Höhner

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Höhner
De Höhner 2008 auf der politischen Demonstration „Köln stellt sich quer“
De Höhner 2008 auf der politischen Demonstration „Köln stellt sich quer“
Allgemeine Informationen
Genre(s) Kölsche Mundart- und Karnevalsmusik
Gründung 1972
Website www.hoehner.com
Gründungsmitglieder
Janus Fröhlich (bis 2015)
Peter Werner (bis 2015)
Walter Pelzer (bis 1978)
Rolf Lessenich (bis 1977)
Aktuelle Besetzung
Henning Krautmacher (seit 1986)
Bassgitarre, Gesang
Hannes Schöner (seit 1990)
Jens Streifling (seit 2003)
Joost Vergoossen (seit 2018)
Heiko Braun (seit 2019)
Micki Schläger (seit 2015)
Ehemalige Mitglieder
Peter Horn (1977–1986)
Franz-Martin Willizil (1978–1999)
Günter Steinig (1979–1990)
Pete Bauchwitz (1998–2003)
Ralf Rudnik (2000–2007)
Janus Fröhlich (bis 2015)
Peter Werner (bis 2015)
John Parsons (2007–2018)
Frontmann Henning Krautmacher (2011)

Die Höhner (Kölsch für ‚Hühner‘, ursprünglich De Höhner für ‚Die Hühner‘) sind eine Kölner Musikgruppe. Zu ihren bekanntesten Liedern gehören die Karnevalsschlager Schenk mir dein Herz, Ich bin ene Räuber und das auch überregional bekannte Viva Colonia sowie der Song zur Handball-WM 2007 Wenn nicht jetzt, wann dann? und der zur Fußball-WM 2014 häufig gespielte Hit Steh auf, mach laut!

Bandgeschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Gründung und die frühen Jahre[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Jahr 1972 gründeten Peter Werner, Walter Pelzer, Rolf Lessenich und Janus Fröhlich die Band „Ne Höhnerhoff“. In den ersten Jahren traten die Bandmitglieder in Hühnerkostümen auf. Dabei war es üblich, dass die Band auf die Bühne ging und „Gack gack gack?“ fragte, worauf das Publikum mit „Gack gack gack!“ antwortete. Nach den Auftritten sah es auf den Bühnen meist wie auf einem Hühnerhof aus, weil sich die echten Federn von den Kostümen lösten und die Band auch Federn ins Publikum warf. Aus diesem Grund und weil man unter den Kostümen im Scheinwerferlicht stark schwitzte, trennte man sich von den aufwändigen Kostümen. Ihr größter Hit zu dieser Zeit war Scheiß ejal, ob do Hohn bess oder Hahn aus dem Jahr 1974, der auch noch heute im Karneval gesungen wird.

Die Band benannte sich 1975 in „De Höhner“ um. 1977 stieg Gründungsmitglied Rolf Lessenich aus der Band aus und wurde durch den neuen Frontmann Peter Horn ersetzt; auch Walter Pelzer verließ ein Jahr später die Band und wurde von Franz-Martin Willizil abgelöst. 1978 begann die Beziehung zum 1. FC Köln und dessen Fans. Im selben Jahr, als der Verein Deutscher Meister wurde, veröffentlichten De Höhner das erste ihrer dem Verein gewidmeten Lieder: Unser Bock es Meister. Bis heute wird bei den Heimspielen des 1. FC Köln die FC-Hymne Mir stonn zu dir, FC Kölle vor Spielbeginn im Rheinenergiestadion gespielt und von den Fans mitgesungen. Das Stück basiert auf der Melodie des schottischen Traditional The Bonnie Banks of Loch Lomond.

