turning Brown, S. 43–45.