Guben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Guben
Guben
Deutschlandkarte, Position der Stadt Guben hervorgehoben
Koordinaten: 51° 57′ N, 14° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Spree-Neiße
Höhe: 45 m ü. NHN
Fläche: 44 km²
Einwohner: 17.616 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 400 Einwohner je km²
Postleitzahl: 03172
Vorwahl: 03561
Kfz-Kennzeichen: SPN, FOR, GUB, SPB
Gemeindeschlüssel: 12 0 71 160
Stadtgliederung: 4 Stadtteile, 3 Wohnkomplexe und 5 Ortsteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Gasstraße 4
03172 Guben
Webpräsenz: www.guben.de
Bürgermeister: Klaus-Dieter Hübner (FDP)
Lage der Stadt Guben im Landkreis Spree-Neiße
Burg Briesen Dissen-Striesow Döbern Drachhausen Drehnow Drebkau Felixsee Forst Groß Schacksdorf-Simmersdorf Guben Guhrow Heinersbrück Jämlitz-Klein Düben Jänschwalde Kolkwitz Neiße-Malxetal Neuhausen Peitz Schenkendöbern Schmogrow-Fehrow Spremberg Tauer Teichland Tschernitz Turnow-Preilack Welzow Werben WiesengrundKarte
Über dieses Bild

Guben (niedersorbisch und polnisch Gubin; von 1961 bis 1990 Wilhelm-Pieck-Stadt Guben) ist eine Stadt in der brandenburgischen Niederlausitz. Gemäß dem Potsdamer Abkommen wurde der östlich der Neiße gelegene Teil der Stadt einschließlich des historischen Zentrums 1945 unter polnische Verwaltung gestellt; dieser Stadtteil wurde in Gubin umbenannt.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guben liegt in der Niederlausitz im Südosten des Landes Brandenburg am westlichen Ufer der Lausitzer Neiße. Diese schmale Stelle des hochwassergefährdeten Neißetales, wo die Hochflächen im Osten und Westen nur etwa einen Kilometer voneinander entfernt sind, stellte in der Gründungszeit der Stadt eine Begünstigung für den Warenverkehr dar.

Die Hochflächen entstanden als Grundmoränen der Weichsel-Eiszeit, auf die im Westen (Kaltenborner Berge) und Osten (Gubener Berge) Endmoränen aufgesetzt sind. Die weitere Umgebung bedecken ausgedehnte Kiefernwälder, die zahlreiche Seen (beispielsweise den Pinnower See) enthalten. Die Höhe reicht von 41 bis 48 m NN.

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadt gliedert sich in die (inoffiziellen) Stadtteile:

  • Altstadt (entstanden aus der früheren Klostervorstadt, die sich zur Industrievorstadt des alten Guben entwickelt hat)
  • Sprucke (niedersorbisch Šprukow; ursprünglich Vorwerk Altsprucke, dazu ab 1920 Neusprucke und ab 1963 Obersprucke)

sowie die offiziellen Ortsteile (mit Ortsbürgermeister):

  • Bresinchen (Brjazynka)
  • Deulowitz (Dulojce)
  • Groß Breesen (Brjazyna; mit Grunewald, Zeleny Gózd)
  • Kaltenborn (Stuźonk)
  • Schlagsdorf (Sławkojce)
Stadtteil Einwohner (Sept. 2007)
Altstadt – Ost 1.571
Altstadt – West 5.149
Altsprucke 2.031
(Reichenbach 720)
WK I 1.811
WK II 3.390
WK IV 3.448
Gesamt 18.120
Ortsteil Einwohner (Sept. 2007)
Bresinchen 142
Groß Breesen 955
Deulowitz 307
Kaltenborn 461
Schlagsdorf 237
Gesamt 2.102

Guben gesamt: 20.222 (Stand 30. September 2007)

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guben am Westufer der Lausitzer Neiße um die Mitte des 19. Jahrhunderts.

Ur- und Frühgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bereits in der zweiten Hälfte des 19. und der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden viele archäologische Funde in der Umgebung von Guben entdeckt, die oftmals durch Hugo Jentsch und Kollegen beschrieben und in den Niederlausitzer Mitteilungen der Niederlausitzer Gesellschaft für Anthropologie und Altertumskunde und der Zeitschrift für Ethnologie der Berliner Gesellschaft für Anthropologie, Ethnologie und Urgeschichte veröffentlicht wurden. Viele Funde wurden im Gubener Stadtmuseum der Öffentlichkeit vorgestellt.

