Gundlach (Adelsgeschlecht)

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Wappen derer von Gundlach

Gundlach ist der Name eines mecklenburgischen Adelsgeschlechts. Angehörige leben gegenwärtig in Deutschland, in Österreich, in Dänemark und den USA.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gundlach (Gundelach, Gondelach) entstammen einer alten hessischen Glasmacherfamilie, die sich urkundlich bis um 1500 in die damalige Glashochburg Großalmerode zurückverfolgen lässt. Im nahen Allendorf lassen sich die Gundlach bereits vor 1500 urkundlich fassen und besaßen schon 1461 Vorwerke im benachbarten Wahlhausen,[1] wo Curt Gundelach bereits in jenem Jahr Hüttenmeister war.[2] Diesem Geschlecht entstammte auch der Sohn des Großalmeroder Gläsner-Zunftmeisters Frantz Gundelach, gen. der jüngere Becker (* vor 1546; † um 1628), Matthäus Gundelach (* 1566; † 1653), der 1609 in Prag Kammermaler Kaiser Rudolfs II. wurde.[3] Ebenso aus Großalmerode und zu diesem Geschlecht[4] gehörte Franz Gondelach[5] (* 1663; † 1723), der als bedeutendster Glasschneider seiner Zeit angesehen wird.[6][7] Seine Werke finden sich heute in den wichtigsten Glassammlungen der Welt.[8]

Eine Stammverwandtschaft mit der Tiroler bzw. Wiener Familie Gundlach des 15./16. Jahrhunderts ist nicht bekannt.[9] Auch zum mit den Wiener Gundlach wappenverwandten Ratsherrengeschlecht Gundlach der Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber des 15. Jahrhunderts[10] scheint es keine Verwandtschaft zu geben.[11]

In Nürnberg lässt sich ein patrizisches Geschlecht Gundlach auf einen Heintz Gundlach († 1476, begraben zu St. Sebald) zurückverfolgen, dessen gleichnamiger Vater um 1411 aus Bamberg kam,[12] wo es ein seit 1096 bezeugtes Ministerialengeschlecht der Fürstbischöfe war.[13] In Nürnberg, unter anderem mit so bedeutenden Patriziern wie den Lemmel, Tucher, Paumgartner[12] und Pömer[14] verschwägert, erlosch das Geschlecht mit dem Handelsherrn Michael Gundlach, dessen Wappen auf einem „Jetton“ vom Jahre 1616 dargestellt ist.[15]

Bereits 1555 hatte der Nürnberger Handelsherr Johann Gundlach von dem Nürnberger Kupferstecher Virgil Solis dieses Wappen[16] gestalten lassen. Dabei wurde auch das Familienwappen seiner Ehefrau[17] Christina abgebildet, die dem „ehrbaren“ Geschlecht entstammte, das 1310 mit Conrad Fürleger nach Nürnberg kam.[18] Mit ebendiesem Gundlach’schen Wappen wurden am 3. Dezember 1581 die Brüder Hans senior, Melchior, Hans junior, Abraham und Zacharias Gundlach in Prag durch Kaiser Rudolph II. in den Reichsadelsstand gehoben. Sich darauf berufend, die eigene Stammreihe bedenkenlos auf einen der Nürnberger Hans von Gundlach († 1590) zurückführend,[19] und da sie zwischenzeitlich ihren Adel verloren, erbat der Mecklenburger Zweig der eigentlich hessenstämmigen Gundelach vom Kaiser, durch Renovation den Reichsadel zurückzuerhalten.[20] Kaiser Franz I. bestätigte daraufhin am 16. August 1748 in Wien den Verwandten Joachim Friedrich, Gottfried Christian Friedrich, Ernst Friedrich Jobst (* 1715; † 1788), Ehrenreich Johann Christian (* 1737), Jobst Gottfried (* 1739), Lucas Heinrich (* 1741), Adolf Friedrich (* 1742), Christoph Albrecht (* 1745) und Ernst Friedrich Gundlach (* 1747) den Adel mit dem Wappen der Nürnberger Gundlach, ausgewiesen als das angestammte. Dies erkannte schließlich ihr Landesherr, der Mecklenburger Herzog Christian Ludwig II., 1750 an.

Ausbreitung und Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gundlachs als Glasmacher[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Barockes Herrenhaus in Rumpshagen mit der markanten „Glasfassade“ (2010)

Die durchgängige Stammreihe des Geschlechts in Mecklenburg beginnt um 1600 mit dem Glashüttenmeister Jobst Gundlach aus dem hessischen Großalmerode. Seine Nachfahren zeichneten in Mecklenburg und darüber hinaus eine beispiellose wirtschaftliche Erfolgsgeschichte.

