Höhfröschen

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Höhfröschen
Höhfröschen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Höhfröschen hervorgehoben
Koordinaten: 49° 15′ N, 7° 34′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südwestpfalz
Verbandsgemeinde: Thaleischweiler-Wallhalben
Höhe: 344 m ü. NHN
Fläche: 4,17 km2
Einwohner: 928 (31. Dez. 2015)[1]
Bevölkerungsdichte: 223 Einwohner je km2
Postleitzahl: 66989
Vorwahl: 06334
Kfz-Kennzeichen: PS, ZW
Gemeindeschlüssel: 07 3 40 024
Adresse der Verbandsverwaltung: Hauptstraße 52
66987 Thaleischweiler-Fröschen
Webpräsenz: www.vgtw.de
Ortsbürgermeister: Jörg Schneider (CDU)
Lage der Ortsgemeinde Höhfröschen im Landkreis Südwestpfalz
Darstein Dimbach (Pfalz) Hauenstein (Pfalz) Hinterweidenthal Lug (Pfalz) Schwanheim (Pfalz) Spirkelbach Spirkelbach Wilgartswiesen Wilgartswiesen Clausen Donsieders Leimen (Pfalz) Merzalben Münchweiler an der Rodalb Rodalben Bottenbach Eppenbrunn Hilst Kröppen Kröppen Lemberg (Pfalz) Obersimten Ruppertsweiler Schweix Trulben Vinningen Bobenthal Bruchweiler-Bärenbach Bundenthal Busenberg Dahn Erfweiler Erlenbach bei Dahn Fischbach bei Dahn Hirschthal (Pfalz) Ludwigswinkel Niederschlettenbach Nothweiler Rumbach Schindhard Schönau (Pfalz) Biedershausen Herschberg Hettenhausen (Pfalz) Knopp-Labach Krähenberg Obernheim-Kirchenarnbach Saalstadt Schauerberg Schmitshausen Wallhalben Weselberg Winterbach (Pfalz) Geiselberg Heltersberg Hermersberg Höheinöd Horbach (Pfalz) Schmalenberg Steinalben Waldfischbach-Burgalben Althornbach Battweiler Bechhofen (Pfalz) Contwig Dellfeld Dietrichingen Großbundenbach Großsteinhausen Hornbach Käshofen Kleinbundenbach Kleinsteinhausen Mauschbach Riedelberg Rosenkopf Walshausen Wiesbach (Pfalz) Höheischweiler Höhfröschen Maßweiler Nünschweiler Petersberg (Pfalz) Reifenberg Rieschweiler-Mühlbach Thaleischweiler-Fröschen Pirmasens Zweibrücken Saarland Saarland Frankreich Landkreis Südliche Weinstraße Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kaiserslautern Landkreis Kusel Landau in der Pfalz Landkreis Bad DürkheimKarte
Über dieses Bild

Höhfröschen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Südwestpfalz in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Wallhalben an.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Höhfröschen liegt auf der Sickinger Höhe. Im Norden befindet sich Thaleischweiler-Fröschen, im Süden Petersberg.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Frühe Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort entstand gegen 1685 als Ausbausiedlung von Thalfröschen an Stelle der Wüstung Schonenbach (Schönbach). Er wurde zunächst „Oberfröschen“, „Neufröschen“ oder „Bergfröschen“ genannt. Später kam die Benennung „Höhfröschen“ auf. Das Dorf gehörte zum Amt Lemberg der Grafschaft Hanau-Lichtenberg und dort zur Amtsschultheißerei Fröschen.[2]

1736 starb mit Graf Johann Reinhard III. der letzte männliche Vertreter des Hauses Hanau. Aufgrund der Ehe seiner einzigen Tochter, Charlotte (* 1700; † 1726), mit dem Erbprinzen Ludwig (VIII.) (* 1691; † 1768) von Hessen-Darmstadt fiel die Grafschaft Hanau-Lichtenberg nach dort.

Neuzeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Zuge der Französischen Revolution fiel dann der linksrheinische Teil der Grafschaft Hanau-Lichtenberg – und damit auch das Amt Lemberg und Höhfröschen – 1794 an Frankreich. Nach dem Ende der napoleonischen Herrschaft kam Höhfröschen zum bayerischen Rheinkreis.[3]

Thalfröschen, Höhfröschen und Biebermühle bildeten bis 1959 die Gemeinde Fröschen.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Höhfröschen, die Werte von 1939 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[1][4]

Jahr Einwohner
1925[5] 724[Anm. 1]
1939 748
1950 579
1961 600
1970 659
Jahr Einwohner
1987 793
1997 960
2005 930
2015 928

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Gemeinderat in Höhfröschen besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 25. Mai 2014 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Die Sitzverteilung im Gemeinderat:[6]

Wahl SPD CDU FWG WGR Gesamt
2014 2 5 3 2 12 Sitze
2009 3 5 4 - 12 Sitze
2004 4 8 - - 12 Sitze
  • FWG = Freie Wählergemeinschaft Verbandsgemeinde Thaleischweiler-Fröschen e V., Ortsverband Höhfröschen

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wappenbeschreibung lautet: „In Gold auf grünem Dreiberg, erhöht ein grüner Frosch, überhöht in drei roten Sparren“. Die Sparren entstammen dem Wappen der Grafschaft Hanau. Der Frosch verweist redend auf den Ortsnamen. Der Dreiberg symbolisiert die Höhenlage des Ortes.

Das Wappen wurde 1971 von der Bezirksregierung Rheinhessen-Pfalz verliehen.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch Höhfröschen führt die L 474. Über sie besteht ein direkter Anschluss an die A 62.

Söhne und Töchter der Gemeinde[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Beamtenverzeichniß und Statistik des Königlich Bayerischen Regierungsbezirkes der Pfalz. Speyer 1870.
  • Fritz Eyer: Das Territorium der Herren von Lichtenberg 1202–1480. Untersuchungen über den Besitz, die Herrschaft und die Hausmachtpolitik eines oberrheinischen Herrengeschlechts = Schriften der Erwin von Steinbach-Stiftung 10. 2. Aufl. Bad Neustadt an der Saale 1985 [Nachdruck des Werks von 1938]. ISBN 3-922923-31-3
  • Friedrich Knöpp: Territorialbestand der Grafschaft Hanau-Lichtenberg hessen-darmstädtischen Anteils. [maschinenschriftlich] Darmstadt 1962. [Vorhanden in Hessisches Staatsarchiv Darmstadt, Signatur: N 282/6].
  • Alfred Matt: Bailliages, prévôté et fiefs ayant fait partie de la Seigneurie de Lichtenberg, du Comté de Hanau-Lichtenberg, du Landgraviat de Hesse-Darmstadt. In: Société d’Histoire et d’Archaeologie de Saverne et Environs (Hrsg.): Cinquième centenaire de la création du Comté de Hanau-Lichtenberg 1480 – 1980 = Pays d’Alsace 111/112 (2, 3 / 1980), S. 7–9.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Höhfröschen – Sammlung von Bildern

Anmerkungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. 1925 hatte Höhfröschen 105 Wohngebäude.

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Anzahl der Einwohner in den Kommunen am 31. Dezember 2015 (Hilfe dazu).
  2. Knöpp, S. 9; Matt, S. 9.
  3. Beamtenverzeichniß.
  4. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  5. Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, München, 1928, Spalte 777 (Bayerische Staatsbibliothek)
  6. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2014, Stadt- und Gemeinderatswahlen