Guten Abend am Samstag

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Guten Abend am Samstag (auch „Guten Abend am Samstag sagt Heinz Conrads“) war eine österreichische Fernsehsendung vom ORF, die von 1957 an zunächst unter dem Titel Was sieht man Neues? knapp 30 Jahre lang wöchentlich ausgestrahlt wurde.[1]

Heinz Conrads moderierte und gestaltete die Unterhaltungssendung, (einer der Redakteure war Günther Tolar), bis zwei Monate vor seinem Tod im Jahr 1986. Die legendär gewordene Begrüßungsfloskel „Guten Abend die Damen, Guten Abend die Herren, Guten Abend die Madl'n, Servus die Buam“, (manchmal auch in abgewandelter Form; den Buam gab er oft am Schluß der Begrüßung einen Augenzwinker mit = Alles O.K. bei euch, jemanden einen Streich gespielt oder wieder was angestellt ihr Lausbuben? Na ja, wird schon nicht so schlimm gewesen sein.), wurde auch zum Markenzeichen des Moderators.

Auf die Sendung freudten sich schon jeden Samstag Abends, vor dem Fernseher sitzend oder liegend – warten viele einsame, alte, kranke, alleinstehende Menschen, aber auch Familien. Nach seiner Begrüßung, wobei er in der damaligen TV-Zeit den Menschen das Gefühl geben konnte er sei nun bei ihnen Zuhause. Fragte die Zuseher nach ihrem Befinden und sprach ihnen Trost zu, und dass es ihnen bald wieder besser gehen werde. Danach begann die aktuelle Sendung. In der Conrads mit Verve, und seinem schauspielerischen Talent, pointiert hervorragend Erzählungen, Geschichten, Lieder, sowie Gedichten dargebracht hatte. Weiters wurden immer wieder in die Sendung prominente Gäste geladen. Die Sendung bot aber auch dem Nachwuchs aus dem Bereich der Klassik und der gehobenen Unterhaltungsmusik eine Plattform. Die Sängerinnen und Sänger wurden am Klavierflügel durch Norbert Pawlicki, oder Gustav Zelibor u. v. a. musikalisch begleitet. Zur Weihnachtszeit freuten sich die Fernsehzuseherinnen und Zuseher auf das von ihm wunderbar gesungene Weihnachtslied "Liebes Christkindl" (Liebes Christkindl du, hör' a wen'gerl mir zu, es is' koa'lt und es schneit, is' auf Weihnacht' net weit...; Musik: Hans Lang Text: Erich Meder 1959)

Nach Conrads Tod wurde das Sendungsformat noch bis 1990 von Peter Fröhlich weitergeführt.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. [1]