Aus der Gubener Umgebung sind Funde aus dem Altpaläolithikum und dem Mesolithikum (zum Beispiel 1997 bei Groß Breesen verschiedene Feuersteingeräte) bekannt.[2] Zudem seltene Siedlungsfunde der Schnurkeramik[3] aus dem ausgehenden Neolithikum und der folgenden Aunjetitzer Kultur[4] der Frühbronzezeit. Für die Mittlere Bronzezeit lässt sich in der Niederlausitz auch die Hügelgräberkultur nachweisen, die von der Lausitzer Kultur gefolgt wird und mit der Billendorfer Kultur in die Eisenzeit übergeht. Gräber sind die häufigsten archäologischen Quellen, aber auch Depotfunde können vor allem in der Bronzezeit häufig beobachtet werden. Der wohl bekannteste Depotfund in der Niederlausitz ist der 1954 entdeckte Hortfund bei Bresinchen aus der Zeit der Aunjetitzer Kultur. Auch die archäologischen Grabungen im Vorfeld der Niederlausitzer Tagebaue haben zahlreiche neue Funde verschiedenster Zeitstellungen erbracht. So konnten zwischen Guben und Forst verschiedene Gräber und Gräberfelder neuentdeckt werden sowie einzelne Spuren von Siedlungen die weitere Aufschlüsse zur Besiedlung der Region und der Geschichte der Niederlausitz geben.

Von der Gründung bis zum 18. Jahrhundert[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Erstmals erwähnt wird Guben 1033 als Handels- und Handwerkersiedlung sowie als Marktort an der Kreuzung der Fernstraßen von Leipzig nach Posen und von Görlitz nach Frankfurt (Oder). Anhand von Funden, wie etwa dem Depot von Guben/Bresinchen aus der Frühbronzezeit ist jedoch belegt, dass das Gebiet von Guben bereits um 1700 v. Chr. besiedelt war.

Die Siedlung am Ostufer der Neiße war durch den Neißenebenfluss Lubst im Norden und Osten sowie Sümpfe im Süden geschützt. Am gegenüberliegenden westlichen Flussufer wurde 1157 im Zuge der deutschen Ostsiedlung ein Benediktiner-Nonnenkloster gegründet, bei dem die Klostervorstadt, das heutige Guben, entstand. Sie bestand bis 1564.

Am 1. Juni 1235 erhielt sie als oppidum durch den Wettiner Heinrich den Erlauchten, Markgraf von Meißen, das Magdeburger Stadtrecht. Im Jahr 1309 wurde Guben das Recht zur Pfennigprägung verliehen[5]; 1312 erscheint das Stadtwappen mit seinen drei Türmen erstmals auf einer Urkunde.[6]

Postmeilensäule an der Egelneißebrücke

Guben gehörte bis 1815 ununterbrochen zur Markgrafschaft Niederlausitz, die von 1367 bis 1635 dem Königreich Böhmen inkorporiert war. Für kurze Zeit – von 1448 bis 1462 – besetzte der Kurfürst von Brandenburg Friedrich II. Guben und andere Städte der Niederlausitz und erlangte über sie die Pfandherrschaft. Nach militärischen Auseinandersetzungen zwischen dem böhmischen König Georg von Podiebrad und Friedrich II. wurde 1462 der Gubener Frieden geschlossen, wonach Guben und der größte Teil der Niederlausitz wieder unter böhmische Hoheit fielen.[7] Die Befestigungsanlagen mit den drei Stadttoren wurden im 14. Jahrhundert zunächst aus einem Erdwall, einem Graben und Holzbeplankung massiv errichtet. In den Jahren von 1523 bis 1544 sind sie erneuert und verstärkt worden. 1561 ist mit dem Salzsieden in der Stadt begonnen worden. 1635 wurde der Kurfürst von Sachsen, Johann Georg I., im Prager Frieden vom deutschen Kaiser mit der Markgrafschaft Niederlausitz einschließlich der Stadt Guben belehnt. Die 1989 rekonstruierte kursächsische Postdistanzsäule an der Egelneißebrücke (Frankfurter Straße) vom ehemaligen Klostertor und das im Museum erhaltene originale Wappenstück von 1736 der zweiten derartigen Säule vom ehemaligen Werdertor erinnern daran.

Friedrich-August II. ließ in der Münzstätte Guben (Kupferhammer) ab 1752 große Mengen an Kleingeld für sein polnisches Herrschaftsgebiet prägen. Als im Jahr 1756 die preußischen Armeen Friedrichs II. im Siebenjährigen Krieg Sachsen besetzten, wurden die Prägungen eingestellt.

Aufgrund seiner Randlage im sorbischen Siedlungsgebiet wurde in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts der Kreis Guben zum ersten Ziel der durch das Lübbener Konsistorium der evangelischen Kirche forcierten Germanisierungspolitik. Angestrebt wurde, die sorbische Sprache – zur damaligen Zeit die Muttersprache der Bevölkerungsmehrheit – zur Gänze abzuschaffen. Zu diesem Zweck wurden sorbische Schriften eingezogen und allmählich Schulunterricht in Deutsch eingeführt sowie sorbische Gottesdienste, die es seit der Reformation gegeben hatte, wieder abgeschafft. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts war das Sorbische aus dem Alltag verschwunden.[8]

Industrialisierung bis Weimarer Republik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

1815 wurde das Markgraftum Niederlausitz aufgelöst und Guben Kreisstadt in der preußischen Provinz Brandenburg. Zur Biedermeierzeit erschien in Guben der Musenalmanach Helena.