Die Brüder Daniel († nach 1622) und Jobst (* ca. 1587; † 1630) legten 1622 eine Glashütte in Gammelin an, wo ihnen Curd Pentz einen „Ort Holzes“ für 9000 Mark Lübisch verkaufte. Elf Jahre später wurde ein neuer Vertrag zwischen den beiden über eine andere Holzfläche zu 3000 Mark abgeschlossen. Auch die Kriegsjahre vermochten nicht, sie zu vertreiben, denn 1641 waren sie noch Glasmeister in Gammelin und erwarben wieder für 1000 Mark Buchen-Fadenholz. 1659 bis 1693 kamen durch Errichtung, Kauf oder Pacht die Glashütten in Kritzow (1662–1707), Müsselmow (1726–1746), Groß Welzin, Dümmerstück, Griebow, Siggelkow, Krembz und Klein Welzin hinzu, was nicht durchgängig ohne Widerstände oder gar Klagen der Konkurrenz und des landgesessenen Adels abging.

In Holstein, wo die Glasmacherei ebenfalls florierte, erschien das Geschlecht zuerst um 1660 als Hüttenbesitzer. Auch in der Umgebung von Preetz auf den adligen Gütern Kastorf, Lehmkuhl und Perdoel wurden die Glashütten von den Gundlach betrieben. Hans Heinrich Gundlach († 1715) kam von dort nach Mecklenburg. Er war 1709 Hüttenmeister in Wendorf. Glasmeister Jost Cnuth Gundelach begab sich um 1703 von der Glashütte Wendorf nach Holstein. Er war unter anderem 1720 auf der Lindauer Hütte im Gut Ascheberg tätig.[21]

1709 wurde der District Conow zusammen mit der Glashütte an den aus Sachsen-Gotha stammenden Hofrat Bartsch zu Lichtenberg für 5000 Taler verpfändet. Als der Hofrat 1715 starb, übernahm zunächst seine Witwe den Besitz, überließ aber schon bald Gut Conow nebst Glashütte Hans Heinrich Gundelach. Ein halbes Jahrhundert nach der Gründung der Glashütte auf Gut Conow (1701) stellten die Erben des Glasmeisters Leutnant Christian Friedrich von Gundlach († 1749), den Betrieb der Schmelze ein. 1751 fiel Conow samt Pachtgut und Meierei an das mecklenburgische Herrscherhaus zurück.[22]

1705 errichtete Johann Jürgen Gundlach eine Glashütte in Bolz (1720–1729) und in Hohen Pritz (1731–1740). Um dieselbe Zeit kam auch die Glashütte auf dem Gut Brüel an die Gundlach. Noch heute erinnert der Erbpachthof Hütthof bei Brüel an diese Glashütte. 1707 übernahm Friedrich Gundlach die Toddiner Hütte von der verwitweten Herzogin Christina Wilhelmina (* 1653; † 1722). Bei Toddin existierte noch bis ins 19. Jahrhundert der Nebenort die alte Glashütte. Johann Lukas Gundlach (* 1685; † 1746) schloss 1713 mit Christoph Hans von Grabow auf Woosten (1713–1723) und Christoph Magnus von Barner auf Kressin einen Hüttenvertrag ab, wonach auf der letzteren Feldmark, aber an der Woostener Scheide, eine Glashütte errichtet wurde. Fünf Jahre darauf ersuchte Joachim Friedrich Gundlach Konsens zur Anlegung einer Glashütte auf den Erlenkampschen Gütern Vielist und Grabowhöfe. Der Kontrakt wurde gegen 3000 Taler auf vierzehn Jahre abgeschlossen.

1721 erhielt der Glasmeister Jobst Gundlach zur Rumpshagener Hütte den Konsens zu einer Hütte in Hohen Mistorf auf zehn Jahre. Hier kam es zu juristischen Auseinandersetzungen mit dem Eigentümer Christoph von Levetzow, der für Gundlach noch in seinem Sinne aufzulösen war. Weit weniger erfolgreich ließen sich Rechtsstreitigkeiten für Leutnant Christian Gundlach mit Jobst von Bülow im Jahr 1719 wegen der Glashütte in Woserin (1719–1731) gestalten. Auch die Intervention Herzogs Karl Leopold konnte in der Sache nicht schlichten, so dass Bülow schließlich allein für Strafmandate über 1000 Taler schuldete. Gundlach's Ausfälle an Produktion und Auslieferung machten ein Vielfaches aus. Noch 1731 kam der Rechtsstreit vor die Reichsexekutionskommission, wo schließlich zu Gunsten Bülows befunden wurde.

Die Expansion der Familie im Glasgeschäft wurde insgesamt trotz dieser Rückschläge nicht wesentlich beeinträchtigt. Nahe Eldenburg, in der Stadtfeldmark Waren war 1720 eine Gundlach-Glashütte bekannt, 1724 legte Johann Lukas Gundlach eine Hütte auf Rockow, der Pertinenz des Kamptzschen Gutes Plasten bis 1740 an. Den Hof hatte er gleich mit gepachtet, zahlt für diesen pro Jahr 100 Taler, für den Hüttenbetrieb 200 Taler. Erst 1752 wurde diese Hütte geschlossen. Im folgenden Jahr erstand Gundlach auf dem Wege des Meistgebots die Gützkower Hütte vom Glasmeister Heinrich Seitz. Auch hier erinnert noch heute die Pertinenz Hüttenhof an den damaligen Betrieb. Schon 1717 hatte Gundlach die Hütte in Möllenhagen von Jakob Ernst von Holstein auf Klink und Möllenhagen gepachtet, dessen Vater schon 1692 die Einrichtung einer Hütte beabsichtigte.

