Gustavo Petro

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Gustavo Francisco Petro Urrego (2012)

Gustavo Francisco Petro Urrego (* 19. April 1960 in Ciénaga de Oro/ Departamento de Córdoba) ist ein kolumbianischer Politiker und ehemaliges Mitglied der Guerilla-Organisation Movimiento 19 de Abril (M-19). Er wurde in den Kommunalwahlen 2011 mit etwa 32 Prozent zum Bürgermeister von Bogotá gewählt.[1]

Leben[Bearbeiten]

Jugend[Bearbeiten]

Petros Eltern waren Bauern und er besuchte die Schule in Zipaquirá.[1]

Im Alter von 22 Jahren wurde er als Gemeinderat in das Kommunalparlament gewählt. Außerdem studierte er auf der Universität Volkswirtschaft und Öffentliche Verwaltung.[1]

Politik[Bearbeiten]

In der Folge schließt er sich der Rebellengruppe M-19 an. Dadurch kam er ins Gefängnis und ging danach in den Untergrund. Schließlich trat er der Polo Democrático Alternativo (PDA) bei.[1]

Im Jahr 1991 und 1995 wurde er als Abgeordneter ins Unterhaus des Kongresses gewählt. 2006 kam er in den Senat. Dort spezialisierte er sich auf das Aufdecken von Verbindungen zwischen dem damaligen Präsidenten Álvaro Uribe und den Paramilitärs.[1]

Im Wahlkampf um den Posten des Bürgermeisters trennte er sich von der PDA und löste Samuel Moreno Rojas ab, der schon im März 2011 wegen schlechter Amtsführung und Korruption zurücktreten musste. Am 30. Oktober wählten ihn die Bürger mit 32 Prozent zum zukünftigen Bürgermeister von Bogotá. Er hat das Amt am 1. Januar 2012 angetreten.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Jürgen Vogt: Von der Guerilla bis ins Rathaus. In: die tageszeitung. 1. November 2011, abgerufen am 3. November 2011 (deutsch).