Höchstlohn

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Als Höchstlohn (auch Gehaltsobergrenze oder Maximallohn) bezeichnet man eine gesetzliche Regelung für die Obergrenze dessen, was ein Individuum an Einkommen erhalten kann.[1] Der Höchstlohn ist ein Komplementärbegriff zu dem Mindestlohn. Mindestlohn wie Höchstlohn sind Werkzeuge, mit denen Vermögen und Einkommen in einer Gesellschaft verteilt werden können. Im Sport sind in den USA Maximallöhne, sogenannte Salary Caps üblich. In Deutschland gibt es Höchstlöhne etwa für studentische Hilfskräfte. In der Geschichte traten Höchstlöhne beispielsweise im Frankreich der 1790er Jahre im Zuge der Französischen Revolution auf, erlassen von den Jakobinern im sogenannten Maximumgesetz. Dieses Gesetz wurde vor allem von Handwerkern und Arbeitern abgelehnt und war mit ein Auslöser für den Sturz der Herrschaft Robespierres.[2]

Am 1. Juni 2012 wurde von Frankreichs neuem Präsidenten Francois Hollande beschlossen, einen Höchstlohn für Manager von Staatsbetrieben einzuführen.[3] Danach darf das höchste Gehalt nur zwanzigmal so hoch sein wie das schlechteste Gehalt in diesem Betrieb.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Dietl, H. / Duschl, T. / Lang, M. (2010): "Executive Salary Caps: What Politicians, Regulators and Managers Can Learn from Major Sports Leagues (PDF; 369 kB)", University of Zurich, ISU Working Paper Series No. 129.
  2. Max Gallo: Robespierre. Klett-Cotta Verlag, Stuttgart 1989 ISBN 3-608-93107-4 S. 260
  3. Frankreich deckelt Chef-Gehälter bei 450.000 Euro welt.de vom 13. Juni 2012

Weblinks[Bearbeiten]