Die Errichtung einer Hütte durch Christian Friedrich Gundlach in Hohen Pritz, das im Besitz des königlich dänischen Hofmeisters von Parkentin war, scheiterte 1730 wegen eines landfriedensbrecherischen Überfalls im Auftrag des Herrn Jobst Hinrich von Bülow auf Woserin. Um 1731 war Jürgen Friedrich Gundlach auf der Hütte Weisdin Glasmacher.[21]

1734 legte Johann Lukas Gundlach eine Glashütte auf dem von Maltzanschen Gut Wustrow an, die bis 1750 produzierte. Das veranlasste die Lehnsvettern Einspruch zu erheben, und es kommt hierüber erneut zu einem langjährigen Prozess. Um dieselbe Zeit hat Gundlach eine Hütte in Peckatel. Noch um die Mitte des Jahrhunderts treffen wir die Gundlachs in Groß Dratow, wo Johann Lukas Gundlach schon 1717 die von ihm bis 1728 genutzte Glashütte einrichtete, und auf Kloster Dobbertinschen Hütten. Letztlich war Johann Friedrich Adam Gundlach (* 1736; † 1808) noch in Boitzenburg bei Feldberg Glasmacher.[21] Im ausgehenden 18. Jahrhundert verschwanden die Gundlachs aus der Zahl der Hüttenbesitzer und wurden Gutsbesitzer.[23]

Die von Gundlachs in der Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Familie stellte zahlreiche Offiziere in der mecklenburgischen, dänischen und preußischen Armee.

Friedrich von Gundlach (* 1772; † 1811), der als Seconde-Lieutenant in Flensburg gedient hatte, erschoss sich bei einem Waldstück nahe dem Ort Braak an der Landstraße nach Plön – vermutlich wegen einer unglücklichen Liebe zu einer Sophie in Glückstadt. Ein stilles, aber ehrliches Begräbnis fand er auf dem Kirchhof des nahen Neumünster.[24]

Johann Friedrich von Gundlach (* 1752; † 1837) auf Rumpshagen, Leizen und Hinrichsberg und seine Gattin Johanna von Oertzen (* 1771; † 1807) wurden die Stammeltern aller gegenwärtig lebenden Angehörigen der Familie.

Carl Friedrich von Gundlach aus dem Amt Neustadt und Johann Friedrich von Gundlach aus dem Amt Stavenhagen bzw. dem Amt Wredenhagen gehörten 1833 der erweiterten Ritterschaft Mecklenburg-Schwerins an. Auf dem Landtag von 1839 wurden Johann Adolf Friedrich von Gundlach (* 1789; † 1865) auf Leizen und Rumpshagen, Rittmeister Friedrich Ernst August von Gundlach auf Möllenhagen (* 1790; † 1875), Heinrich von Gundlach (* 1798; † 1858), Leutnant aus Mirow und Ernst Friedrich Georg Theodor von Gundlach (* 1803; † 1883), auf Hinrichsberg, Torisdorf und Mollenstorf in den Mecklenburgischen Adel (Union der Landstände) rezipiert.[25]

Im Einschreibebuch des Klosters Dobbertin befinden sich daher erst ab 1839 bis 1901 acht Eintragungen von Töchtern der Familie von Gundlach aus Hinrichsberg, Leizen und Rumpshagen zur Aufnahme in das dortige adelige Damenstift. Zuletzt aufgenommen wurde Irmgard von Gundlach-Rumpshagen (1901–1955), verheiratete von Rochow-Stülpe, und dies gleich vier Tage nach ihrer Geburt.

1838 kauften die aus Dresden kommenden Gebrüder von Gundlach im Herzogtum Lauenburg für 11000 Reichstaler das Freigut Fürstenhof, das Carl von Gundlach 1871 an den Mustiner Kaufmann Friedrich Frahm verkaufte.[26][27]

Barbara Elisabeth von Gundlach (* 1767; † 1850) vermählte sich mit Generalleutnant Otto Johann Friedrich von Drygalski (* 1788; † 1860), Pauline von Gundlach (* 1820; † 1886) mit Generalleutnant Friedrich Felix Bernhard Ferdinand von Borcke (* 1811 † 1883).