Guben erhielt 1846 über die Strecke der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft einen Bahnanschluss nach Frankfurt an der Oder und Breslau. Dieser wurde 1871 um einen Anschluss nach Cottbus seitens der Halle-Sorau-Gubener Eisenbahn-Gesellschaft sowie einen nach Bentschen seitens der Märkisch-Posener Eisenbahn-Gesellschaft ergänzt. 1904 folgte eine Nebenbahnverbindung nach Forst, die von den Preußischen Staatsbahnen betrieben wurde. Zwischen dem 24. Februar 1904 und dem 8. Juni 1938 verkehrte eine elektrische Straßenbahn zwischen dem Bahnhof und der Altstadt.

Frankfurter Straße um 1920

1848 wurde mit der Förderung von Braunkohle begonnen, die in der örtlichen Industrie verwendet wurde. Zeitweilig bestanden sieben Gruben, deren letzte 1927 geschlossen wurde.

Aus der handwerklichen Tuchmacherei im 16. Jahrhundert entwickelte sich im 19. Jahrhundert eine starke Tuchfabrikation, an die der englische Textilmaschinen- und Wollfabrikant William Cockerill, Junior maßgeblichen Anteil hatte. Begünstigt durch die Staatszugehörigkeit zu Preußen, die Bildung des Deutschen Zollvereins und die Ersetzung der teuren englischen Steinkohle durch die einheimische Braunkohle erlebte die Stadt einen schnellen Aufschwung. Die Zahl der Tuchfabriken wuchs bis 1866 auf 17 an, um 1870 waren es zirka 30. Die Mehrzahl musste aber bald darauf wieder aufgeben. Später folgten Eisengießereien, der Maschinenbau, die Teppich-, Strumpf- und Schuhfabrikation, Ölmühlen und Großbetriebe entstanden, wie zum Beispiel die Niederlausitzer Mühlenwerke von Carl Lehmann in Groß Gastrose.

Carl Gottlob Wilke war 1822 der erste Hutmacher. 1859 übernahmen seine Söhne Friedrich und Theodor seine Werkstatt. Friedrich begann 1869 die Hutfabrikation, den weltweiten Durchbruch brachte die Erfindung des wetterfesten Wollfilzhutes. In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg war Guben bekannt durch den Werbespruch „Gubener Hüte – weltbekannt durch ihre Güte“. 1887 stiftete Friedrich Wilke zur Erinnerung an seine im Alter von 13 Jahren, an Typhus verstorbene Tochter das Kinderkrankenhaus Naëmi-Wilke-Stift. Es ist heute das örtliche Krankenhaus in der Trägerschaft der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche. 1903 stiftete er zum Gedenken an seinen ebenfalls früh verstorbenen Sohn Karl Emil Friedrich die Jugendstilkirche mit Sauer-Orgel in der Berliner Straße. Am 1. April 1884 schied die Stadtgemeinde Guben aus dem Landkreis Guben aus und bildete fortan einen eigenen Stadtkreis.

Berliner Straße um 1920

1873 wurde auf der Schützeninsel in der Neiße das Gubener Stadttheater erbaut. Die Einweihung fand am 1. Oktober 1874 mit der Aufführung von Goethes Faust vor 750 Zuschauern statt. Der Schauspielerin und Sängerin Corona Schröter wurde am 20. Mai 1905 ein Denkmal vor dem Theater gesetzt.

Mit dem Anwachsen der Einwohnerzahl auf über 33.000 im Jahre 1900 entstanden viele öffentliche Einrichtungen. Dazu zählen die meist bis heute erhalten gebliebenen Anlagen wie das Naëmi-Wilke-Stift, das Wasserwerk, der Schlachthof, zahlreiche Volksschulen, darunter die 1902 eingeweihte Pestalozzischule, das städtische Museum und die Volksbibliothek. Nach dem Ersten Weltkrieg kam es zu umfangreichen Siedlungsbauten, so im Gebiet der Kaltenborner Straße (Dubrau-Siedlung), in der Neusprucke (Zehnhäuserweg, Damaschkestraße) sowie am östlichen Stadtrand. Errichtet wurden ferner die massive Neißebrücke (heute Grenzübergang nach Gubin, Neubau), die 1945 ebenfalls zerstörte Nordbrücke am Schlachthof, das neue Stadthaus in der einstigen Stadtmühle an der Neiße und weitere Bauten. Der Architekt Ludwig Mies van der Rohe errichtete 1927 das „Haus Wolf“ am Neißehang für den Tuchfabrikanten Erich Wolf.[9] Am 1. Dezember 1928 wurde der Gutsbezirk Mückenberg aus dem Landkreis Guben in die Stadtgemeinde Guben eingegliedert.

