Guasca

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Guasca
Koordinaten: 4° 52′ N, 73° 53′ W
Karte: Cundinamarca
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Guasca
Guasca auf der Karte von Cundinamarca
Colombia - Cundinamarca - Guasca.svg
Lage der gesamten Fläche der Gemeinde Guasca auf der Karte von Cundinamarca
Basisdaten
Staat Kolumbien
Departamento Cundinamarca
Stadtgründung 1600
Einwohner 15.478 (2018)
Stadtinsignien
Flag of Guasca (Cundinamarca).svg
Detaildaten
Fläche 346 km2
Bevölkerungsdichte 45 Ew./km2
Höhe 2700 m
Zeitzone UTC−5
Stadtvorsitz Miguel Arturo Garavito Díaz (2016–2019)
Website guasca-cundinamarca.gov.co
Kirche von Guasca
Kirche von Guasca
Blick auf Guasca
Blick auf Guasca
Die Capilla de Siecha
Die Capilla de Siecha

Guasca ist eine Gemeinde (municipio) im kolumbianischen Departamento Cundinamarca. Die Gemeinde hat 15.478 Einwohner, von denen 5.532 im städtischen Teil (cabecera municipal) der Gemeinde leben (Stand: 2018).[1] Der Name hat seinen Ursprung in der Sprache der Chibcha und bedeutet „Von Bergen umringt“.[2]

Geographie und Klima[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guasca liegt auf 2.710 Meter über Normalnull ungefähr 50 Kilometer nordöstlich von Bogotá entfernt und dehnt sich über 346 km² aus. Davon sind 8,8 km² bebautes Gebiet; der Rest wird landwirtschaftlich genutzt oder liegt brach. Die Durchschnittstemperatur liegt bei 13 °C. Die Gemeinde grenzt im Norden an Guatavita und Tocancipá, im Osten an Junín, im Süden an La Calera und Fómeque und im Westen an Sopó.[3] Auf dem Gebiet der Gemeinde befindet sich ein Teil des Naturparks Chingaza, in dem sich unter anderem die Lagunas de Siecha befinden, drei Bergseen, die heilige Orte für die Muiscas darstellten.

Die Lagunas de Siecha

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guasca geht auf eine indigene Siedlung der Muiscas zurück, die bereits vor Ankunft der Spanier Bestand hatte. Der spanische Ort wurde offiziell im Jahre 1600 durch Luis Enríquez gegründet. Als weiteres Gründungsdatum wird 1639 angegeben. Beide Jahreszahlen verweisen jedoch eher auf einen Kurzbesuch eines Repräsentanten der spanischen Krone mit dem Ziel, die indigene Bevölkerung in den Rahmen der spanischen Siedlung um die christliche Kapelle zu drängen. Das ursprüngliche Zentrum von Guasca lag um die Capilla de Siecha. Später wurde der Ort an die heutige Stelle verlegt. Seit 1778 ist Guasca eine Kirchengemeinde.[4]

Gliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Administrative Gliederung

Die Gemeinde Guasca besteht aus dem urbanen Zentrum und 14 ländlichen Veredas:

0: Centro Urbano
1: Santuario
2: Flores
3: Santa Bárbara
4: Pastor Ospina (benannt nach dem Bruder von Mariano Ospina Rodríguez)
5: Floresta
6: San José
7: San Isidro
8: Mariano Ospina
9: Santa Lucía
10: El Salitre (Salitre Alto y Salitre Bajo)
11: Santa Isabel de Potosí (vormals: Potosí)
12: La Trinidad
13: Santa Ana
14: Concepción

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die wichtigsten Wirtschaftszweige von Guasca sind Landwirtschaft und Milchproduktion. Angebaut werden insbesondere Zierpflanzen, Kartoffeln und Erdbeeren.[5]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guasca – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Quellen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hochrechnung der Einwohnerzahlen von Kolumbien auf der offiziellen Seite vom DANE
  2. Webseite der Gemeinde Guasca (Teil Vorstellung) (Aufgerufen am 13. Januar 2016)
  3. Webseite der Gemeinde Guasca (Teil Geographie) (Aufgerufen am 13. Januar 2016)
  4. Webseite der Gemeinde Guasca (Teil Geschichte) (Aufgerufen am 19. Januar 2018)
  5. Webseite der Gemeinde Guasca (Teil Wirtschaft) (Aufgerufen am 19. Januar 2018)