Guido Knopp

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Guido Knopp und Ehefrau beim Radio Regenbogen Award 2017

Guido Friedrich Knopp (* 29. Januar 1948 in Treysa) ist ein deutscher Journalist, Historiker, Publizist und Fernsehmoderator. Er ist vor allem für seine Beschäftigung mit zeitgeschichtlichen Themen bekannt. Besonders zum Thema Nationalsozialismus hat Knopp sehr viele Beiträge produziert in Form von Dokumentationen, Büchern und DVDs.

Knopp erreichte mit seinen Dokumentationen ein breites Publikum und er erhielt dafür mehrere Auszeichnungen sowohl in Inland als auch im Ausland.[1] Jedoch ist Knopp auch sehr oft in die Kritik geraten, weil er geschichtliche Zusammenhänge zu stark vereinfache oder durch „emotionalisierende“ Zeitzeugeninterviews die Rolle der Deutschen im Zweiten Weltkrieg verharmlose.[2]

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Schulzeit und Studium[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Guido Friedrich Knopp wurde am 29. Januar 1948 im hessischen Treysa geboren und wuchs in einer evangelischen Familie in Aschaffenburg auf.[3] Väterlicherseits stammt seine Familie aus Oberschlesien, mütterlicherseits aus Oberhessen. Knopp besuchte das humanistische Kronberg-Gymnasium in Aschaffenburg und wechselte dann zum Friedrich-Alexander-Gymnasium in Neustadt an der Aisch, wo er das Abitur mit der Note 1,4 ablegte.[4]

Knopp studierte Geschichte, Politik und Publizistik in Frankfurt am Main und Würzburg.[5] Schon während seiner Studienzeit arbeitete er als Journalist beim Main-Echo und für die Frankfurter Neue Presse. Knopp wurde 1975 in Geschichte bei Rudolf Buchner und Eberhard Kolb promoviert;[6] Thema seiner Dissertation waren die Vereinigungsbestrebungen in SPD und USPD in den Jahren 1917 bis 1920.[7]

Berufliche Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knopp wollte nach eigener Aussage schon immer zum Fernsehen, wollte aber erst den Weg über die Printmedien gehen. Er entschied sich für den Burda-Verlag, der ihm imponierte.[8] Nach einem Jahr ging Knopp zur Welt am Sonntag und später zur Frankfurter Allgemeinen Zeitung.[9] Dort lernte er Dieter Stolte, den damaligen ZDF-Programmdirektor, kennen, der ihn 1978 zum ZDF holte.[10]

Beim ZDF übernahm Knopp 1980 die wöchentliche Sendereihe Fragen zur Zeit. Ab 1984 leitete er die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, deren Gründung er initiiert hatte und die er im ZDF als eigenständigen Programmbereich verantwortete. Dort wurden seit den 1980er Jahren zeitgeschichtliche Fernsehreihen und Dokumentationen wie Hitler – Eine Bilanz, Unser Jahrhundert – Deutsche Schicksalstage, Hitlers Helfer, Holocaust und Die Deutschen produziert. Auch die von Knopp moderierten wöchentlichen Geschichtssendungen Damals (bis 2000) und History (bis 2013) wurden von seiner Redaktion verantwortet. Zu den Fernsehdokumentationen veröffentlichte Knopp auch regelmäßig Begleitbücher und -DVDs, von denen einige zu Bestsellern wurden.

Knopp lehrte Journalistik an der Universität Gießen und an der Gustav-Siewerth-Akademie in Weilheim-Bierbronnen, einer bis 2014 aktiven privaten katholischen Hochschule. Von ihr wurde Knopp 1994 zum Professor ernannt. Laut Vorlesungsverzeichnis hatte Knopp einen Sitz im Senat der Akademie und war Leiter eines von insgesamt vier Fachbereichen.[11] Er gehörte dem Freundeskreis der Akademie an, bei deren Festveranstaltungen er als Moderator auftrat.