Ebenfalls 1978 veröffentlichte die Band ihr erstes Album Ich well noh Hus, das den heutigen Karnevalsklassiker Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche enthält, eine Coverversion von Buck Owens Cigarettes, Whiskey and wild wild Women.[1] Im selben Jahr erschien auch das Doppelalbum Lang usjebröt. Auf der 1979 erschienenen Langspielplatte Verzäll doch ens befand sich der Hit Ich ben ne Räuber. Im selben Jahr brachte die Gruppe Ihre größten Erfolge heraus und erweiterte die Band mit dem Bassisten Günter Steinig auf fünf Mitglieder.

Die 1980er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nachdem der endgültige Durchbruch geschafft war, erhielt die Band in den Folgejahren diverse Ehrungen und Preise. Allein viermal verliehen die Kölsche Funke rut-wieß vun 1823 e. V. den Höhnern ihren „Orden für das beste kölsche Lied“. Mit Ich bin ne Räuber (1982), einer kölschen Version der schottischen Volksweise I'm a Rover,[1] etablierte die Gruppe einen weiteren modernen Klassiker der Kölner Karnevalsmusik. 1982 unterschrieb die Band einen Plattenvertrag bei EMI. 1987 verließ Frontmann Peter Horn die Band und wurde durch Henning Krautmacher ersetzt. Im gleichen Jahr fiel das „De“ aus dem Bandnamen weg und die Gruppe spielte erstmals auch hochdeutsche Stücke ein. Auf dem ersten Album mit Krautmacher namens Für Dich veröffentlichten sie neben den Liedern Ruf doch mal an, Kein Meer mehr da und Für Dich auch den Karnevalshit Pizza wundaba, dessen Text teilweise in italienisch-kölscher Sprache geschrieben wurde. In den 1980er Jahren veröffentlichten die Höhner neun Alben.

Die 1990er[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Zu Anfang des neuen Jahrzehnts verließ Bassist Günter Steinig die Band und wurde durch den Schlagersänger Hannes Schöner ersetzt. Durch die Verwendung deutscher Texte und gleichzeitiger musikalischer Weiterentwicklung wurden die Höhner allmählich auch außerhalb des Kölner Karnevals aktiv. Auch das soziale Engagement steigerte sich merklich, wie etwa anlässlich der AG Arsch huh gegen Nazis am 9. November 1992 auf dem Kölner Chlodwigplatz. 1992 begann die Band eine Konzertreihe im Kölner Millowitsch-Theater. Das Programm nannte sich Zwei Zimmer, Küche, Diele, Bad. Die Band hatte drei Jahre zuvor Willy Millowitsch das Lied Willy, wat wör Kölle ohne Dich zum 80. Geburtstag gewidmet.

Im nächsten Jahr startete die Gruppe ihre nächste Konzertreihe, die Höhner Classics. Bei diesen Konzerten werden klassisch arrangierte Lieder der Höhner zusammen mit dem Orchester Junge Sinfonie Köln in der Kölner Philharmonie aufgeführt. Dabei wurde mit der irischen Gruppe Galleon die kölsch-englische Version von Minsche wie mir (People Like Us) gespielt. Günter Hässy, der Gründer und ehemaliger Leiter der Jungen Sinfonie Köln, arbeitete eng mit beiden Bands zusammen und arrangierte Höhner Lieder im klassischen Stil. Fortan waren die Höhner Classics in jedem Jahr fester Bestandteil des Terminkalenders der Band. 1998 stieß der Gitarrist und Violinist Pete Bauchwitz zur Band. Im folgenden Jahr verließ Franz-Martin Willizil die Höhner und wurde durch Ralle Rudnik ersetzt. In den 1990er Jahren veröffentlichten die Höhner zwölf Alben.

Von 2000 bis heute[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Anfang des neuen Jahrtausends wurde die Gruppe für ihr Album Best of − 25 Jahre für den Musikpreis Echo in der Kategorie Gruppe des Jahres national nominiert; dann erhielten sie ihre erste Goldene Schallplatte für die Single Die Karawane zieht weiter, und schließlich starteten sie eine Zusammenarbeit mit dem Kölner Circus Roncalli. Unter dem Titel Höhner Rockin' Roncalli Show tourt die Gruppe mit dem Zirkus durch Deutschland. Die Zirkusshow wird von der Band mit speziell darauf abgestimmter Musik begleitet. Auch die Artisten haben ihre Auftritte auf die Musik abgestimmt, und teilweise treten auch die Bandmitglieder als Artisten auf.

