Hörsaalzentrum der TU Dresden

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Hörsaalzentrum der TU Dresden, Bergstraße
HSZ TU, Vorderseite von links
Rückseite des Gebäudes

Das Hörsaalzentrum der TU Dresden (HSZ) befindet sich an der Bergstraße 64 in Dresden.[1] Bemerkenswert ist die Eingangshalle mit einer transparenten Glasfassade und einer offenliegenden Stahlskelettkonstruktion.

Beschreibung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

TU Hörsaalzentrum, Westseite

Mit einer deutlichen Vergrößerung der TU Dresden nach der Wende waren bauliche Verbesserungen an den Universitätsgebäuden notwendig geworden. Das neue Hörsaalzentrum sei dafür „ein besonders schönes Beispiel“.[1]

Der Bau wurde nach Plänen der Architekten Klein & Sänger in Zusammenarbeit mit Dömges + Partner vom Freistaat Sachsen als Bauherrn errichtet und im Jahre 1998 fertiggestellt.

Das Gebäude besteht aus einem Süd- und Nordflügel. Das Hörsaalzentrum ist ein „zentraler Kubus“,[1] der insgesamt vier Hörsäle umfasst. Der Hörsaal 1 im Erdgeschoss, das Audimax, welches etwa 900 Plätze hat, ist dabei das größte Auditorium Sachsens. Der Hörsaal 2, seit November 2012 Alfred-Post-Hörsaal[2], ist darunter angeordnet und hat 550 Plätze. Über dem Audimax sind die beiden Hörsäle 3 und 4 nebeneinander angeordnet. Diese haben ca. 600 und 450 Plätze. Neben diesen vier großen Hörsälen beherbergt das HSZ noch zwei kleinere Hörsäle, zehn Seminarräume und einen Zeichensaal.[3] Die Glasfassade des Baus dient gleichzeitig als Haupteingang. Als Kubus mit Glasfassade reiht sich dieser Bau in die Nachfolge anderer „schlichter Stahl-Glas-Kubus“-Bauten, wie dem Plenarsaal des sächsischen Landtags oder der Mensa der Offizierschule des Heeres, ein.[4]

Eingangshalle, Foyer und Treppenhaus des Hörsaalzentrums sind durch Wandgemälde „Fragmente der Technischen Revolution“ von Michael Fischer-Art ausgestaltet.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hörsaalzentrum der TU Dresden – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b c Flagge, S. 18 (Hörsaalzentrum der Technischen Universität Dresden)
  2. TU-Hörsaal erhält Kanzler-Name – Gebäudebenennung ist eine Dresdner Besonderheit. In: Dresdner Neueste Nachrichten. 14. November 2012, abgerufen am 14. November 2012.
  3. TU Dresden: „Platzkapazitäten des Hörsaalzentrums im Überblick“ (Memento des Originals vom 18. März 2012 im Internet Archive) i Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/tu-dresden.de
  4. Flagge, S. 6

Koordinaten: 51° 1′ 43,84″ N, 13° 43′ 47,97″ O