Guido Knopp (2008)

Knopp initiierte die Aschaffenburger Gespräche, eine Reihe von Podiumsdiskussionen zu Themen der Zeitgeschichte, die er von 1978 bis 2008 organisierte und leitete. Diese Diskussionen wurden aufgezeichnet und vom ZDF und von Phoenix ausgestrahlt.[12] Seit 2010 ist Knopp Vorsitzender des gemeinnützigen Vereins Unsere Geschichte. Das Gedächtnis der Nation, der sich zur Aufgabe gemacht hat, „Erinnerungen von Zeitzeugen filmisch festzuhalten und auch künftigen Generationen verfügbar zu machen“. Seit Oktober 2011 ist ein „Jahrhundertbus“ in Deutschland unterwegs, in dem Zeitzeugen zu ihren Erinnerungen befragt werden.[13] Knopp ist zudem Berater des 2016 eröffneten Museums The Wall Museum East Side Gallery.[14]

Am 3. Februar 2013 beendete Knopp mit Erreichen der Altersgrenze seine Arbeit als Leiter des ZDF-Programmbereichs Zeitgeschichte.[15] In der Presse wurde er zu diesem Zeitpunkt als „Deutschlands bekanntester Historiker“ bezeichnet.[16]

Privates[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Knopp lebt in Mainz, ist in zweiter Ehe mit der ungarischen Lehrerin Gabriella verheiratet und hat aus beiden Ehen jeweils zwei Kinder.[17] An Weihnachten 2018 erlitt Knopp in seinem Ferienhaus in Florida eine lebensgefährliche Gehirnblutung. Er musste viermal operiert werden und lag wochenlang auf der Intensivstation. Inzwischen hat er sich von dieser lebensbedrohlichen Erkrankung erholt und arbeitet wieder an neuen Buchprojekten.[18]

Arbeitsweise und Zielgruppe[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das ZDF etablierte historische Dokumentationen zur besten Sendezeit und erreicht damit ein breites Publikum. Knopp hat diese Entwicklung maßgeblich geprägt. Sein Stil wird mit dem KofferwortHistotainment“ (eine Begriffsbildung analog zu „Edutainment“ und „Infotainment“) beschrieben.[19][20] Knopp selbst stellt seine Arbeit unter das Motto „Aufklärung braucht Reichweite“.[21][22] Die Produktionen aus Knopps Redaktion werden von ZDF Enterprises auch international erfolgreich vermarktet.

Da sich die von Knopp produzierten großen Serien immer wieder auf Biographien einzelner Persönlichkeiten beschränkten, bemängeln Kritiker seine Geschichtsdarstellung als oberflächlich und sehen eine zu starke Vereinfachung komplexer geschichtlicher Zusammenhänge. Befürworter seiner Arbeit betonen hingegen, dass das Zielpublikum nicht Geschichtswissenschaftler, sondern Menschen ohne detailliertes historisches Wissen seien. In den Fachberaterstäben von Knopps Produktionen finden sich namhafte Historiker wie Ernst Baltrusch, Alexander Demandt, Heinz Duchhardt, Joachim Ehlers, Lothar Gall, Dieter Langewiesche, Sönke Neitzel, Heinz Schilling, Hagen Schulze, Heinrich Schwendemann, Barbara Stollberg-Rilinger, Michael Stürmer, Hans-Ulrich Wehler, Heinrich August Winkler oder Stefan Weinfurter; auch der Verband der Geschichtslehrer Deutschlands kooperiert mit Knopps Redaktion und empfiehlt Produktionen wie z. B. „Die Deutschen“ zur Verwendung im Schulunterricht.[23]

Kontroversen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Thomas Leifs Buch Leidenschaft: Recherche wird die Auseinandersetzung zwischen dem Journalisten Thomas Schuler und Guido Knopp als Beispiel für Komplikationen bei Recherchen angeführt. Schuler hatte im Jahr 2000 Knopps Professorentitel als unseriös eingestuft, da er von der Gustav-Siewerth-Akademie verliehen wurde, deren Führungspersonal laut Schuler unter anderem mit der rechten Organisation Verein zur Förderung der Psychologischen Menschenkenntnis verbunden sei. Gegen diesen Artikel klagten Personen der Gustav-Siewerth-Akademie, und obwohl Schuler vor Gericht gewann, veröffentlichte die Berliner Zeitung den Artikel daraufhin vorsichtshalber nicht in ihrem öffentlich verfügbaren Archiv.[24]