In der Pogromnacht 1938 wurde die Synagoge der Jüdischen Gemeinde geschändet, die auf der östlichen Seite der Neiße stand. Auch der jüdische Friedhof aus dem Jahre 1839 wurde beschädigt. Die Trauerhalle aus dem Jahre 1911 übergab der Landesverband der Jüdischen Gemeinden 1950 an die Evangelische Kirchengemeinde zur Nutzung; sie wurde 1993 umfassend erneuert.

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zweiten Weltkrieg wurde 1940 mit dem Aufbau eines Werkes der Rheinmetall-Borsig AG Düsseldorf begonnen. Das Werk wurde ausschließlich zur Rüstungsproduktion – speziell für das Luftwaffenprogramm – errichtet. Dazu gehörten das Maschinengewehr MG 131 und die Maschinenkanone MK 103. Des Weiteren wurden bestimmte Flugzeugkomponenten gefertigt, wie z. B. Hecklafetten für Bomber mit vier MG 131 und Flugzeugkuppeln für die Heinkel He 111.[10] 1944 arbeiteten in dem Werk etwa 4500 Beschäftigte, darunter waren annähernd die Hälfte Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die in einem Barackenlager an der Schlagsdorfer Straße untergebracht waren.[10][11] Außerdem gab es ein Sammellager für 300 ungarisch jüdische Frauen, die bei der Lorenz AG Zwangsarbeit leisten mussten.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges erlitt die Stadt bedingt durch massive Kampfhandlungen vom 18. Februar bis 24. April 1945 schwere Zerstörungen. Fast 90 Prozent des historischen Stadtzentrums mit seinen alten, teils barocken Bürgerhäusern, seinen Geschäftsbauten, dem Renaissance-Rathaus und der spätgotischen Stadt- und Hauptkirche wurden zerstört. Einige Gebäude, wie das Stadttheater (dann im September 1945 abgebrannt), überlebten die Kampfhandlungen unversehrt. Das »Haus Wolf« wurde stark beschädigt und später bis auf die Fundamente abgetragen.

Teilung der Stadt und Guben in der DDR[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klosterkirche um 1955
1980 Schichtwechsel im Chemiefaserwerk

Gemäß dem Potsdamer Abkommen von 1945 wurde das östlich der Oder-Neiße-Demarkationslinie gelegene Teilgebiet Deutschlands vorbehaltlich einer zukünftigen Friedensregelung vorläufig unter polnische Verwaltung gestellt. Die deutsche Bevölkerung wurde aus dem östlich der Neiße gelegenen, nunmehr polnisch verwalteten Stadtteil Gubens unter Missachtung der Atlantik-Charta und des Regelwerks des Völkerbundes von der örtlichen polnischen Verwaltungsbehörde vertrieben.

Im Juni 1950 wurde die bis dahin kreisfreie Stadt dem Landkreis Cottbus zugeordnet. Mit der Verwaltungsreform vom 23. Juli 1952 entstand der 1950 aufgelöste Landkreis Guben als Kreis Guben erneut. Durch die Teilung der Stadt in das polnische Gubin und das deutsche Guben entwickelte sich die ehemalige Vorstadt westlich der Neiße als selbständige Stadt Guben vor allem seit 1960 durch den Aufbau des VEB Chemiefaserkombinat Guben (CFG). Dieses bestimmte – zusammen mit den Textilbetrieben Gubener Wolle und den Hutwerken – wesentlich die industrielle Struktur der Stadt Guben in der DDR. Durch den wirtschaftlichen Aufschwung und die neu entstandenen Arbeitsplätze wuchs die Zahl der Einwohner stetig an. Dadurch entstanden neue Wohngebiete mit den typischen Plattenbauten und insgesamt elf Polytechnische Oberschulen.

Ab 1961 trug die Stadt im Gedenken an den ersten und einzigen Staatspräsidenten der DDR, der 1876 in Guben (östlich der Neiße) geboren wurde und 1960 verstarb, den amtlichen Ortsnamen „Wilhelm-Pieck-Stadt Guben“. Die Benennung erfolgte auf Beschluss der SED-Führung der Stadt. Die Stadtverordnetenversammlung fasste 1990 den Beschluss, den Beinamen wieder zu streichen.

Deutsche Wiedervereinigung bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Schließung der Volkseigenen Betriebe nach der deutschen Wiedervereinigung verlor die Stadt in den neunziger Jahren erheblich an Wirtschaftskraft und Einwohnern.

Ruine der Stadt- und Hauptkirche (heute Gubin)
Klosterkirche
Kletterfelsen in der Obersprucke

Am 6. Dezember 1993 trat das Gesetz zur Kreis-Neugliederung im Land Brandenburg in Kraft; dadurch wurde der Kreis Guben wieder aufgelöst. Nach dem Scheitern einer Initiative zum Zusammenschluss mit Eisenhüttenstadt wurde Guben eine Stadt im neu gegründeten Landkreis Spree-Neiße.