Die alte Sakristei der Kirche Ankershagen diente seit 1727 als Erbbegräbnis der Familie von Johann Lucas d. Älteren Gundlach, 1864 wurde sie wieder Sakristei und die Gundlach’schen Särge nach Rumpshagen überführt.[28]

1898 erbaut Hans von Gundlach in Leizen ein neues Gutshaus im damals modernen Gründerstil. 1919 wurde seitens der Gundlachs eine von Gundlach-Mollenstorfer Familienstiftung eingerichtet, respektive (erneut) bestätigt.[29]

1934 erbaute Pauline von Gundlach in Radebeul das Mehrfamilienhaus Nizzastraße 24 (Ecke Nizzastraße/ Rosenstraße). Über dem Eingang ließ sie ihr Familienwappen nebst Jahreszahl in Sandstein anbringen. Sie besaß das heute noch bestehende Gebäude bis 1945.[30]

1937 bildete sich ein Familienverband. Die Gundlach gingen auf bekannte Schulinternate[31] und waren Mitglieder des Johanniterordens.[32]

Herrenhaus Mollenstorf (2010)

1945 zu 1946 wurden durch die Bodenreform die Gutsbesitzer des Adelsgeschlechts und ihre Nachfahren enteignet.[33] Möllenhagen konnte schon im 19. Jh. nur eine Generation gehalten werden.[34]

Historischer Güterbesitz[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das heute noch so geführte Stammwappen wurde bereits 1555 von dem Nürnberger Kupferstechermeister Virgil Solis grafisch umgesetzt und zeigt in Gold einen aus rotem Dreiberg wachsenden, vorwärts-gekehrten bärtigen Mann im blauen Kleid mit goldenem Kragen und blauer Spitzmütze, in jeder Hand eine entwurzelte grüne Gundelrebe mit drei Blättern haltend. Auf dem Helm mit blau-goldenen Decken der wachsende Mann.[37]

