Gus Hansen

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Gus Hansen
Gus Hansen (2006)
Gus Hansen (2006)
0Personenbezogene Informationen0
Geburtsdatum 13. Februar 1974
Geburtsort DanemarkDänemark Kopenhagen
Spitzname The Great Dane
Wohnort MonacoMonaco Monte-Carlo
Live-Turniererfolge
Höchstes Preisgeld 0.1.714.800 $
Gesamtes Preisgeld 10.258.052 $
World Series of Poker
Bracelets 1
Money finishes 9
Bestes Main Event 61. (2007)
0Main Event der World Poker Tour0
Titel 4
Money finishes 12
0Main Event der European Poker Tour0
Titel keine
Money finishes 3
Letzte Aktualisierung: 7. April 2016

Gustav „Gus“ Hansen (* 13. Februar 1974 nahe Kopenhagen als Gustav Jacobsen)[1] ist ein professioneller dänischer Pokerspieler. Er lebt in Monte-Carlo.

Biografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bevor er 1997 zum professionellen Pokerspieler wurde, spielte Hansen erfolgreich Backgammon und Tennis. Im Jahr 2000 zog er nach New York, um sich als Backgammonspieler durchzuschlagen. Er erkannte jedoch, dass ihm Poker mehr liegt.

Karriere als Pokerspieler[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansen begann zu pokern, als er 1993 als Austauschschüler die Universität von Santa Cruz in Kalifornien besuchte. Er ist bekannt für seine betont aggressive Spielweise und seine hohe Wettfrequenz.

Seine gesamten Turniereinnahmen belaufen sich auf knapp 9,5 Millionen $.

World Poker Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansen ist einer von fünf Spielern, die dreimal Turniere der World Poker Tour (WPT) gewinnen konnten. Er gewann auch das erste WPT Bad Boys of Poker Turnier. 2004 wurde er in die World Poker Tour Walk of Fame aufgenommen.

Beim WPT Main Event 2008 im Bellagio verfehlte Hansen den vierten WPT Titel, erlangte jedoch den 2. Platz und rund 1,7 Mio $ Preisgeld. Im Headsup unterlag er David Chiu.

European Poker Masters[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im September 2006 gewann Hansen die London All Star Challenge und erhielt dafür ein Preisgeld von 53.643 Pfund.

Poker Superstars[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansen gewann die erste Ausgabe des mit 1 Million $ dotierten Poker Superstars und setzte sich dabei gegen einige der bekanntesten Pokerspieler der Welt durch.

World Series of Poker und European Poker Tour[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hansen erhielt 2004 beim WSOP-Hauptturnier Preisgeld und erreichte beim EPT Turnier 2005 in Barcelona den Finaltisch.

Im Main Event der World Series of Poker 2007 wurde Hansen 61. und erhielt dafür 154.159 $. Im gleichen Jahr verpasste er zu dem als 10. knapp den Finaltisch der erstmals ausgetragenen WSOP Europe in London.

Bei der WSOP Europe in London 2010 gewann er sein erstes Bracelet im Highroller £10,350 No-Limit Hold'em Heads-Up Event, wo er sich im entscheidenden dritten Heads-Up-Match des Best of 3 Systems mit 4 4 gegen Jim Collopy's K 4 durchsetzen konnte. Der erste Platz brachte ihm ein Preisgeld von £288,409 ein.

Andere Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

2006 war Hansen Mitglied und Kapitän beim siegreichen dänischen Team beim PartyPoker.com Football & Poker Legends Cup. Seine Mitspieler waren Theo Jørgensen und Kim Christofte.

In der Cash Game-Pokersendung High Stakes Poker des Senders GSN gewann er mit 575.700 $ den drittgrößten Pot in der Geschichte der Show, als er sich mit seinen 5 5 dank der Gemeinschaftskarten 9 6 5 5 8 gegen Daniel Negreanus 6 6 durchsetzen konnte.

Am 2. Januar 2007 trat er in der neuen amerikanischen Poker After Dark-Show des Senders NBC auf.

Ende Januar 2007 gewann er das Main Event der Aussie Millions Poker Championship mit einem Buy-in von 10.000 A$. Mit ihm am Finaltisch saßen unter anderem zwei Deutsche und Andy Black. Für den Sieg bekam er 1.5 Millionen A$, was nach jetziger Umrechnung 877.860,36 EUR entspricht. Während des Turniers dokumentierte er sein Spiel mit einem Diktiergerät. Somit konnte er anschließend sein Buch "Every hand revealed" veröffentlichen, das einen Großteil der Abläufe einzelner Hände detailliert schildert.

Trivia[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. How Gus Hansen and Jan Sörensen (Sort Of) Swapped Names to Stay in US auf pokerlistings.com vom 17. August 2015, abgerufen am 3. August 2016 (englisch)