Gustav Eschborn

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Gustav Eschborn (* 20. April 1824 in Düsseldorf; † 18. Dezember 1902 in Heidelberg; katholisch) war ein seit 1848 im badischen Staatsdienst stehender Beamter und Amtsvorstand, vergleichbar mit einem heutigen Landrat.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gustav Eschborn besuchte die Höhere Bürgerschule Wertheim, wo er im Oktober 1842 das Abitur ablegte. Er studierte ab dem Wintersemester 1842/43 Rechtswissenschaften an der Universität Bonn und ab dem Sommersemester 1845 an der Universität Heidelberg. In Bonn gehörte er zu den Stiftern der Landsmannschaft Teutonia[1][2], des späteren Corps Teutonia Bonn.[3] Nach der Wiederholung des ersten Staatsexamens wurde er zum 9. Dezember 1848 Aktuar bei der Justizverwaltung im Bezirksamt Emmendingen und danach ab dem 12. August 1851 Praktikant im Sekretariat der Regierung des Oberrheinkreises in Freiburg. Zum 4. August 1852 wurde er versetzt in das Sekretariat des Ministeriums des Innern und wurde ab dem 6. Juli 1854 Referendar unter Erlassung der seit 1853 notwendigen zweiten Staatsprüfung.

Weitere Stationen seines beruflichen Werdegangs:

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Bernd Breitkopf: Die alten Landkreise und ihre Amtsvorsteher. Die Entstehung der Landkreise und Ämter im heutigen Landkreis Karlsruhe. Biographien der Oberamtmänner und Landräte von 1803 bis 1997. Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 1997, ISBN 3-929366-48-7, S. 113−114.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Historisches Archiv der L! Teutonia Bonn von 1844
  2. http://www.teubo.de/history/0004.htm
  3. Kösener Corpslisten 1930, 17, 4