Angehörige[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ernst von Gundlach
  • Christoph Albrecht von Gundlach (* 1745/48; † 1786), mecklenburgischer Drost,[38] Kammerrat und Oberhofmeister
  • Jobst von Gundlach, Erbauer des jetzigen Gutshauses Rumpshagen, ausgeführt symbolisierend mit Glasscherbenputz, Stifter des Fideikommiss Rumpshagen, Mollenstorf
  • Sophie Albertine von Gundlach geb. von Manstein († 1809), 1794 Oberhofmeisterin der Prinzessin Auguste von Preußen, nach 1797 Oberhofmeisterin in Kassel
  • Rudolph von Gundlach (1808–1870), Gutsbesitzer, Abgeordneter der Landesversammlung (Lauenburg)
  • Adalbert von Gundlach (1819–1886), Kammerherr, wurde vom Landesherrn zum Schlosshauptmann ernannt
  • Ernst von Gundlach (1850–1919), Dragoner-Offizier, zuletzt Major, Flügeladjutant des Herzogs zu Mecklenburg-Schwerin, Herr auf Mollenstorf, mecklenburgischer Kammerherr und Zeremonienmeister, Landrat, 1890–1918 Provisor im Kloster Dobbertin[39], vermählt mit Marie Luise von Bülow (Hofdame)[40]
  • Friedrich Karl Heinrich von Gundlach, 1875–1878 Bürgermeister in Asbach (Westerwald)
  • Emil von Gundlach (1840–1923), auf Hinrichsberg und Torisdorf, Klosterhauptmann zu Malchow, Landrat
  • Bodo von Gundlach (1868–1929), 1920–1926 Abgeordneter der DNVP im 1. bis 3. Landtag des Freistaates Mecklenburg-Schwerin, Herr auf Hinrichsberg und Torisdorf; Oberleutnant, Rechtsritter des Johanniterordens
  • Günther von Gundlach (1868–1945), Erbe der Besitzung Rumpshagen (679 ha), und seit 1929, nach dem Tod seines Bruders Hans von Gundlach (1863–1929), auch Besitzer des ehemaligen Fideikommiss und dadurch wieder konventionellen Lehngutes Leizen (979 ha). Dessen Verwaltung übernahm wiederum sein zweiter Sohn Carlotto von Gundlach (1897–1948). Gundlach sen. war Johanniterritter, Rittmeister der Landwehr und Mitglied der Deutschen Adelsgenossenschaft. Wie viele Gundlachs steht er für eine exemplarische Vita, Zögling auf einem Adelsinternat (Ritterakademie Brandenburg), kurzzeitig aktiver Offizier in einem angesehenen Kavallerie-Regiment, standesgemäße Heirat, Gutsherr mit Jagdleidenschaft. Er galt persönlich als sehr ruhig und besonnen; nahm sich mit seiner Ehefrau Ida, geborene von Lücken, am 8. Mai 1945 im Heimatort das Leben.[41]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Leopold von Zedlitz-Neukirch: Neues preussisches Adelslexicon. Band 2, Gebrüder Reichenbach, Leipzig, 1836, S. 303
  • Leopold von Ledebur: Adelslexikon der preußischen Monarchie., Band 1, Ludwig Rauh, Berlin, 1855, S. 299
  • Ernst Heinrich Kneschke: Neues allgemeines deutsches Adels-Lexicon. Band 4, Friedrich Voigt, Leipzig, 1863. S. 103–104
  • Gustav von Lehsten: Der Adel Mecklenburgs seit dem landesgrundgesetzlichen Erbvergleiche (1755). J. G. Tiedemann, Rostock, 1864. S. 88
  • Walter von Leers (Hrsg.): Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H. 1705–1913. Selbstverlag des Vereins ehemaliger Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H., Ludwigslust 1913, S. 207 ff. - Zöglingsnummern 1005, 1384, 1449, 1747, 1785; ergänzend der Angaben im Band II, 1913–1929, S. X, 25, ff., Zöglingsnummern 2033, 2064 (identisch im Band III mit 2119)
  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser (AB), Justus Perthes, Gotha 1920 (Stammreihe u. ältere Genealogie), (Alter Adel und Briefadel) 1930, 1935, bis 1939 (Fortsetzung). Letzte Ausgaben zugleich Adelsmatrikel der Deutschen Adelsgenossenschaft
  • Walter Gundlach: Die Gläsner und ihre Nachfahren, Nachrichtenblatt der Sippe Gundelach, Gundlach u. von Gundlach, Hrsg.: Wilhelm Scholl, Kassel, Druck Albert Hartmann (Inhaber Jesnitzer & Leuner), Nummer 1, 17. Mai 1937, 4 S. (u. a. zum 1. Familientag, sowie mit Beitrag "Die von Gundlachs")
  • Elisabeth Gundlach: Die Gläsner und ihre Nachfahren, Nachrichtenblatt der Sippe Gundelach, Gundlach u. von Gundlach, Großalmerode, Nummer 2, Dezember 1937, 8 S. (u. a. mit Mitgliederübersicht)
  • Elisabeth Gundlach: Die Gläsner und ihre Nachfahren, Nachrichtenblatt der Sippe Gundelach, Gundlach u. von Gundlach, Großalmerode, Nummer 3, 6. Juni 1938, 8 S. (u. a. zum 2. Familientag)
  • Gundlachscher Sippenverband: Die Gläsner und ihre Nachfahren Nachrichtenblatt der Sippe Gundelach, Gundlach und von Gundlach, Großalmerode, Nummer 4, März 1939, Buchdruckerei Kannengießer, Hagen-Kalpe, 20 S. (u. a. mit Beitragseingänge der Mitglieder)
  • Deutsches Geschlechterbuch, Band 141 (Niedersachsen), 1966, S. 503 ff. (frühe Ahnenreihe)
  • Ralf Wendt: Gesamtverzeichnis der Glashütten in Mecklenburg (17. – 19. Jahrhundert), Wissenschaftliche Zeitschrift der Universität Rostock, Gesellschafts- und sprachwissenschaftliche Reihe, Rostock 1972, Jahrgang 21, S. 65–80.
  • Walter Gundlach: Stammfolge des Gläsners Zacharias Gundlach aus Großalmerode. In: Hessische Familienkunde Band 10, Heft 4, 1970 Sp. 137–144 (vgl. hier)
  • Walter Gundlach: Erstes Auftreten hessischer Glasmacher in Kurbrandenburg. In: Genealogisches Jahrbuch 15, 1975, S. 165–186; 16/17, 1977, S.
  • Walter Gundlach: Zur Geschichte der Glasmacherfamilie Gundlach. In: Hessische Familienkunde Bd. 18, 1986–87, Sp. 343–348
  • Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon Band IV, Band 67 der Gesamtreihe GHdA, S. 330, C. A. Starke Verlag, Limburg an der Lahn, 1978
  • Andreas Kitzing, Das Leben eines märkischen Junkers-Hans Wichard von Rochow-Stülpe, 1898–1945, Wahlsdorf 1998, S. 66 (Informationen zu Irmgard von Rochow, geborene von Gundlach-Rumpshagen), ISBN 978-3-00002916-5
  • Christa Kostolnik: Die Geschichte des "Glasdorfes" Rumpshagen, Vom stolzen Aufstieg und tragischen Untergang der adligen Gläsnerfamilie von Gundlach, S. 16 ff.; Friedland, 2020, 2. Auflage, ISBN 978-3-941681-83-5