In der Nacht zum 13. Februar 1999 kam der algerische Asylbewerber Farid Guendoul auf der Flucht vor einer Gruppe rechtsextremer Jugendlicher ums Leben. Er trat eine Glastür ein, verletzte sich schwer und verblutete. Der 28-Jährige hinterließ eine schwangere Freundin. Der als „Gubener Hetzjagd“ bekanntgewordene Vorfall und der daraus resultierende Prozess erregten überregional starke Aufmerksamkeit.[12]

Unter Nutzung einiger historischer Gebäudeteile auf dem Gelände der ehemaligen Hutfabrik (ehemals C. G. Wilke, 15. Juli 1948 enteignet) an der Neiße entstand ein neues Stadtzentrum für Guben. Hier erhielt unter anderem die Stadtverwaltung, welche bis dahin in der ehemaligen Hutfabrik (Berlin-Gubener Hutfabrik – März 1946 Abbau zu Reparationszwecken) untergebracht war, neue Räumlichkeiten. Deren nun leer stehende Gebäude wurden am 17. November 2006 als neue Fertigungsstätte für den Plastinator Gunther von Hagens hergerichtet und in Benutzung genommen. Am 21. Dezember 2007 wurde das neugestaltete Gubener Neißeufer mit den Neißeterrassen und Parkanlagen sowie eine Brücke über die Neiße zur Schützeninsel, auf welcher das Stadttheater stand, eingeweiht.

Heute versucht die Stadt im Zusammenwirken mit der polnischen Nachbar- und Partnerstadt Gubin die Grenzsituation positiv zu entwickeln. Zu den größten Arbeitgebern in Guben zählen die Trevira GmbH, der Bäckerei-Großbetrieb Bäcker Dreißig und das Naëmi-Wilke-Stift als örtliches Krankenhaus.

Katastrophen in Guben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1235 Guben brennt zum ersten Mal ab
  • 1311 die durch Hochwasser zerstörten Stadtmauern werden neu befestigt und verstärkt
  • 1345–1356 der „Schwarze Tod“ wütet in Guben
  • 1382 erneute Überschwemmung in Guben
  • 1347–1361 die Bewohner der Stadt werden elfmal durch Erdbeben in Angst und Schrecken versetzt
  • 1429 die Stadt wird von den Hussiten zerstört
  • 1432 erneuter Hussiteneinfall
  • 1434 abermals Hussiteneinfall
  • 1536 einen großen Brand überstehen nur die Kirche, das Rathaus und sieben bis acht Bürgerhäuser
  • 1620 in Guben wütet die Pest
  • 1629–1632 der Pest fallen 7.000 Bürger zum Opfer
  • 1675 bei einer schweren Überschwemmung stürzt die noch vorhandene Bastei am Krossener Tor ein
  • 1790 ein Großbrand am 16. September fordert 103 Menschenleben

Bevölkerung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Tabelle zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt nach dem jeweiligen Gebietsstand.[13] Bis 1844 handelt es sich meist um Schätzungen, danach um Volkszählungsergebnisse (¹) oder amtliche Fortschreibungen der jeweiligen Statistischen Ämter beziehungsweise der Stadtverwaltung selbst.

Jahr Einwohner
1600 4.000
1800 5.200
1844 10.031
1. Dezember 1875 ¹ 23.704
1. Dezember 1880 ¹ 25.840
1. Dezember 1885 ¹ 27.091
1. Dezember 1890 ¹ 29.328
1. Dezember 1900 ¹ 33.122
1. Dezember 1905 ¹ 36.666
1. Dezember 1910 ¹ 38.593
16. Juni 1925 ¹ 40.602
16. Juni 1933 ¹ 43.934
Jahr Einwohner
17. Mai 1939 ¹ 45.934
29. Oktober 1946 ¹ 25.297
31. August 1950 ¹ 25.929
31. Dezember 1964 ¹ 25.492
1. Januar 1971 ¹ 29.607
31. Dezember 1981 ¹ 36.708
31. Dezember 1990 30.791
31. Dezember 2000 25.245
31. Dezember 2005 21.341
31. Dezember 2006 20.885
31. Dezember 2007 20.415
31. Dezember 2008 20.049
Jahr Einwohner
31. Dezember 2009 19.661
31. Dezember 2010 19.320
31. Dezember 2011 18.323
31. Dezember 2012 17.971
31. Dezember 2013 17.848
31. Dezember 2014 17.614
31. Dezember 2015 17.939

¹ Volkszählungsergebnis

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1991 trägt die Stadt Guben den Beinamen Europastadt. Guben ist auch bekannt als Euromodellstadt, in der versucht wird, die im Zweiten Weltkrieg getrennte Stadt wieder zu vereinen. Mit dem Inkrafttreten des Schengener Abkommens auch für Polen fielen am 21. Dezember 2007 die bisher bestehenden Grenzkontrollen zwischen Guben und Gubin weg.

