Guadalaviar (Teruel)

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Gemeinde Guadalaviar
Guadalaviar – Ortsansicht
Guadalaviar – Ortsansicht
Wappen Karte von Spanien
Wappen fehlt
Hilfe zu Wappen
Guadalaviar (Teruel) (Spanien)
Finland road sign 311.svg
Basisdaten
Autonome Gemeinschaft: AragonienAragonien Aragonien
Provinz: Teruel
Comarca: Sierra de Albarracín
Koordinaten 40° 23′ N, 1° 43′ WKoordinaten: 40° 23′ N, 1° 43′ W
Höhe: 1520 msnm
Fläche: 28,08 km²
Einwohner: 242 (1. Jan. 2018)[1]
Bevölkerungsdichte: 8,62 Einw./km²
Postleitzahl: 44110
Gemeindenummer (INE): 44120 Vorlage:Infobox Gemeinde in Spanien/Wartung/cod_ine
Verwaltung
Website: Guadalaviar
Quellfassung des Río Guadalaviar

Guadalaviar ist ein Ort und eine Gemeinde (municipio) mit 242 Einwohnern (Stand 1. Januar 2018) im Südwesten der Provinz Teruel in der Autonomen Region Aragonien im östlichen Zentralspanien.

Lage und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Guadalaviar liegt am Oberlauf des Río Guadalaviar im Süden des Iberischen Gebirges etwa 73 km (Fahrtstrecke) westlich der Stadt Teruel in einer Höhe von ca. 1520 m. Das Klima ist gemäßigt bis warm; Regen (ca. 615 mm/Jahr) fällt übers Jahr verteilt.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1857 1900 1950 2000 2017
Einwohner 380 392 518 287 241[3]

Die Mechanisierung der Landwirtschaft sowie die Aufgabe bäuerlicher Kleinbetriebe und der daraus resultierende Verlust an Arbeitsplätzen haben in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts zu einem deutlichen Bevölkerungsrückgang (Landflucht) geführt.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde lebte jahrhundertelang ausschließlich vom Getreideanbau (Gerste und Weizen), der hauptsächlich zur Selbstversorgung betrieben wurde; auch Viehhaltung (Schafe, Ziegen, Hühner) fand in geringem Maße statt. Der Ort Guadalviar diente als merkantiles, handwerkliches und kulturelles Zentrum für die inzwischen zumeist verschwundenen Weiler und Einzelgehöfte in seiner näheren Umgebung. Heute spielt die Landwirtschaft immer noch die wichtigste Rolle; Einnahmen aus dem Tourismus gibt es kaum.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 1. Jahrtausend v. Chr. siedelten in der Region wahrscheinlich keltiberische Stammesgruppen der Lobetaner. Römische und westgotische Spuren wurden bislang nicht entdeckt. In der Phase des allmählichen Zerfalls des Kalifats von Córdoba gründete die Berber-Dynastie der Banu Racin ein kurzlebiges Taifa-Emirat mit der Hauptstadt Albarracín. Im frühen 13. Jahrhundert wurde der Ort christlich.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Iglesia de Santiago el Mayor ist ein dreischiffiger Bau des 17./18. Jahrhunderts mit flach schließender Apsis. Im Hauptaltar erscheint ein Reiterbild des Apostels Jakobus als Maurentöter (matamoros).[4]
  • Auf dem Gebiet der Gemeinde finden sich mehrere Quellen (fuentes).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guadalaviar (Teruel) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Cifras oficiales de población resultantes de la revisión del Padrón municipal a 1 de enero. Bevölkerungsstatistiken des Instituto Nacional de Estadística (Bevölkerungsfortschreibung).
  2. Guadalaviar – Klimatabellen
  3. Guadalaviar – Bevölkerungsentwicklung
  4. Guadalaviar – Kirche