Hénin-Beaumont

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hénin-Beaumont
Wappen von Hénin-Beaumont
Hénin-Beaumont (Frankreich)
Hénin-Beaumont
Region Hauts-de-France
Département Pas-de-Calais
Arrondissement Lens
Kanton Hauptort von
Hénin-Beaumont-1
Hénin-Beaumont-2
Koordinaten 50° 25′ N, 2° 57′ OKoordinaten: 50° 25′ N, 2° 57′ O
Höhe 23–65 m
Fläche 20,72 km²
Einwohner 26.493 (1. Januar 2014)
Bevölkerungsdichte 1.279 Einw./km²
Postleitzahl 62110
INSEE-Code
Website Site de Hénin-Beaumont

Hénin-Beaumont ist eine französische Stadt im Département Pas-de-Calais in der Region Hauts-de-France. Mit 26.493 Einwohnern (Stand 1. Januar 2014) ist sie die größte Gemeinde der Communauté d’agglomération d’Hénin-Carvin, einer Interessengemeinschaft französischer Gemeinden.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde entstand 1971 aus der Fusion der Orte Hénin-Liétard und Beaumont-en-Artois, nachdem der Steinkohlebergbau in der Region mit der Schließung des letzten Mine im Oktober 1970 beendet war. Der Ort hat eine relativ hohe Arbeitslosigkeit, 2010 waren es 12,3 Prozent,[1] 2015 über 20 Prozent.[2]

Bei den Kommunalwahlen im März 2014 wurde Steeve Briois, der Kandidat des Front National, zum Bürgermeister gewählt.[3]

Bevölkerungsentwicklung
(Quelle: INSEE)
1968 1975 1982 1990 1999 2009
26.892 26.405 26.037 26.257 25.204 25.731

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche Saint-Martin, erbaut zwischen 1929 und 1932 im griechisch-byzantinischen Stil nach Plänen des Architekten Maurice Boutterin (1882–1970), ersetzte eine Vorgängerkirche, die 1917, während des Ersten Weltkriegs von den Deutschen bei ihrem Abzug zerstört worden war. Sie ist als Monument historique klassifiziert.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kleinstadt ist ein frühes Zentrum des nordfranzösischen Frauenfußballs. Der örtliche Football Club Féminin wurde 1983 und 1988 jeweils französischer Vizemeister. Auch der 1992 eingeführten ersten Liga hat der Verein anderthalb Jahrzehnte lang (zuletzt 2013/14) angehört.

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hénin-Beaumont unterhält Städtepartnerschaften zu folgenden Städten:[4]

Die drei erstgenannten Städte hatten wie Hénin-Beaumont ebenfalls mit Kohlebergbau zu tun.

Töchter und Söhne[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Louane (* 1996), Sängerin und Schauspielerin

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hénin-Beaumont – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Offizielle Website (französisch)

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Angaben des nationalen Statistikamtes Frankreichs, abgerufen am 25. Mai 2014
  2. Julia Amalia Heyer: „Madame Unverzagt.“ DER SPIEGEL, 28. November 2015, S. 100–105, hier S. 102
  3. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.frankreich-ein-rechter-im-rathaus.de20f974-1a6d-4a26-b11c-c2949d3f3b8e.html
  4. Website der Stadt