Im Jahr 2003 gelang der Gruppe mit dem Titel Viva Colonia ein deutschlandweiter Erfolg. Auch auf dem Münchener Oktoberfest wurde das Lied zum Wies’n-Hit 2004 und 2005. Pete Bauchwitz verließ die Band im Juni 2003 und wurde durch Jens Streifling, ein ehemaliges Mitglied der kölschen Rockgruppe BAP, ersetzt. 2005 bekamen die Höhner die Goldene Stimmgabel in der Kategorie „Beste Gruppe in der Kategorie Schlager“ verliehen. Im selben Jahr ging die Band erstmals auf Deutschlandtour.

Die Höhner veröffentlichten 2005 das Album 6:0. Neben dem Sessionlied Ohne dich geht es nicht wurde auf dieser CD die Erstversion von Wenn nicht jetzt, wann dann? veröffentlicht. Nachdem der Song in einer abgeänderten Version zum offiziellen WM-Song der Handball-Weltmeisterschaft 2007 wurde, platzierte er sich in den Hitparaden. Im Februar 2007 war das Lied auf Platz 1 der offiziellen Verkaufshitparade von Media Control. Seit 2007 sind die Höhner Mitglied der vom damaligen Bundesminister Sigmar Gabriel anlässlich der CBD-COP9 ins Leben gerufenen Naturallianz, die sich für den Erhalt der biologischen Vielfalt einsetzt. 2007 erhielt die Gruppe erneut die Goldene Stimmgabel in der Kategorie „Erfolgreichste Gruppe Schlager“.

Zum Jahresende 2007 verließ Gitarrist Ralle Rudnik die Band, um sich seinen Soloprojekten widmen zu können. Sein Nachfolger wurde der Waliser John Parsons. 2009 hatten die Höhner einen kurzen Auftritt im Kölner Tatort Platt gemacht. Am Ende des Krimis sangen sie das Stück Alles Verlore. Am 24. März 2015 verkündeten Janus Fröhlich und Peter Werner ihren Ausstieg. Als Ersatz für Fröhlich wurde der Schlagzeuger Wolf Simon engagiert, der bereits 2011 für mehrere Konzerte eingesprungen war. Nachfolger von Werner am Keyboard wurde der Erkelenzer Micki Schläger. Das Album Alles op Anfang markierte 2016 den Start der neuen Besetzung.

Im Sommer 2018 verließ John Parsons die Band u. a. um sich um sein Soloprojekt zu kümmern.[2] Seinen Platz nimmt der Niederländer Joost Vergoossen ein.[3]

Diskografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Alben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel Charts Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE
1998 Best Of - 25 Jahre
24
(14 Wo.)
Chartseinstieg: 16. März 1998 (Kompilation)
1998 Die Karawane zieht weiter...
38
(6 Wo.)
Chartseinstieg: 28. September 1998
2001 2, 3, 4
26
(6 Wo.)
Chartseinstieg: 5. Februar 2001
2002 Die ersten 30 Jahre
40
(12 Wo.)
Chartseinstieg: 7. Oktober 2002 (Live-Album)
2003 Classic Andante
86
(1 Wo.)
Chartseinstieg: 6. Oktober 2003
2004 Viva Colonia
37
(8 Wo.)
Chartseinstieg: 19. Januar 2004
2005 Da simmer dabei - Die größten Partyhits
9
(11 Wo.)
Chartseinstieg: 17. Januar 2005 (Kompilation)
2005 6:0
46
(2 Wo.)
Chartseinstieg: 10. Oktober 2005
2007 Live On Tour
37
(8 Wo.)
Chartseinstieg: 19. Januar 2007 (Live-Album)
2007 Wenn nicht jetzt, wann dann?
50
(10 Wo.)
Chartseinstieg: 13. April 2007 (Kompilation)
2007 Jetzt und hier!
34
(6 Wo.)
Chartseinstieg: 23. November 2007
2009 360° - Live @ Lanxess Arena
38
(8 Wo.)
Chartseinstieg: 16. Januar 2009 (Live-Album)
2009 Himmelhoch High
27
(6 Wo.)
Chartseinstieg: 30. Oktober 2009
2010 Weihnacht 2
90
(1 Wo.)
Chartseinstieg: 10. Dezember 2010
2012 4.0
12
(9 Wo.)
Chartseinstieg: 27. Januar 2012
2014 Mach laut!
20
(5 Wo.)
Chartseinstieg: 4. April 2014
2016 Alles op Anfang
15
(5 Wo.)
Chartseinstieg: 15. Januar 2016
2018 Wir sind für die Liebe gemacht
32
(2 Wo.)
Chartseinstieg: 23. März 2018

Weitere Alben

  • Ich well noh hus (1978)
  • Verzäll doch noch ens (1979)
  • Lang usjebröt (1979)
  • Clown (1980)
  • Näl met Köpp (1981)
  • Ich ben ne Räuber (1982)
  • Schlawiner (1983)
  • Op Jöck (1984)
  • Für dich (1987)
  • Guck mal (1988)
  • Wenn’s dir gut geht (1989)
  • 10 Johr Stimmung us Kölle (1990)
  • Leider gut (1990)
  • Kumm loss mer fiere (Live) (1991)
  • Aktuell (1992)
  • Dat es ne jode Lade (1993)
  • Wartesaal der Träume (1994)
  • Classic – Live aus der Kölner Philharmonie (1994)
  • Made in Kölle (1996)
  • Höhner Weihnacht – Doheim un üvverall (1996)
  • Höhner Rockin’ Roncalli Show Rheinland des Lächelns (2001)
  • Here We Go (2006)
  • Nase vorn (2008)
  • Weihnacht 3 (2018)

Singles[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen Anmerkungen
DeutschlandDeutschland DE OsterreichÖsterreich AT SchweizSchweiz CH
1998 Die Karawane zieht weiter... dä Sultan hät Doosch!
Die Karawane zieht weiter...
12
(16 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 2. Februar 1998
1999 Die Karawane zieht weiter... dä Sultan hät Doosch! (Remix)
38
(9 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 25. Januar 1999
1999 Der liebe Gott weiß, das ich kein Engel bin
Die Karawane zieht weiter...
67
(2 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 15. Februar 1999
2000 Immer freundlich lächeln
2, 3, 4
64
(6 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 7. Februar 2000
2000 Die längste Karnevalssingle der Welt
51
(7 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 7. Februar 2000
2001 Dicke Mädchen haben schöne Namen
2, 3, 4
41
(9 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 22. Januar 2001
2002 Sansi Bar
Viva Colonia
33
(8 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 14. Januar 2002 feat. Mama Afrika
2003 Viva Colonia
Viva Colonia
20
(53 Wo.)
70
(1 Wo.)
300!
Chartseinstieg: 27. Januar 2003
2004 Alles was ich will
Viva Colonia
68
(5 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 9. Februar 2004
2005 Länger
60
(7 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 10. Januar 2005
2006 Ohne dich geht es nicht
6:0
61
(8 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 20. Januar 2006
2007 Dä kölsche Pass
47
(9 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 12. Januar 2007
2007 Wenn nicht jetzt, wann dann?
Wenn nicht jetzt, wann dann?
1
(58 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 16. Februar 2007
2008 Mir kumme mit Allemann vorbei
Jetzt und hier
48
(5 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 18. Januar 2008
2008 Echte Fründe
75
(5 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 8. Februar 2008
2009 NaJuCo Colonia
360° - Live @ Lanxess Arena
48
(8 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 16. Januar 2009
2009 Schenk mir dein Herz
13
(23 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 23. Oktober 2009
2010 Viva Südafrika
54
(4 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 18. Juni 2010 feat. Right Said Fred
2011 Carneval
4.0
48
(2 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 18. Februar 2011
2011 6 bis 8 Stunden Schlaf
4.0
67
(4 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 18. November 2011
2012 Ävver et hätz bliev he in Kölle
38
(4 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 23. November 2012 feat. Stefan Raab
2014 Das geht nie vorbei
Mach laut!
75
(3 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 31. Januar 2014
2014 Steh auf, mach laut!
Mach laut!
63
(3 Wo.)
300! 300!
Chartseinstieg: 25. Juli 2014

