Gurten (Berg)

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Gurten
Ansicht von Bern

Ansicht von Bern

Höhe 858 m ü. M.
Lage Köniz, Kanton Bern, Schweiz
Dominanz 1,6 km → Ulmizberg
Schartenhöhe 215 m ↓ Köniztal
Koordinaten 600379 / 196236Koordinaten: 46° 55′ 2″ N, 7° 26′ 37″ O; CH1903: 600379 / 196236
Gurten (Berg) (Kanton Bern)
Gurten (Berg)

Der auf dem Gemeindegebiet von Köniz gelegene Gurten (umgangssprachlich «Güsche») ist der Hausberg der Stadt Bern und ein beliebtes Ausflugsziel.

Angebote und Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Hotel Gurten Kulm und die Freizeitanlagen Park im Grünen des Gurten sind zu Fuss von Wabern oder Kehrsatz sowie mit der Gurtenbahn erreichbar. Seit einigen Jahren existiert eine Mountainbike-Downhill-Strecke, die von der Berg- zur Talstation der Gurtenbahn führt.

Auf dem grossen Spielplatz verkehrt eine Gartenbahn mit der Spurweite 7 1/4 Zoll (184 mm) und ca. 600 Meter Streckenlänge. Die Bahn ist von Mitte März bis Ende Oktober täglich in Betrieb, sofern es das Wetter zulässt. Normalerweise verkehrt ein Zug mit einer Elektrolokomotive, Mittwochs sowie Samstags/Sonntags verkehrt ausserdem die Zahnradbahn. An Sonntagen verkehrt zusätzlich ein Dampfzug. Total sind 7 Dampflokomotiven sowie 10 Elektrolokomotiven vorhanden. (Teilweise in Privateigentum) Es sind nie alle Lokomotiven im Einsatz, da kein entsprechend grosses Depot besteht und einige Maschinen mit Schäden abgestellt wurden. Auf dem Güschi-Weg können Kinder mit der Maus Jimmy Flitz die lokalen Tiere erleben.

2016 wurde eine Sommer-Rodelbahn auf dem Gurten eröffnet.[1]

Alljährlich findet hier eines der grössten und traditionsreichsten Open-Air-Festivals der Schweiz, das Gurtenfestival statt.

Der im Jahr 2000 errichtete Gurtenturm bietet eine Rundsicht von den Berner Alpen im Süden bis zum Jura im Norden.

Am Fuss des Gurten liegt die Gurten-Gartenstadt. Nach dem Gurten ist das Gurten Bier benannt, das früher hier gebraut wurde (seit 2011 von Feldschlösschen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im 13. Jahrhundert befand sich am südlichen Teil des Gurtens die Burg und Stammsitz der Familie von Ägerten. Bis 1674 waren noch Reste des Wohnturms erhalten. Heute sind nur noch Teile der Fundamente sichtbar.

Eine Konzession für einen ganzjährigen Restaurantbetrieb wurde im Jahre 1866 erteilt. 1925 beschloss eine knappe Mehrheit der Stadtberner Stimmbürger den Kauf der Gurtenwiese.[2] Bis 1959 wurde auf dem Gelände ein Golfplatz betrieben, der von Aussenstehenden nicht betreten werden durfte. Im selben Jahr wurde ein Fahrverbot für Autos eingeführt, für das jedoch zahlreiche Ausnahmen galten und gelten.

Bilder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Panoramasicht des Gurtens und der Stadt Bern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Neue Rodelbahn auf dem Gurten schwungvoll eröffnet. Abgerufen am 21. Januar 2017.
  2. Lukas Hartmann: Rund um den Gurten, in: Köniz / Bilder: Marco Zanoni, Kulturbuchverlag Herausgeber.ch, Bern 2011, S. 128. ISBN 978-3-905939-11-8

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]