Peter Kümmel fasst US-amerikanische und deutsche Kritiken an Knopps Dokumentationen so zusammen: Knopps Filme funktionierten wie „Rollenspiele, mit deren Hilfe sich die Deutschen mit ihren Großvätern versöhnen könnten.“ Die Filme würden das „Wir“-Gefühl mehr ansprechen als die Fakten. Erinnerung sei bei ihm empathisch geladen und daher zu wohlwollend.[25] Die verharmlosenden oder emotionalisierenden Zeitzeugeninterviews würden historisch brisante Tatsachen verdecken, kritisiert Evelyn Finger die Dokureihe Die Kinder der Flucht des ZDF aus dem Herbst 2006.[26] Es sei entpolitisierend, Einzelschicksale zu zeigen und die historische Beurteilung zu verschweigen, wenn mit dem Anspruch aufgetreten werde, eine ganze Epoche darzustellen. So erwähne Knopp in seiner Einleitung dieser Trilogie mit keinem Wort die von deutschen Armeen über Polen, die Sowjetunion und weitere Teile Europas gebrachten Vertreibungen, als „Umsiedlung“ genannten Massenmorde, individuelle Angst, Schmerzen, Hunger und heute oft verdrängte Lasten. Auch diese nicht zu vergessen hieße nicht, sie gegenseitig aufzurechnen.[27] Michael Jeismann vertrat in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung hingegen die Ansicht, dass ein Extra-Hinweis auf den Vernichtungskrieg des Deutschen Reichs im Osten unnötig sei und dass sich aus den Einzelinterviews relevante Erkenntnisse ergäben. Die Erkenntnisse seien allerdings kein Verdienst Knopps, sondern des Regisseurs Hans-Christoph Blumenberg.[28]

Jenseits der Kritik in den Feuilletons finden sich nur wenige geschichtswissenschaftliche Veröffentlichungen zu den Produktionen der ZDF-Redaktion Zeitgeschichte. Eine umfassende Auseinandersetzung liefert z. B. Oliver Näpel in der Zeitschrift für Geschichtsdidaktik, der die Funktionen und Wirkung der unterschiedlichen Bausteine von Knopps Dokutainment-Sendungen, mit Hauptaugenmerk auf den Sendereihen zur NS-Zeit, systematisch aufarbeitet.[29] Wulf Kansteiner bescheinigt Knopp zwar, dass die gesprochenen Kommentare und Botschaften korrekt seien. Der „visuelle Sog“ der teils nachgestellten und mit Ton unterlegten Szenen überlagere jedoch oftmals den Off-Kommentar, schaffe eine raffinierte Identifikationsmöglichkeit etwa mit einem Militäridol und lasse die gegensätzlichen Perspektiven von Tätern und Opfern außen vor.[30]

Kontrovers wird in den Medien und der Fachwelt auch die Frage der Autorschaft diskutiert.[31] Jede Dokumentation oder Sendereihe entstand durch einen in seiner Größe wechselnden Stab aus Koautoren, wissenschaftlichen Beratern und Editoren. Dies trifft nach Knopps eigener Aussage auch auf die Begleitbücher zu seinen Sendungen zu.[32] Auch Zeitzeugen spielen in den Dokumentationen als Mitwirkende eine große Rolle. Oft war Knopp nur Initiator, aber nicht an der Durchführung beteiligt. Allerdings zeichnet er als Redaktionsleiter verantwortlich für den größten Teil der Dokumentationen. Darüber hinaus hat sich sein Name im Laufe der Zeit zu einem Markenzeichen entwickelt, das für eine ganz eigene Form historischer Dokumentationen steht – ein Starkult, der durch einen eigenständigen ästhetischen Stil zwar weltweiten Erfolg, aber eben keine eindeutige Autorenschaft garantiert.[32][33][34]

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen und Preise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1985 und 1986: Jakob-Kaiser-Preis
  • 1988: Europäischer Fernsehpreis
  • 1990: Telestar
  • 1990: Bundesverdienstkreuz am Bande
  • 1997: Bayerischer Fernsehpreis für die Dokumentarserie „Hitlers Helfer“ (ZDF)
  • 1997: Goldener Löwe für „Hitlers Helfer“
  • 1997: Auszeichnung des Simon-Wiesenthal-Zentrums Los Angeles
  • 1998: Goldene Romy Beste Programmidee für „Hitlers Helfer“
  • 1998: Französischer Fernsehpreis „Clio“
  • 1999: Hans-Klein-Medienpreis für die Serie Die Kanzler – Die Mächtigen der Bundesrepublik
  • 1999: Mitteldeutscher Medienpreis
  • 2000: Medienmann 2000
  • 2001: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse
  • 2004: Goldene Feder in der Kategorie TV/Dokumentation
  • 2004: Kulturpreis der Stadt Aschaffenburg, für die Aschaffenburger Gespräche
  • 2004: Goldene Kamera
  • 2004: Deutsch-Italienischer Kulturpreis „Capo Circeo“
  • 2005: Emmy in der Kategorie International für die ZDF-Dokumentation Das Drama von Dresden
  • 2007: Japan-Preis für „Die Hölle von Verdun“
  • 2007: Magnolia Award und World Medal in Gold für die dreiteilige Dokumentation „Göring – Eine Karriere“  
  • 2009: International Emmy Award für „Die Wölfe“
  • 2009: Deutscher Fachjournalistenpreis
  • 2010: Lifetime Achievement Award der History Makers[37]
  • 2010: World Medal in Gold für „Busting the Berlin Wall“
  • 2010: World Medal in Gold für „Die Wölfe“
  • 2010: Werner-Blindert-Preis
  • 2010: Visionär des Jahres
  • 2014: Ehrenplakette des Bundes der Vertriebenen

