Gunningen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Gunningen
Gunningen
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Gunningen hervorgehoben

Koordinaten: 48° 3′ N, 8° 42′ O

Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Freiburg
Landkreis: Tuttlingen
Höhe: 729 m ü. NHN
Fläche: 5,44 km2
Einwohner: 750 (31. Dez. 2019)[1]
Bevölkerungsdichte: 138 Einwohner je km2
Postleitzahl: 78594
Vorwahl: 07424
Kfz-Kennzeichen: TUT
Gemeindeschlüssel: 08 3 27 020
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Rathausstraße 7
78594 Gunningen
Website: www.gunningen.de
Bürgermeisterin: Heike Ollech (CDU)
Lage der Gemeinde Gunningen im Landkreis Tuttlingen
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Über dieses Bild

Gunningen ist eine Gemeinde im Landkreis Tuttlingen in Baden-Württemberg. Zur Gemeinde Gunningen gehören außer dem gleichnamigen Dorf keine weiteren Ortschaften.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gunningen liegt auf der Baarhochebene am Fuß des 912 Meter hohen Hohenkarpfen, rund fünf Kilometer südwestlich von Spaichingen.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde grenzt im Norden an die Stadt Spaichingen, im Osten an Hausen ob Verena, im Süden an den Ortsteil Oberflacht der Gemeinde Seitingen-Oberflacht und im Westen an Durchhausen und den Trossinger Stadtteil Schura.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gunningen wurde erstmals am 30. März 797 in einer Schenkungsurkunde an das Kloster St. Gallen erwähnt. Seine Geschichte war jedoch eng mit der des Klosters St. Georgen verknüpft. Seit dem 11. Jahrhundert wurden Schenkungen an das Kloster genannt, das später den ganzen Ort besaß. Nach der Reformation gehörte er zum Nachfolgekloster St. Georgen in Villingen. Wegen der Zugehörigkeit zur Grafschaft Hohenberg und damit zu Vorderösterreich blieb Gunningen jedoch katholisch. 1806 kam das Dorf zu Württemberg.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde ist Mitglied der Vereinbarten Verwaltungsgemeinschaft der Stadt Trossingen.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

DEU Gunningen COA.svg
Blasonierung: „In Blau ein schräggestellter silberner (weißer) Karpfen.“
Wappenbegründung: Das im Jahre 1925 genehmigte Wappen spielt auf die frühere Zugehörigkeit über einen Teil des Ortes zur Herrschaft Karpfen an.

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Banner Gunningen.svg 00Banner: „Das Banner ist weiß-blau längsgestreift mit dem aufgelegten Wappen oberhalb der Mitte.“
Flagge Gunningen.svg 00Hissflagge: „Die Flagge ist weiß-blau quergestreift mit dem Wappen in der Mitte.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommune ist dem Tourismusverband „Donaubergland“ angeschlossen.

  • Kirche St. Georg von 1816 bis 1820
  • Herzmariakapelle (Bildstock)
  • Herz-Jesu-und-Maria-Kapelle (auch nach dem Erbauer Felix Erb „Felixkapelle“ genannt)
  • Ehemalige Zehntscheuer und Messnerhaus[2]

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Gunningen hat der Sport eine lange Tradition. Im Jahre 1901 bestand ein großes Interesse an einer Turnergemeinschaft. Damit wurde der erste Turnverein gegründet und in einer selbstgebauten "Bretterbaracke" wurde angefangen, Sport zu betreiben. Nachdem man im Jahre 1925 erste Erfolge verbuchen konnte, wurde ein Jahr später der Zusammenschluss mit dem Sportverein zum Turn- und Sportverein (TSV) Gunningen bekannt gegeben. Seit den 1950er Jahren bestand fast durchgehend eine Fußballmannschaft, die vereinzelt Erfolge verbuchen konnte. Der neue Sportplatz wurde 1972 eröffnet. Heute spielen die Jugendmannschaften als Spielgemeinschaft "Baar" mit den Vereinen Durchhausen, Tuningen und Weigheim, die Herren zusammen mit Durchhausen und Seitingen als SGM Durchhausen/Gunningen bzw. SGM Durchhausen/Gunningen/Seitingen II.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Baden-Württemberg – Bevölkerung nach Nationalität und Geschlecht am 31. Dezember 2019 (CSV-Datei) (Hilfe dazu).
  2. Monika Loddenkemper: Vom „Klotz am Bein“ zum begeisterten Umgang mit einem denkmalgeschützten Einhaus. Ehemalige Zehntscheuer und Messnerhaus in Gunningen (Kreis Tuttlingen, Regierungsbezirk Freiburg). In: Denkmalpflege in Baden-Württemberg, 36. Jg. 2007, Heft 4, S. 255–257 (PDF (Memento des Originals vom 23. September 2015 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.denkmalpflege-bw.de)

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Commons: Gunningen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wikisource: Gunningen – in der Beschreibung des Oberamts Tuttlingen von 1879