Weitere Singles

  • Jrillparty / Et jeiht nix üvver Ostermann (1972)
  • Höhnerhoff Rock / Ich liebe Dich wie Apfelmus (1976)
  • Unsre Bock es Meister / Kater Blues (1978)
  • Blootwoosch, Kölsch un e lecker Mädche (1978)
  • Ich ben ne Räuber (1979)
  • Minge Dom, ich ben stolz op dich (1980)
  • Winke, winke (1981)
  • Dat Hätz vun dr Welt (1982)
  • Echte Fründe (1984)
  • En Villa an dr Ville (1984)
  • Ich han Trone in de Auge (1985)
  • Pizza wundaba (1987)
  • Scirocco in Marokko (1988)
  • Kein Meer mehr da (1988)
  • Küsschen (1990)
  • Festa Italiana (Fußball wundaba) (1990)
  • Wartesaal der Träume (1994)
  • Met Breef un Siejel (1996)
  • Jetzt gehts los (1998)
  • Mer ston zo dir FC Kölle (1998)
  • Lenya (1999)
  • Liebchen (2001)
  • Here We Go! (2006)
  • Kumm los mer danze (2015)
  • Wir sind für die Liebe gemacht (2017)
  • Wir halten die Welt an (Remix) (2018)

Sonstiges[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Die drei Tunnelbohrmaschinen „Tosca“, „Rosa“ und „Carmen“, die beim Bau der Kölner Nord-Süd-Stadtbahn eingesetzt wurden, sind nach dem Lied Dicke Mädchen haben schöne Namen der Höhner benannt.
  • Seit November 2011 ist Janus Fröhlich Botschafter der UN-Dekade Biologische Vielfalt.[4]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Verleihung des Rheinlandtalers des LVR an die Höhner, 2017

Der Band wurde 1999 die Willi-Ostermann-Medaille verliehen; das ist die höchste offizielle Auszeichnung im Zusammenhang mit dem Karneval in Köln. 2010 erhielt die Mundartband den Lehrer-Welsch-Sprachpreis. 2017 wurden die Höhner mit dem Rheinlandtaler des Landschaftsverband Rheinland für ihr kulturelles und gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.[5]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Höhner – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Marius Fuhrmann: Kölsche Karnevalshits: Diese jecken Songs wurden alle nur „geklaut“. In: Kölner Stadt-Anzeiger (ksta.de). 16. Februar 2017, abgerufen am 17. Februar 2017.
  2. Norbert Ramme: Differenzen in Kölner Band: Höhner-Gitarrist John Parsons steigt aus. In: Kölner Stadt-Anzeiger. (ksta.de [abgerufen am 7. April 2018]).
  3. Inge Wozelka: Neues Hohn ist ein Niederländer: Vergoossen ersetzt Parsons in der kölschen Kult-Band. In: Express. (express.de [abgerufen am 4. August 2018]).
  4. Liste der Botschafter (Memento des Originals vom 11. Mai 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.un-dekade-biologische-vielfalt.de auf den Seiten der UN-Dekade Biologische Vielfalt
  5. Presseinformation des LVR: Viel mehr als „Viva Colonia“. 28. Juni 2017