Häcker Küchen

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Häcker Küchen GmbH & Co. KG
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Rechtsform Kommanditgesellschaft
(GmbH & Co. KG)
Gründung 1898
Sitz Rödinghausen
Leitung Jochen Finkemeier, Dirk Krupka, Stefan Möller, Markus Sander
Mitarbeiter über 1400[1]
Umsatz 512 Mio. Euro (2016)[2]
Branche Küchenmöbelindustrie
Website www.haecker-kuechen.de

Die Häcker Küchen GmbH & Co KG ist der drittgrößte Küchenmöbelhersteller Deutschlands[3] und größter Arbeitgeber im ostwestfälischen Rödinghausen.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das inhabergeführte Familienunternehmen Häcker Küchen produziert seit 1965 Einbauküchen am Standort Rödinghausen, Ostwestfalen. Über 1.400 Mitarbeiter erwirtschafteten im Jahr 2016 einen Umsatz von 512 Millionen Euro, der Exportanteil liegt aktuell bei rund 39,5 Prozent. Derzeit werden über 60 Länder beliefert. Zwei Produktlinien werden produziert: im Einstiegsbereich classic und classicART sowie im mittleren und gehobenen Preissegment systemat und systematART. Dazu kommt ein Sortiment an eigenen Einbaugeräten der Marke Blaupunkt, an der Häcker Küchen die alleinigen Rechte hält. Das Unternehmen beteiligt sich mit anderen ostwestfälischen Herstellern am Hausmessenverbund Küchenmeile A30. Das Unternehmen kooperiert mit der Gesamtschule Rödinghausen im Projekt KURS (Kooperation von Unternehmen der Region mit Schulen).

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verwaltungsgebäude „Panorama“
Werk in Rödinghausen-Bieren

1898 gründet Hermann Häcker die Schreinerei, welche 1938 von Friedrich Häcker übernommen wird.1965 übernehmen die heutigen Besitzer, die Familie Finkemeier, die Leitung des Unternehmens. Ab 1972 werden die Küchen in industrieller Fertigung produziert. 2001 wurde das Verwaltungsgebäude Panorama eröffnet. 2005 wird das Werk 3 eröffnet, das, um eine optische Beeinträchtigung des Landschaftsbildes des Luftkurortes zu minimieren, in einem ausgehobenen Geländeeinschnitt errichtet wurde. 2011 wurden weitere 600 m² Bürofläche an das Verwaltungsgebäude angebaut. 2012 wird das Gelände des insolventen benachbarten Unternehmens Klostermann Küchen gekauft und Teile der Gebäude als Werk 4 Ende Juli 2012 der eigenen Nutzung zugeführt. Im Juni 2016 wurde Häcker Küchen von Focus Money und Deutschland-Test mit dem Siegel „Kundenliebling 2016“ in Gold ausgezeichnet, wobei Aussagen zu den Kategorien Preis, Service, Qualität und Ansehen bewertet wurden[4].

Sportsponsoring[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen ist Hauptsponsor des im Ort ansässigen Sportvereins SV Rödinghausen. Das dortige Stadion trägt den Namen Häcker-Wiehenstadion. Der SV Rödinghausen schaffte dank der finanziellen Unterstützung von Häcker Küchen fünf Aufstiege in Folge und spielt seit der Saison 2014/15 in der viertklassigen Regionalliga West.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Homepage: > Unternehmen > Fakten abgerufen 11. Februar 2016
  2. Homepage: > Unternehmen > Fakten abgerufen 26. Januar 2017
  3. Mindener Tageblatt Online (Abgerufen am 11. Oktober 2009)
  4. Deutschland Test Abgerufen am 14. September 2016

Koordinaten: 52° 14′ 37″ N, 8° 30′ 55″ O