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Stadtverordnetenversammlung hat neben dem hauptamtlichen Bürgermeister derzeit 28 Mitglieder. Diese teilen sich nach der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 wie folgt auf die Parteien und Wahlbündnisse sowie Fraktionen auf (Wahlbeteiligung: 42,4 %):

Partei/Wahlbewerber Stimmen
2014 %
Sitze
2014
Fraktion
aktuell
Stimmen
2008 (%)
Sitze
2008
Die Linke 25,29 % 7 7 29,00 % 8
FDP1 22,12 % 6 5 06,70 % 2
CDU 16,80 % 5 5 21,33 % 6
SPD 11,28 % 3 3 13,09 % 4
Gruppe Unabhängiger Bürger Spree-Neiße (GUB-SPN) 09,34 % 3 3 11,36 % 3
Wir Gubener Bürger (WGB) 08,44 % 2 3 08,70 % 3
NPD 03,59 % 1 1 04,26 % 1
Bündnis 90/Die Grünen 01,67 % 1
Bürger für die Lausitz 01,47 %
Bürger für Guben 04,83 % 1
DSU 00,70 %
1 Der wegen Korruptionsverdacht seit November 2011 suspendierte hauptamtliche Bürgermeister Klaus-Dieter Hübner errang 90,6 % aller FDP-Stimmen (20,0 % aller abgegebenen Stimmen).

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Klaus-Dieter Hübner (FDP) wurde in der Bürgermeisterwahl am 15. November 2009 mit 64,5 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt.[14] Am 17. Juli 2016 gewann Hübner eine weitere Bürgermeisterwahl mit 57,8 Prozent; die Gegenkandidatin Kerstin Nedoma (Die Linke), unterstützt von CDU, SPD, Linke und zwei Wählergruppen, erreichte 42,2 Prozent. 2015 hatte das Landgericht Cottbus Hübner wegen Bestechlichkeit, Vorteilsnahme und Untreue zu einer Haftstrafe von 18 Monaten auf Bewährung verurteilt. Er wurde deshalb vom Dienst suspendiert. Es ist unsicher, ob er das Amt antreten wird.[15]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Wappen wurde am 15. Dezember 1992 genehmigt.

Blasonierung: „In Silber eine gequaderte und bezinnte rote Burg mit drei Toren (das mittlere geöffnet mit goldenen Torflügeln und hochgezogenem goldenen Fallgitter vor schwarzem Hintergrund, die seitlichen vermauert) und drei Türmen (die seitlichen mit spitzem, blauem, goldbeknauftem Dach und einem schwarzen Fenster, der mittlere stärkere und höhere mit drei schwarzen Fenstern und einer herauswachsenden dreiblättrigen goldenen Krone). Die Türme sind mit je einem schrägrechtsgelehnten Schild belegt: Vorn neunmal schwarz-golden geteilt und mit grünem Rautenkranz belegt, in der Mitte in Rot ein doppelschwänziger, bezungter, goldbekrönter silberner Löwe, hinten in Silber ein rotbewehrter, goldbekrönter schwarzer Adler.“[16]

In der Mauer sind die drei Stadttore (Klostertor, Crossener Tor, Werdertor) mit ihren Tortürmen enthalten. Auffällig davon ist allerdings nur das mittlere, das im Gegensatz zu den beiden anderen geöffnet ist, so dass man auch das hochgezogene Fallgitter erkennt. Der dazugehörige Torturm ist mit einer goldenen Krone verziert. Die an den Türmen lehnenden Schilder weisen auf die historischen Herrschaftsverhältnisse hin. Die Zugehörigkeit zu Böhmen lässt sich aus dem silbernen Löwen im Schild des mittleren Turmes ableiten. Fast 200 Jahre sächsische Herrschaft spiegeln sich im Rautenkranz des linken Schildes wider. Der schwarze preußische Adler rechts dokumentiert den Tatbestand, dass Guben 1815 an das Königreich Preußen fiel.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur, Baudenkmale und Parks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Guben und in der Liste der Bodendenkmale in Guben stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Denkmale.