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gundlach family – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Dieter Krieger: Hessisches Wappenbuch. Familienwappen Band 1, C. A. Starke Verlag Limburg (Lahn) 1999, S. 66 (sowie Tafeln 11 und 37)
  2. Klaus Kunze: Chronologische Personenliste aus dem Glasmacher-Sippenbuch. (Die Liste entspricht dem Bearbeitungsstand vom 9. Mai 2010.)
  3. Gundelach, Matthäus. In: Ulrich Thieme, Fred. C. Willis (Hrsg.): Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart. Begründet von Ulrich Thieme und Felix Becker. Band 15: Gresse–Hanselmann. E. A. Seemann, Leipzig 1922, S. 339–340 (Textarchiv – Internet Archive). (Digitalisat (Memento vom 12. März 2013 im Internet Archive)). Jürgen Zimmer: Gundelach, Matthäus. In: Allgemeines Künstlerlexikon. Die Bildenden Künstler aller Zeiten und Völker (AKL). Band 65, Saur, München u. a. 2009, ISBN 978-3-598-23032-5, S. 498.
  4. Oxford Grove Art: Franz Gondelach
  5. Dr. Fischer Kunstauktionen: Bedeutender Pokal (Franz Gondelach, Kassel, um 1700, Katalogpreis: 60.000 – 90.000 €; abgerufen am 22. Januar 2013)
  6. Franz Gondelach (Gundelach, 1663–1716), Eiskanne, Kopenhagen, Schloß Rosenborg-Museum
  7. Franz Gondelach, Bildnis der Maria Amalia Landgräfin von Hessen-Kassel
  8. Michael Funk: Glas von der Weser – gestern, heute und morgen. Skizzen zu einer regionalen Branchengeschichte. Festvortrag zur 82. Glastechnischen Tagung am 20. Mai 2008 in Hameln; dgg journal 7 (2008), S. 11 ff. (hier besonders S. 411) (Digitalisat; PDF; 1,1 MB)
  9. Georg Gundlach, Münzmeister in Österreich, erhielt am 11. August 1503 vom Wiener Stadtrichter Sigmund Pernfues eine Mitteilung, dass er seiner Aufforderung entsprochen habe und den Wiener Bürger Georg Reinhart im Gericht verhört habe. Urkunde: Hauptarchiv - Urkunden (1177 -1526) 5764b. In: Monasterium.net. ICARUS – International Centre for Archival Research; (Regest: Quellen zur Geschichte der Stadt Wien, Bd. II/4, Nr. 5764 b). Georg Gundlach, der in seinem Wiener Haus Münzgericht besessen hat, stellte am 18. Dezember 1503 einen Gerichtsbrief aus. Sein angehängtes Siegel (Siegelumschrift: Jorg Gundloch) zeigt im geteilten Schild eine farbgewechselte Doppel-Lilie. Auf dem bekrönten Stechhelm mit ornamentaler Helmdecke ein wachsender Löwe. → Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen des Allerhöchsten Kaiserhauses (ab 1919 Jahrbuch der Kunsthistorischen Sammlungen in Wien); S. CCXXII (unten rechts); S. CCXXIII (oben links, mit Wappensiegel-Abbildung Georg Gundlach). Den gleichen Schild, aber mit anderer Helmzier, verlieh 1455 Kaiser Friedrich dem Hanns Gundlach, der gut mit dem gleichnamigen Silberkämmerer identisch sein kann, der 1470 ein weiteres kaiserliches Privileg erhielt. In den Protokoll- und Urteilsbüchern des Königlichen Kammergerichts aus den Jahren 1465 bis 1480 wird ein Johann Gundlach aus Rothenburg/Tauber genannt, der „mglw.“ kaiserlicher Silberkämmerer war (Digitalisat).
  10. Einem Hanns Gundlach erteilt Kaiser Friedrich III. bereits d.d. 28. Februar 1455 Wiener Neustadt einen Wappenbrief: Blau über Silber geteilt, darin farbgewechselt „ein zwifache lilgen“ (eine ansonsten normale heraldische Lilie, nur ist der untere Teil genau so groß wie der obere). Auf dem Helm mit blau-silbernen Decken ein wie der Schild bezeichneter Flügel (Chmel 3311 (Memento des Originals vom 27. Mai 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.regesta-imperii.de). Dem Silberkämmerer Hanns Gundlach erteilt selber Kaiser d.d. 22. August 1470 Graz das Privileg, dass er von den Renten zu Gmunden („die er mitsamt Janen Wernstorffer, Amtmann daselbst einnehmen wird und zu ihm geordent ist“) sich selbst 68 Pfund Pfennige zahlen soll (Chmel 6098). In den Protokoll- und Urteilsbüchern des Königlichen Kammergerichts aus den Jahren 1465 bis 1480 wird ein Johann Gundlach aus Rothenburg/Tauber genannt, der „mglw.“ kaiserlicher Silberkämmerer war (Digitalisat). Johann Gundlach war 1460 Mitglied des seit 1455 16-köpfigen Inneren Rates der Reichsstadt Rothenburg. → Karl Borchhardt: Die ratsfähigen Familien in Rothenburg (Vortrag 2007) (Digitalisat (Memento vom 7. November 2010 im Internet Archive)). Hans Gundlach vertrat mit Lienhart Wernitzer gen. Beheim die Reichsstadt auf dem Anfang Oktober 1487 zum Abschluss einer Weinordnung in Rothenburg abgehaltenen Tages in Anwesenheit der Gesandten Kaiser Friedrichs III. (Regesta Imperii).
