Gustav-Adolf Hirn

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Gustav-Adolf Hirn (Denkmal in Colmar, erschaffen von Frédéric Auguste Bartholdi)

Gustav-Adolf Hirn (* 21. August 1815 in Logelbach bei Colmar im Elsass; † 14. Januar 1890 in Colmar) war ein französischer Physiker.

Hirn trat 1834 zunächst als Farbenchemiker in eine Kattunfabrik in Logelbach ein und blieb in derselben als Ingenieur, nachdem sie 1842 in eine Baumwollspinnerei und -Weberei umgewandelt worden war. Hier begann er seine grundlegenden Untersuchungen über das mechanische Wärmeäquivalent.

Er lieferte zahlreiche Arbeiten über die Wärmelehre, die Theorie der Dampfmaschine, der Ventilatoren und des Amslerschen Planimeters, über Reibungswiderstände, über die Theorie der Überhitzung, Wärmekapazität des Wassers; auch erfand er ein Pandynamometer.

Ende 1880 gründete er ein meteorologisches Observatorium bei Colmar, in dem er seine wissenschaftlichen Arbeiten fortsetzte. 1894 wurde ihm dort ein Denkmal (siehe Abbildung) errichtet.

Werke[Bearbeiten]

  • L'équivalent mécanique de la chaleur, Kolmar u. Paris, 1858
  • Théorie mécanique de la chaleur, das., 1861, 2 Bde.; 3. Aufl., Paris 1875 (Übersetzung von Zeuners »Grundzügen der mechanischen Wärmetheorie«, das. 1861; 3. Aufl. 1875)
  • Analyse de l'univers, das., 1868
  • Mémoire sur les anneaux de Saturne, Straßburg, 1872
  • Les pandynamomètres, Paris, 1876

Literatur[Bearbeiten]

  • Gustav Adolf Hirn, sein Leben und seine Werke in Conrad Matschoss (Herausgeber): Beiträge zur Geschichte der Technik und Industrie. Jahrbuch des Vereines Deutscher Ingenieure. Dritter Band, Verlag von Julius Springer, 1911, Seite 20-60
  • Hans-Liudger Dienel (Autor): Der Optimismus der Ingenieure Verlag Steiner (Franz), 1998, ISBN 3515071962[1]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. online: Der Optimismus der Ingenieure

Weblinks[Bearbeiten]

Meyers Dieser Artikel basiert auf einem gemeinfreien Text aus Meyers Konversations-Lexikon, 4. Auflage von 1888–1890.
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