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neues Rathaus mit Stadtmuseum

Kultur- und Begegnungszentren[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Deutsch-Slawisches Kulturzentrum in der denkmalgeschützten Villa im Ludwig-A.-Meyer-Haus aus dem Jahr 1898
  • Kulturzentrum Obersprucke
  • Jugend- und Begegnungszentrum Mittelstraße
  • Alte Färberei

Geschichtsdenkmale[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Drei Gedenksteine von 1972 für 56 Zwangsarbeiter, darunter Kinder, vorwiegend aus Polen auf dem Westfriedhof an der Bethanienstraße
  • Denkmal für die Opfer des Faschismus an der Parkstraße, Ecke Kaltenborner Straße
  • Wilhelm-Pieck-Denkmal: Wilhelm Pieck, geboren in Guben, war erster und einziger Präsident der DDR.
  • Vor dem Haus der Berliner Straße 36 bis 38 erinnern zwei Stolpersteine an Adolf und Edith Leubuscher. Die Familie wurde 1943 deportiert und im KZ Auschwitz ermordet.
  • Vor dem Haus der Berliner Straße 23 erinnert ein weiterer Stolperstein an den Notar, Anwalt und Stadtrat Gustav Marucs. Er wurde 1942 deportiert und starb im KZ Theresienstadt.
  • Am Haus der Mittelstraße 15 erinnert eine Gedenktafel an die vom NKWD im Zuge der Entnazifizierung getöteten und in Lager verbrachten Deutschen. [19] [20]

Kirchengemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Parkanlagen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Marmorkugel in der Mitte des Parks am Kletterfelsen
  • Stadtpark
  • Park am Kletterfelsen
  • Volkshauspark
  • Goethehain (ehemals Turnerwäldchen; nach einem 1846 dort errichteten Turnplatz)

Friedhöfe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Waldfriedhof
  • Westfriedhof, Bethanienstraße
  • Jüdischer Friedhof, Reichenbacher Berg, mit Gedenktafel für mehr als 200 ermordete Gubener Juden
  • Friedhof Reichenbach
  • Friedhof Kaltenborn
  • Friedhof Groß Breesen
  • Friedhof Schlagsdorf
  • Friedhof Deulowitz
  • Friedhof Bresinchen

Kulinarisches und Appelfest[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Eine Gubener Spezialität sind die Gubener Plinse, auf spezielle Art hergestellte Hefeplinse.

Die Stadt ist Mittelpunkt eines Obstanbaugebietes, in welchem insbesondere der Anbau von Äpfeln eine Rolle spielt. Dies spiegelt sich im größten Volksfest der Stadt wider, dem Gubener Appelfest. Hier werden junge weibliche Einwohner auf ihr Wissen über Appelwein und Äpfel der Region geprüft. Das Publikum bestimmt in geheimer Wahl, wer die Appelkönigin des jeweiligen Jahres werden soll.

Eine spezielle Gubener Apfelsorte ist der Warraschke oder auch Gubener Warraschke genannt.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ansässige Unternehmen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Industriegebiet Guben Süd (ehemaliges Chemiefaserwerk Guben):

  • Performance Fibers GmbH, ein Werk der Performance Fibers Holdings Inc., Richmond, Virginia (USA)
  • Werk Guben der Trevira GmbH: Herstellung von Trevira (die Trevira GmbH im bayrischen Bobingen, eine Tochter der indischen Reliance Industries, meldete im Juni 2009 Insolvenz an)[23]
  • Unylon Polymer: Herstellung von Nylon (eine Beteiligung der Pongs & Zahn AG, Berlin; meldete im April 2009 Insolvenz an)[24]
  • Laufaron GmbH: Herstellung von Polyamid-Teppichgarn (eine Beteiligung der Pongs & Zahn AG, Berlin; meldete im Juni 2009 Insolvenz an)[25]
  • Megaflex Schaumstoff GmbH: Herstellung von Polyurethan-Schaumstoffen
  • envia Therm GmbH (Heizkraftwerk)
  • Gesellschaft für Anlagenbau Guben mbH

Im ehemaligen Rathaus von Guben:

