Gutweiler

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Gutweiler
Gutweiler
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Gutweiler hervorgehoben
Koordinaten: 49° 43′ N, 6° 44′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Trier-Saarburg
Verbandsgemeinde: Ruwer
Höhe: 305 m ü. NHN
Fläche: 2,51 km2
Einwohner: 648 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 258 Einwohner je km2
Postleitzahl: 54317
Vorwahl: 06588
Kfz-Kennzeichen: TR, SAB
Gemeindeschlüssel: 07 2 35 038
Adresse der Verbandsverwaltung: Untere Kirchstraße 1
54320 Waldrach
Webpräsenz: www.gutweiler.de
Ortsbürgermeister: Günter Jakobs (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Gutweiler im Landkreis Trier-Saarburg
Luxemburg Saarland Eifelkreis Bitburg-Prüm Landkreis Birkenfeld Trier Bescheid (Hunsrück) Beuren (Hochwald) Damflos Geisfeld Grimburg Gusenburg Hermeskeil Hinzert-Pölert Naurath (Wald) Neuhütten (Hochwald) Rascheid Reinsfeld Züsch Baldringen Greimerath (bei Trier) Heddert Hentern Kell am See Lampaden Mandern Paschel Schillingen Schömerich Vierherrenborn Waldweiler Zerf Kanzem Konz Nittel Oberbillig Onsdorf Pellingen Tawern Temmels Wasserliesch Wawern (Saar) Wellen (Mosel) Wiltingen Bonerath Farschweiler Gusterath Gutweiler Herl Hinzenburg Holzerath Kasel (bei Trier) Korlingen Lorscheid Mertesdorf Morscheid Ollmuth Osburg Pluwig Riveris (Gemeinde) Schöndorf (an der Ruwer) Sommerau (an der Ruwer) Thomm Waldrach Ayl Fisch (Saargau) Freudenburg Irsch (bei Saarburg) Kastel-Staadt Kirf Mannebach (bei Saarburg) Merzkirchen Ockfen Palzem Saarburg Schoden Serrig Taben-Rodt Trassem Wincheringen Bekond Detzem Ensch Fell (Mosel) Föhren Kenn Klüsserath Köwerich Leiwen Longen Longuich Mehring (Mosel) Naurath (Eifel) Pölich Riol Schleich Schweich Thörnich Trittenheim Aach (bei Trier) Franzenheim Hockweiler Igel (Mosel) Kordel (Eifel) Langsur Newel Ralingen Trierweiler Welschbillig ZemmerKarte
Über dieses Bild
Gutweiler von Westen gesehen

Gutweiler an der Ruwer ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Trier-Saarburg in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Ruwer an, die ihren Verwaltungssitz in Waldrach hat. Der Ort liegt im moselfränkischen Sprachraum.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der älteste gesicherte urkundliche Nachweis über den Ort Gutweiler stammt aus dem Jahr 1098, als Kaiser Heinrich IV. dem Trierer Erzbischof Engelbert seine Rechte an 57 verschiedenen Ortschaften, darunter auch Gudewilre, bestätigt. Bei einer älteren Urkunde aus dem Jahr 980, in welcher ein Ort Wilre genannt wird, ist der Bezug zu Gutweiler noch nicht hinreichend gesichert.

Die Kirche der Gemeinde ist den Heiligen Kosmas und Damian, den Schutzpatronen der Ärzte und Apotheker, geweiht.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ortsgemeinderat in Gutweiler besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.

Die Sitzverteilung im Ortsgemeinderat:[2]

Wahl SPD CDU WG Meyer Gesamt
2014 1 4 7 12 Sitze
2009 4 8 12 Sitze
2004 3 9 12 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Seit 1986 steht Günter Jakobs (Träger des Bundesverdienstkreuzes und der Freiherr-vom-Stein-Plakette)[3] der Gemeinde als Ortsbürgermeister vor. Sein Vorgänger war Franz Meier (* 10. April 1922, † 4. Dezember 2004), der dieses Amt 33 Jahre lang ausübte.

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Von Silber vor Rot gespalten, vorn das durchgehende, rote kurtrierische Kreuz, hinten ein silberner Schlangenstab.

Wappenbegründung: Bis zum Ende der Feudalzeit, um 1800, gehörte Gutweiler zum Kurfürstentum Trier. Als Hinweis auf diese jahrhundertelange Landeszugehörigkeit steht im ersten Feld des Gemeindewappens das kurtrierische Kreuz. Seit alters her sind Patrone der Kirche und Gemeinde Gutweiler die Heiligen Cosmas und Damianus. Sie führen als Attribut einen Schlangenstab. Im zweiten Feld des Gemeindewappens ist dieses Attribut der Ortspatrone aufgenommen.

Vereine/Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Freiwillige Feuerwehr Gutweiler, gegründet 1928, mit der Jugendfeuerwehr Gutweiler/Korlingen, gegründet 1999
  • Sportverein Gutweiler, gegründet 1969, bestehend aus den Abteilungen Fußball, Tennis, Volleyball, 2. Weg und Gymnastik
  • Altenberghalle

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Teilweise auf dem Gebiet der Ortsgemeinde Gutweiler befindet sich das Gewerbegebiet Gusterath-Tal. Gutweiler liegt an den Kreisstraßen 57 und 64. Der Ort verfügt über eine kommunale Kindertagesstätte für Kinder aus Gutweiler, Korlingen und Sommerau.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahre 2010 wurde Siegfried Kinzig das Bundesverdienstkreuz verliehen und im Jahre 2015 Lydia Kinzig.

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Gutweiler – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen
  3. Trierischer Volksfreund