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • 1984–2000: Damals – vor 40 Jahren
  • 1986: Das Urteil von Nürnberg
  • 1986: Das deutsche Wirtschaftswunder; Erstsendung: 21. Dezember 1986.
  • 1986: Der schöne Schein – Olympia ’36 (G.F. Knopp/P.C. Schmidt); Erstausstrahlung am 27. Juli 1986.
  • 1989: So entstand die Bundesrepublik
  • 1989: Die Saat des Krieges – Hitlers Angriff auf Europa (mit Harald Schott) Erstausstrahlung: 20./24. August 1989.
  • 1990: Die Deutsche Einheit; 6-tlg. (Knopp/Piechowiak/Kuhn/Steinhauser)
  • 1990: Pakt mit dem Kreml (Knopp/Lenze)
  • 1991: Der verdammte Krieg – Das Unternehmen Barbarossa; 6-tlg. (Guido Knopp/Valerij Korsin/Anatolij Nikiforow/Harald Schott)
  • 1991: Bilder, die Geschichte machten; 20-tlg.; bis 1992.
  • 1993: Der verdammte Krieg – Entscheidung Stalingrad; 5-tlg. (Eine der ersten Sendungen, die als VHS zum Kauf angeboten wurde)
  • 1994: Die großen Fotos des Jahrhunderts
  • 1994: Befreiung – Frankreich nach dem „längsten Tag“
  • 1994: Top-Spione – Verräter im geheimen Krieg; 6-tlg.
  • 1995: Das Ende 1945
  • 1995: Hitler – Eine Bilanz
  • 1996: Hitlers Helfer
  • 1997: Vatikan – Die Macht der Päpste; 5-tlg.
  • 1998: Unser Jahrhundert – Deutsche Schicksalstage; 16-tlg.
  • 1998: Der Dritte Weltkrieg
  • 1998: Hitlers Helfer II
  • 1998: Hitlers Krieger
  • 1999: 100 Jahre – Die großen Bilder unseres Jahrhunderts
  • 1999: Kanzler – Die Mächtigen der Republik
  • 2000: Hitlers Kinder; 5-tlg.
  • 2000: Deutschlandspiel; 2-tlg.
  • 2000: Holokaust
  • 2000: „History“; Sendereihe; Start Oktober 2000.
  • 2001: Die große Flucht; 5-tlg.
  • 2001: Hitlers Frauen und Marlene
  • 2002: Der Jahrhundertkrieg; 9-tlg.
  • 2002: Die Nervenprobe
  • 2002: Die SS – Eine Warnung der Geschichte; 6-tlg.
  • 2003: Stalingrad; 3-tlg.; – Der Angriff; – Der Kessel; – Der Untergang
  • 2003: Stalin
  • 2003: Der Aufstand
  • 2004: Die Befreiung
  • 2004: Sie wollten Hitler töten
  • 2004: Das Wunder von Bern
  • 2004: Die letzte Schlacht
  • 2004: Hitlers Manager; 5-tlg.
  • 2005: Der Sturm; 4-tlg.
  • 2005: Bis dass der Tod uns scheidet
  • 2005: Das Drama von Dresden
  • 2005: Die Gefangenen; 5-tlg.
  • 2006: Wir Weltmeister; 3-tlg.
  • 2007: Die Wehrmacht- eine Bilanz
  • 2008: Die Deutschen
  • 2009: Stauffenberg – Die wahre Geschichte
  • 2009: Die Machtergreifung
  • 2009: Die Sternstunden der Deutschen
  • 2010: Die Deutschen (2. Staffel)
  • 2011: Der Wettlauf zum Südpol
  • 2011: Der Heilige Krieg
  • 2012: Weltenbrand (ZDF)
  • 2013: History Live
  • 2018: 100 Jahre Weimarer Republik

Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wissenschaftliche Veröffentlichungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Begleitbücher zu den filmischen Dokumentationen und weitere populärwissenschaftliche Sachbücher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]


Hörspiele

  • Zwölf Jahre – Hitler und sein Reich. Hörspiel mit G. Knopp u. a. Edition I: Hitler und sein Volk 1933–1939. 8 CDs. Hoffmann und Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-30313-7.
  • Zwölf Jahre – Hitler und sein Reich. Hörspiel mit G. Knopp u. a. Edition II: Die Deutschen und der Krieg 1939–1943. 8 CDs. Hoffmann und Campe, Hamburg 2003, ISBN 3-455-30328-5. Die für 2004 angekündigte Edition III: Zusammenbruch und Neuanfang 1943–1945 erschien nicht.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • T. Fehrensen: Hitler als Quotenstürmer. Kommentar zu den Filmen von Guido Knopp. In: Rheinischer Merkur. 2. Oktober 1998.
  • Joachim Käppner: Rezension: „G. Knopp u. a.: Holokaust“. In: Süddeutsche Zeitung. 23. Oktober 2000.
  • Wulf Kansteiner: Die Radikalisierung des deutschen Gedächtnisses im Zeitalter seiner kommerziellen Reproduktion: Hitler und das „Dritte Reich“ in den Fernsehdokumentationen von Guido Knopp. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft (ZfG). Nr. 51, 2003, S. 626 ff.
  • Peter Kümmel: Ein Volk in der Zeitmaschine. In: Die Zeit. Nr. 10, 2004 (zeit.de).
  • Drehli Robnik: Postnationaler Adel und Pöbel rund um Guido Knopp. In: Geschichtsästhetik und Affektpolitik. Stauffenberg und der 20. Juli im Film 1948–2008. Turia + Kant, Wien 2009, ISBN 978-3-85132-557-7, S. 125–151.
  • Rolf Rietzler: Im Knopp-Kino: Das Geheimnis der roten Armbinde. In: ders.: Mensch, Adolf. Das Hitler-Bild der Deutschen seit 1945. München 2016, S. 384–412.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Guido Knopp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Guido Knopp - Auszeichnungen und Preise.
  2. Guido Knopp kündigt Ruhestand für 2013 an. In: https://www.stern.de/. 2. August 2012, abgerufen am 22. August 2022 (deutsch).
  3. Guido Knopp: Meine Geschichte. 1. Auflage. C. Bertelsmann, München 2017, ISBN 978-3-570-10321-0, S. 15–17.
  4. Guido Knopp: Meine Geschichte. 1. Auflage. C. Bertelsmann, München 2017, ISBN 978-3-570-10321-0, S. 18–19.
  5. Guido Knopp: Meine Geschichte. 1. Auflage. C. Bertelsmann, München 2017, ISBN 978-3-570-10321-0, S. 25–29.
  6. Guido Knopp: Meine Geschichte. 1. Auflage. C. Bertelsmann, München 2017, ISBN 978-3-570-10321-0, S. 31.
  7. Guido Knopp: Einigungsdebatte und Einigungsaktion in SPD und USPD 1917–1920 unter besonderer Berücksichtigung der „Zentralstelle für Einigung der Sozialdemokratie“. Würzburg 1975.
  8. Guido Knopp: Meine Geschichte. 1. Auflage. C. Bertelsmann, München 2017, ISBN 978-3-570-10321-0, S. 33.
  9. Guido Knopp: Meine Geschichte. 1. Auflage. C. Bertelsmann, München 2017, ISBN 978-3-570-10321-0, S. 34–35.
  10. Prof. Dr. Guido Knopp, Politikwissenschaft & Geschichte, Journalist und Historiker. Abgerufen am 2. September 2022 (deutsch).
  11. Thomas Schuler: Eine Recherche vor Gericht wird zur Recherche fürs Gericht. In: Thomas Leif: Mehr Leidenschaft Recherche: Skandal-Geschichten und Enthüllungsberichte; ein Handbuch zur Recherche und Informationsbeschaffung. VS Verlag, 2003, S. 68–69; Google Books-Ausschnitt; Ausschnitt des Buches mit komplettem Beitrag auf Netzwerk Recherche (PDF; 1,1 MB)
