Gunther Behnke

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Basketballspieler
Gunther Behnke
Spielerinformationen
Geburtstag 19. Januar 1963
Geburtsort Leverkusen, Deutschland
Größe 221 cm[1]
Position Center
NBA Draft 1985, 101. Pick, Cleveland Cavaliers
Vereine als Aktiver
1980–1992 DeutschlandDeutschland TSV Bayer 04 Leverkusen
1992–1994 DeutschlandDeutschland TuS Bramsche
1994–1996 DeutschlandDeutschland ALBA Berlin
1996–2000 DeutschlandDeutschland Telekom Baskets Bonn
Nationalmannschaft1
1983–1995 DeutschlandDeutschland Deutschland 146 Spiele
1Stand: 08.10.2008
Gunther Behnke
Medaillenspiegel

Basketball (Männer)

DeutschlandDeutschland Deutschland
Europameisterschaft
0Gold0 1993 Deutschland Deutschland

Gunther Behnke (* 19. Januar 1963 in Leverkusen) ist ein ehemaliger deutscher Basketballnationalspieler. Größter Erfolg des 2,21 Meter großen Centers war der Gewinn der Europameisterschaft 1993.

Laufbahn[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Behnke, der als Jugendlicher in Pulheim bei Köln mit dem Basketball begann, wurde 1981 mit TuS 04 Leverkusen deutscher Meister der A-Jugend.[2] 1982 wurde der Erfolg wiederholt.[3] Er debütierte Anfang der 1980er Jahre für die Leverkusener in der Bundesliga. Er blieb dem nachmaligen deutschen Rekordmeister elf Jahre treu und gewann in dieser Zeit fünf Deutsche Meisterschaften (1985, 1986, 1990–1992) sowie vier Mal den nationalen Pokalwettbewerb (1986, 1987, 1990, 1991). Mit 317 Einsätzen ist Behnke Rekordspieler des Bayer-Bundesligateams[4], das 2008 den Spielbetrieb einstellte. 1985 wurde er, im gleichen Jahr wie sein ehemaliger Mannschaftskollege Detlef Schrempf vom NBA-Team Cleveland Cavaliers in der fünften Runde an achter Stelle des Entry Draft ausgewählt, absolvierte aber nie ein Spiel in der NBA.[5]

1989 errang er mit der bundesdeutschen Studentenauswahl die Bronzemedaille bei der Universiade in Duisburg.[6]

In den Jahren 1992 bis 1994 setzte Behnke seine Bundesliga-Karriere beim TuS Bramsche fort. Anschließend wechselte er zu Alba Berlin. Er gehörte zu dem Team, das 1995 den Korać-Cup und damit als erste deutsche Mannschaft einen europäischen Vereinswettbewerb gewann. Seine letzte Profistation waren ab 1996 die Telekom Baskets Bonn, mit denen er zwei Mal das Play-off-Finale um die Deutsche Meisterschaft erreichte, aber jeweils gegen seinen früheren Klub Alba Berlin verlor.

Zwischen 1983 und 1995 absolvierte Behnke insgesamt 146 Länderspiele für die deutsche Nationalmannschaft, wobei er 702 Punkte erzielte. Er nahm an den Olympischen Spielen 1992, zwei Weltmeisterschaften und vier Europameisterschaften teil.

Behnke war einer der längsten Spieler, die je in der Bundesliga auf dem Parkett standen. Seine Spezialität war das Blocken von gegnerischen Würfen.

Nach der Saison 1999/2000 beendete Behnke seine Karriere. Laut eigener Aussage hat er inzwischen „mit Basketball abgeschlossen“.[7]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. "Das sind unsere 12 Riesen", Sport-Bild vom 23. Juni 1993, S. 32 f.
  2. Dritter Anlauf: TuS 04 Leverkusen errang den deutschen Meistertitel. In: Zeitschrift Basketball. Nr. 11, 4. Juni 1981, S. 10.
  3. TuS 04 Leverkusen wahrte seine Favoritenrolle souverän. In: Fränkischer Tag. Nr. 133, 14. Juni 1982, S. 9.
  4. Spuren aus 40 Jahren, Leverkusener Anzeiger, 31. Mai 2008 (Memento des Originals vom 25. Juli 2008 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.leverkusener-anzeiger.ksta.de
  5. 1985 NBA-Draft (Englisch) (Memento des Originals vom 4. März 2009 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.basketballreference.com
  6. Christoph Büker: Es war einmal... Bronze vor 25 Jahren. In: Deutscher Basketball Bund (Hrsg.): DBB Journal. Nr. 41, Oktober 2014, S. 36, 37.
  7. Gunther Behnke spielt Glücksfee, Website der BBL, 17. Dezember 2007@1@2Vorlage:Toter Link/basketball-bundesliga.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiveni Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.