  11. Das Wappen der Gundlach zu Rothenburg ist in Karl Borchardt: Patrizier und Ehrbare: Die Wappen im Geschlechterbuch des Johann Friedrich Christoph Schrag (1703–1780) zu Rothenburg ob der Tauber, Insingen 2007, zu finden (Digitalisat; PDF; 122 kB). Zu weiteren Wappen vgl. das Register des Münchner Wappen-Herold (Memento des Originals vom 15. Dezember 2012 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.muenchner-wappen-herold.de (PDF; 4,2 MB)
  12. a b Hans-Dietrich Lemmel, Das Lemmel-Archiv, Familienblatt Heintz Gundloch – in Bamberg und Nürnberg
  13. Hans-Dietrich Lemmel, Das Lemmel-Archiv, Stammtafel Gundloch in Bamberg 1100-1400
  14. Johann Gottfried Biedermann: Geschlechtsregister des Hochadelichen Patriciats zu Nürnberg. Bayreuth 1748, Tabula DLXXII (Digitalisat)
  15. Johann Ferdinand Roth: Geschichte des Nürnbergischen Handels: Ein Versuch, Band 1, Leipzig 1800, S. 327 (Digitalisat; der achteckige „Jetton“ zeigt auf der Vorderseite das Ehewappen seiner Eltern, von Hanns Gundlach und Salome Ohmig, und auf der Rückseite das Ehewappen der Eltern seiner Ehefrau Regina, von Ruprecht Unterholzer vom (auch zu) Haus (1564 im Großen Rat Nürnbergs, ursprgl. Salzburger Adel, vgl. J. F. Roth, S. 387 f.) und Barbara Rosenhart genannt Glockengießer von Glockenhofen (Kaiserl. Wappenbrief 1529; Reichsadel 1569; auch zu Ulm, Regensburg, Frankfurt und in der schwäbischen Ritterschaft), vgl. Georg Andreas Will, Nürnbergische Münz-Belustigungen, Nürnberg 1767, S. 323 ff. Digitalisat)
  16. Abgebildet als Wappen des Hans Gundlach im 1527 von Wolf Fürleger angelegten Geschlechts- und Wappenbuch der Familie Fürleger im Staatsarchiv Nürnberg: Reichsstadt Nürnberg, Handschriften (Repertorium Nr. 52a (Memento vom 20. August 2013 im Internet Archive); PDF; 1,0 MB)
  17. Durch das Fürlegerwappen, abgebildet auf zwei von Albrecht Dürer gemalten Frauenporträts, wurde die Dargestellte in der älteren Kunstgeschichte als die Nürnberger Patriziertochter Katharina Fürleger identifiziert. Gegenwärtig gelten Dürers Schwestern als die Dargestellten, das Fürlegerwappen wurde erst später hinzugesetzt. Michael Zajonz, Schönes Schwesterlein - Kunst-Krimi in der Berliner Gemäldegalerie: Wie aus einem rätselhaften Patrizierinnenbild von Albrecht Dürer ein Familienporträt wird (Der Tagesspiegel online am 15. Februar 2007, Digitalisat). Ein Reliquienbehälter in Form eines Amuletts, ein herzförmiger Anhänger, entstanden 1627, zeigt das Wappen der Nürnberger Familie Fürleger und die gravierte Darstellung der Heiligen Ursula: Germanisches Nationalmuseum Nürnberg, Inventar-Nr. KG 198 & KG 195
  18. Georg Wolfgang Franz Panzer: Verzeichnis Von Nürnbergischen Portraiten Aus Allen Staenden. Band 1, Nürnberg 1790, S. 71 (Digitalisat)
  19. Jürgen Lewerenz: Kritzower Glashüttenkontrakte von 1615 und andere Vereinbarungen derer von Bülow- ein kulturhistorischer Exkurs (2009), S. 13 (Digitalisat (Memento vom 14. Mai 2014 im Internet Archive); PDF; 88 kB)
  20. Christoph Otto von Gamm: Geschlechter welche das Indigenat dieses Landes nicht haben und doch darinn begütert sind In: Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Band 11 (1846), S. 427–475 (besonders S. 467, Nr. 27) (Digitalisat)
  21. a b c Jürgen Lewerenz: Zur Bedeutung der Glasstempel/Glassiegel in der Glasherstellung und die Verwendung von Glassiegeln in den Kritzower Hütten im 17. Jahrhundert. Mecklenburger Waldglasmuseum e.V., Vortrag am 15. November 2009 (Digitalisat (Memento vom 5. März 2016 im Internet Archive); PDF; 254 kB)
  22. Gut Conow: Ein ganzes Land als Brautgeschenk (Memento vom 31. Oktober 2012 im Internet Archive)