  12. Daten, Fakten? Hauptsache menschelnd! | Foto: Fredrik von Erichsen (dpa). 3. August 2012, abgerufen am 2. September 2022.
  13. #3 Als die Zeugen sprechen lernten - das Gedächtnis der Nation. 22. April 2021, abgerufen am 2. September 2022 (deutsch).
  14. Kompakt: Feuilleton Kompakt. In: welt.de. 26. März 2016, archiviert vom Original am 10. Mai 2019;.
  15. Knopp hört auf. welt.de; abgerufen am 7. Februar 2013.
  16. Jens Albes: TV-Historiker Guido Knopp geht in Ruhestand. In: rp-online. 3. Februar 2013, abgerufen am 23. August 2022 (deutsch).
  17. Interview: Guido Knopp über Geschichte senioren-ratgeber.de vom 21. Juli 2011, abgerufen am 27. Januar 2018
  18. Was macht eigentlich Guido Knopp?.
  19. Guido Knopp wird 70
  20. Bernhard Schulz: Bewegte Bilder, bewegende Zeugen ZDF-Chefhistoriker Guido Knopp geht in den Ruhestand. Zum Abschied gibt’s 30 Jahre Zeitgeschichte
  21. "Die friedliche Revolution war gefährdet". Abgerufen am 6. Dezember 2018.
  22. guidoknopp.de
  23. Mit Filmen und Multimedia Geschichte lernen. ZDF-Reihe „Die Deutschen“ unterstützt Schulunterricht. In: zdf.de. 14. November 2010, abgerufen am 22. Juni 2020.
  24. Thomas Schuler: Eine Recherche vor Gericht wird zur Recherche fürs Gericht. In: Thomas Leif: Mehr Leidenschaft Recherche: Skandal-Geschichten und Enthüllungsberichte; ein Handbuch zur Recherche und Informationsbeschaffung. VS Verlag, 2003, S. 73–83; Google Books-Ausschnitt; Ausschnitt des Buches mit komplettem Beitrag aufNetzwerk Recherche (PDF; 1,1 MB)
  25. Peter Kümmel: Ein Volk in der Zeitmaschine. In: Die Zeit. Nr. 10/2004, 26. Februar 2004.
  26. Evelyn Finger: Alle waren Opfer. In: Die Zeit. Nr. 48/2006, 23. Nov. 2006, S. 57.
  27. G. Knopp in Zeichen der Versöhnung (Über die ZDF-Reihe Die Kinder der Flucht), ZDF vom 26. November 2006 (Memento vom 1. Dezember 2007 im Internet Archive)
  28. Michael Jeismann: Fernsehvorschau – Erfahrbare Geschichten der Flucht. In: FAZ. 28. November 2006, Nr. 277, S. 42.
  29. Oliver Näpel: Historisches Lernen durch 'Dokutainment'? – Ein geschichtsdidaktischer Aufriss. Chancen und Grenzen einer neuen Ästhetik populärer Geschichtsdokumentationen, analysiert am Beispiel der Sendereihen Guido Knopps. In: Zeitschrift für Geschichtsdidaktik. 2 (2003), S. 213–244. (online auf der Seite des Verfassers)
  30. Wulf Kansteiner: Die Radikalisierung des deutschen Gedächtnisses im Zeitalter seiner kommerziellen Reproduktion: Hitler und das „Dritte Reich“ in den Fernsehdokumentationen von Guido Knopp. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaft. 51 (2003), S. 634.
  31. Wulf Kansteiner: Hitler und das „Dritte Reich“ in den Fernsehdokumentationen von Guido Knopp. In: Zeitschrift für Geschichtswissenschaften. 51. Heft 7 2003, S. 626.
  32. a b Die Clip-Schule vom Lerchenberg. In: Der Spiegel. Nr. 46, 1999 (online).
  33. ZDF-Jahrbücher 1984 bis 2010, ZDF-Jahrbuch 2010
  34. Mit Hitler zum Erfolg. (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive) auf: fr-online.de
  35. wortart.de (Memento vom 6. September 2010 im Internet Archive)
  36. https://www.fussball-kultur.org/adresse/address/guido-knopp, fussball-kultur.org (Memento vom 6. Oktober 2014 im Internet Archive)
  37. wunschliste.de Bericht zur Verleihung des Lifetime Achievement Award auf www.wunschliste.de