Gunnar Sohn

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Gunnar Sohn (* 1961 in Berlin) ist ein deutscher Wirtschaftspublizist und Medienberater.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gunnar Sohn studierte von 1981 bis 1986 Volkswirtschaftslehre an der Freien Universität Berlin.[1] Nach dem Abschluss als Diplom-Volkswirt war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag und bei der Konrad-Adenauer-Stiftung.[1] Von 1990 bis 1992 leitete er das Bonner Büro des Instituts für Demoskopie Allensbach.[1] 1994 bis November 1997 war er Pressesprecher bei der Dualen System Deutschland GmbH, bis er am 1. November 1997 Bereichsleiter Unternehmenskommunikation des Telekommunikationsanbieters o.tel.o wurde.[1] 1999 übernahm er von Caspar von Schrenck-Notzing die rechtskonservative Zeitschrift Criticón, die er als Herausgeber auf eine ordoliberale Linie brachte.[2] Heute ist er Chefredakteur des Onlinemagazins NeueNachricht.[1]

Sohn war von 1987 bis 1989 Landesvorsitzender der Jungen Union in Berlin sowie Mitglied der CDU und später der Partei Bund freier Bürger – Offensive für Deutschland.

Schriften (Auswahl)[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die Öko-Pharisäer. Umweltschutz als Vorwand. Ullstein, Frankfurt am Main [u.a.] 1995, ISBN 3-548-36642-2.
  • mit Alexander Schmidt: Die Netzwerkrevolution. Plädoyer gegen die Ziegelsteindiktatur. GES-Verlag, Bonn 2001, ISBN 978-3-936002-00-3.
  • mit Hannes Schleeh: Live Streaming mit Hangout On Air: Techniken, Inhalte & Perspektiven für kreatives Web TV. Carl Hanser Verlag, 2014, ISBN 3446440925

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c d e Gunnar Sohn: Hybris-Kapitalismus schadet der Marktwirtschaft. In: Schweizer Monatshefte 81 (2002) 11, S. 7.
  2. Roger Thiede: Der Sohn vom Baron. In: Focus, 18. September 2000.