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Amtsgericht

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Galerie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • W. Riehl und J. Scheu (Hrsg.): Berlin und die Mark Brandenburg mit dem Margrafenthum Nieder-Lausitz. Berlin 1861, S. 556–565.
  • Wilhelm Sauße: Beiträge zur Geschichte der Stadt Guben. In: Bericht über das Gymnasium zu Guben von Ostern 1859 bis Ostern 1860. Guben 1860, S. 1–29.
  • Wilhelm Sauße und A. Tschirch: Zeittafel zur Geschichte der Stadt Guben. In: Neues Lausitzsches Magazin. Im Auftrage der Oberlausitzschen Gesellschaft der Wissenschaften herausgegeben von E. E. Struve. Görlitz 1869, S. 1–62.
  • Karl Gander: Geschichte der Stadt Guben. 1. Auflage, 1925 im Selbstverlag des Magistrats zu Guben; 2. unveränderte Auflage, 1980; 3. unveränderte Auflage, 1993, Seiler Druck; 4. Auflage, Niederlausitzer Verlag, Guben 2009, ISBN 978-3-935881-63-0
  • Guben – Perle der Lausitz – Wanderführer durch Guben und Umgebung. Reprint von 1914, ISBN 3-935881-01-0
  • Gubener Texte. Erinnerungen an eine vergangene Stadt. Niederlausitzer Verlag, Guben 2005, ISBN 3-935881-26-6
  • Gubener Heimatbund (Hrsg.): Guben – Stadt und Land vor 1945. Heimatkreis Guben, Hannover 1985, ISBN 3-9801199-0-4
  • Lutz Materne (Hrsg.): Guben – Perle der Niederlausitz. Band II. Geiger Verlag, Horb am Neckar 1995, ISBN 3-89570-014-2
  • Gerhart Gunia: Zwischen Klosterkirche und Werderturm. Ausgewählte Beiträge zur Geschichte der Stadt Guben. Niederlausitzer Verlag, Guben 1997
  • Gerhart Gunia: Zwischen Bismarckturm und Borsigwerk. Beiträge zur Geschichte der Stadt Guben 1914–1944. Niederlausitzer Verlag, Guben 2000
  • Gerhart Gunia (Hrsg.): Gubener Heimatlexikon. 2., bearbeitete Auflage, Niederlausitzer Verlag, Guben 2001
  • Gerhart Gunia: Bilder aus dem Gubener Leben. 1900 - 2000. Eine Stadt im 20. Jahrhundert. Von der Kaiserzeit bis zur Gegenwart. Hrsg. von der Sparkasse Spree-Neiße. Guben 2014
  • Andreas Peter: Die Stadt- und Hauptkirche in Guben/Gubin. Niederlausitzer Verlag, Guben 2007 ISBN 978-3-935881-48-7
  • Tschirch: Die Kreisstadt Guben in der Nieder-Lausitz seit 1815. In: Neues Lausitzisches Magazin. Band 45, Görlitz 1869, S. 1–49 Volltext

Fußnoten und Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2015 (XLS-Datei; 83 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Archäologie in Berlin und Brandenburg. 1997, S. 32ff.
  3. Archäologie in Berlin und Brandenburg. 1997, S. 36ff.
  4. Archäologie in Berlin und Brandenburg. 1997, S. 41f.
  5. Numismatische Zeitung 1834, Band 1, S. 107.
  6. Zeittafel auf der Website des Gubener Heimatbund e. V.
  7. Historischer Führer. Stätten und Denkmale der Geschichte in den Bezirken Dresden, Cottbus. 2. Auflage, Urania-Verlag, Leipzig-Jena-Berlin 1988, S. 268
  8. Peter Kunze: Sorbische Reminiszenzen aus Forst und Umgebung. In: Lětopis. Band 53, 2006, Nr. 1, S. 35 ff., Ludowe nakładnistwo Domowina, Budyšin/Bautzen 2006
  9. http://www.iba-see2010.de/de/projekte/projekt22.html
  10. a b Bundesarchiv Koblenz, Reichsbetriebskartei R3/2003 von 1943, Anlage 12 zum Rüstungsstandort Guben
  11. Gerhard Gunia in Lausitzer Rundschau vom 15. April 2000
  12. Fünf Haftbefehle nach tödlicher Hetzjagd. In: Der Tagesspiegel. 14. Februar 1999
  13. Bevölkerung im Land Brandenburg nach kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden 1991 bis 2014
  14. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 15. November 2009
  15. Andreas Fritsche: Korrupter Politiker gewinnt Wahl. Ob Klaus-Dieter Hübner (FDP) wieder Bürgermeister von Guben werden darf, ist fraglich. In: neues deutschland, 19. Juli 2016, S. 12
  16. Wappenangaben auf dem Dienstleistungsportal der Landesverwaltung des Landes Brandenburg
  17. Quelle: http://www.guben.de/politik/po_partner.html
  18. Eckart Roloff und Karin Henke-Wendt: Das Anatomische Theater der Moderne. (Plastinarium Guben) In: Besuchen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Eine Tour durch Deutschlands Museen für Medizin und Pharmazie. Band 1, Norddeutschland. Verlag S. Hirzel, Stuttgart 2015, S. 44-45, ISBN 978-3-7776-2510-2
  19. http://www.recherche.im.blha.de/QueryB/detail.aspx?ID=1011250
  20. http://www.argus.bstu.bundesarchiv.de/dy30bmer/index.htm?kid=baebfc66-36ce-4551-b2ce-dcc41f4c15e0
  21. Webseite mit Informationen über Otto Spalding in Historismus.net; abgerufen am 30. November 2010
  22. Quelle: Evangelisch-Lutherische Gemeinde des Guten Hirten
  23. www.rbb-online.de
  24. Unternehmensanleihen – Unylon und Pongs & Zahn in Bedrängnis – faz.net
  25. Barbara Remus: Insolvenzantrag der Gubener Laufaron. In: Lausitzer Rundschau. 11. Juni 2009, abgerufen am 1. November 2015.
  26. Information zur Umwandlung des Amtsgerichts Guben in eine Zweigstelle des Amtsgerichts Cottbus

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Guben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Guben – Reiseführer