Häcker Küchen

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Häcker Küchen GmbH & Co KG
Logo
Rechtsform Kommanditgesellschaft (GmbH & Co. KG)
Gründung 1938
Sitz Rödinghausen
Leitung Jochen Finkemeier, Dirk Krupka
Mitarbeiter über 1100[1]
Umsatz 391 Mio. Euro (2013)
Branche Möbelindustrie
Produkte KüchenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.haecker-kuechen.de

Die Häcker Küchen GmbH & Co KG ist der drittgrößte Küchenmöbelhersteller Deutschlands[2] und größter Arbeitgeber im ostwestfälischen Rödinghausen.

Beschreibung[Bearbeiten]

Das Unternehmen produziert mit über 1100 Mitarbeitern in vier Werken ausschließlich am Hauptsitz in Rödinghausen Küchenmöbel. Das Unternehmen vertreibt die Produkte in 60 Ländern und erzielte damit einen Umsatz von 391 Millionen Euro im Geschäftsjahr 2013. Die Exportquote betrug im Jahr 2012 38 Prozent. Der Marktanteil am deutschen Küchenmöbelmarkt betrug 2006 7,4 Prozent. Die wesentlichen Wettbewerber sind die Alno AG, Nobilia, Nolte Küchen und Schüller Möbelwerk.[3] Die Küchen über das anspruchsvolle designorientierte Systemküchen-Konzept systemat und dem preisbewusstem Küchen-Konzept classic vermarktet. Die Küchen werden nicht als Markenprodukte unter dem Herstellernamen angeboten, sondern sind eher unter ihren Liniennamen systemat oder classic bekannt.

Das Unternehmen beteiligt sich mit anderen ostwestfälischen Herstellern am Hausmessenverbund Küchenmeile A30. Das Unternehmen kooperiert mit der Gesamtschule Rödinghausen im Projekt KURS (Kooperation von Unternehmen der Region mit Schulen).

Geschichte[Bearbeiten]

Verwaltungsgebäude „Panorama“
Werk in Rödinghausen-Bieren

1938 gründet Friedrich Häcker das Unternehmen als Bautischlerei. 1965 übernehmen die heutigen Besitzer, die Familie Finkemeier, die Leitung des Unternehmens. Ab 1972 werden die Küchen in industrieller Fertigung produziert. 2001 wurde das Verwaltungsgebäude Panorama eröffnet. 2005 wird das Werk 3 eröffnet, das, um eine optische Beeinträchtigung des Landschaftsbildes des Luftkurortes zu minimieren, in einem ausgehobenen Geländeeinschnitt errichtet wurde. 2011 wurden weitere 600m² Bürofläche an das Verwaltungsgebäude angebaut. 2012 wird das Gelände des insolventen benachbarten Unternehmens Klostermann Küchen gekauft und Teile der Gebäude als Werk 4 Ende Juli 2012 der eigenen Nutzung zugeführt.

Sportsponsoring[Bearbeiten]

Das Unternehmen ist Hauptsponsor des im Ort ansässigen Sportvereins SV Rödinghausen. Das dortige Stadion trägt den Namen Häcker-Wiehenstadion.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Homepage: > Unternehmen > Fakten abgerufen 28. März 2014
  2. Mindener Tageblatt Online (Abgerufen am 11. Oktober 2009)
  3. GfK: Küchen-Handelspanel in Deutschland, Zeitraum: 3. Tertial 2006, März 2007, S. 35

52.243498.51521Koordinaten: 52° 14′ 37″ N, 8° 30′ 55″ O