  23. Ulrich Graf von Oeynhausen: Glashütten in Mecklenburg. In: Verein für mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde: Jahrbücher des Vereins für Mecklenburgische Geschichte und Altertumskunde. - Band 70 (1905), S. 267–312 (besonders 285 ff.) (Digitalisat)
  24. Vera Lind: Selbstmord in der Frühen Neuzeit: Diskurs, Lebenswelt und kultureller Wandel am Beispiel der Herzogtümer Schleswig und Holstein. Göttingen 1999 (Digitalisat)
  25. Justus Perthes (Hrsg.): Gothaisches Genealogisches Taschenbuch des Adeligen Häuser, Alter Adel und Briefadel. 14. Auflage. Gotha 1920, S. 329 f. (familysearch.org [abgerufen am 19. Mai 2021]).
  26. Boris Lau: Der Fürstenhof
  27. AKVZ - TOP3863 - Groß Grönau
  28. A. v. Bernstorff-Ankershagen: Zur Geschichte von Ankershagen. In: Mecklenburgische Jahrbücher 59, S. 304.
  29. Regierungsblatt für Mecklenburg-Schwerin. 1919. In: Landesregierung zu Schwerin (Hrsg.): Öffentliche Bekanntmachungen. SV, Schwerin 1. September 1919, S. XXXIX–803 (google.de [abgerufen am 15. April 2022]).
  30. Vorschau & Rückblick - Monatsheft für Radebeul und Umgebung online am 1. Mai 2012: Exkursionen zu verschiedenen Wappen in unserer Stadt (Teil 4) (abgerufen am 20. Januar 2013)
  31. Ritterakademie zu Brandenburg. XXI. Zu der am 22. März1877 Vormittags um 12 Uhr in der Aula der Ritter-Akademie stattfindenden Feier des Allerhöchsten Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers und Königs ladet mit dem Bericht über das Schuljahr von Ostern 1876 bis Ostern 1877 ehrerbietigst und ergebenst ein der Director Professor Dr. Ernst Köpke. Domherr des Evangelischen Hochstiftes zu Brandenburg. 1877. Progr. No. 54. Druck von Gustav Matthes, Brandenburg a. d. Havel 1877, S. 10 (uni-duesseldorf.de [abgerufen am 19. September 2021]).
  32. Mecklenburgische Genossenschaft der Balley Brandenburg des Ritterlichen Ordens St. Johannis vom Spital zu Jerusalem (Hrsg.): Mecklenburgische Genossenschaft des Johanniterordens 1861 - 2011. Druck-und Verlagsgesellschaft Rudolf Otto, Berlin 2011, S. 213 (d-nb.info [abgerufen am 19. September 2021]).
  33. Mario Niemann: Mecklenburgischer Großgrundbesitz im Dritten Reich: Soziale Struktur, wirtschaftliche Stellung und politische Bedeutung. In: Mitteldeutsche Forschungen. Band 106, Nr. 1. Böhlau, Köln 2000, ISBN 978-3-412-04400-8, S. 370 (google.de [abgerufen am 19. Mai 2021]).
  34. Friedrich Schlie (Hrsg.): Die Kunst-und Geschichts=Denkmäler des Grossherzogtums. Reprint-Nachdruck Auflage. Die Amtsgerichtsbezirke Teterow, Malchin, Stavenhagen, Penzlin,Waren, Malchow und Röbel,. Stock & Stein, Schwerin 2010, S. 304 (google.de [abgerufen am 19. Mai 2021]).
  35. Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern: Brunstorf bei Ribnitz-Damgarten
  36. Gutshäuser und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern: Friedrichshof bei Friedland
  37. Siebmachers Wappenbuch, Ausgabe von 1701, Geadelte: Die Gundlacher
  38. Herzoglich-Mecklenburg-Schwerinscher Staats-Kalender. 1785. Zweiter Theil. II. Verzeichnis der Ritterschaftlichen und anderen Privat-Güter und ihrer gegenwärtigen Besitzer. A Ritterschaft des Herzogthums Schwerin, 8) Amt Neustadt (bei Waren). W. Bärensprung, Schwerin 1785, S. 41 (google.de [abgerufen am 15. April 2022]).
  39. Ernst von Gundlach wurde, wie allen ehemaligen im Deutsch-Französischen Krieg aktiven Katharineer, durch eine Stiftung in Form eines Fensters in der Aula durch den Weinhändler Gerhard von Melle 1912 ein Denkmal gesetzt.
  40. Henning v. Bülow, Adolf von Bülow, Moritz v. Bülow, Vicco v. Bülow: Bülowsches Familienbuch III. Band 1994. In: v. Bülowscher Familienverband (Hrsg.): Familienchronik. 1994. Auflage. Druck: Kunst-und Buchdruckerei Mühlthaler GmbH, Aumühle, München 1994, S. 107 (uni-hamburg.de [abgerufen am 19. September 2021]).
  41. Andreas Kitzing: Das Leben eines märkischen Junkers-Hans Wichard von Rochow-Stülpe 1898-1945. In: Werbeagentur März (Hrsg.): Biographie. 1. Auflage. Werbeagentur März, Wahlsdorf 1998, ISBN 3-00-002916-8, S. 160 (werbeagentur-maerz.de [abgerufen am 16. Januar 2021]).