Hübner (Unternehmen)

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Hübner GmbH & Co. KG

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Rechtsform GmbH & Co. KG
Gründung 1. Mai 1946
Sitz Kassel, Deutschland
Leitung
  • Reinhard Hübner
  • Harald Ossendorff
  • Helge Förster
  • Ingolf Cedra
Mitarbeiterzahl

2400 (2014) [1]

Umsatz 285 Mio. Euro (2013) [1]
Branche Industrie, Verkehrstechnik
Website www.hubner-germany.com

Die Hübner-Gruppe fertigt als Systemanbieter Produkte für verkehrstechnische Branchen (z. B. Schienenfahrzeuge, Omnibusse, Flughafentechnik, Automotive) sowie für die Medizintechnik und die Bereiche Life Quality, High Frequency Technology, Terahertz-Technology und Photonics. Die Produktpalette umfasst die Konzeption und Produktion von Faltenbälgen, Fahrzeuggelenksystemen, flexiblen Übergangssystemen, Fenstersystemen, PUR-Schaumformteilen sowie Produkten aus Gummi und Kunststoffspritzguss.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Unternehmen wurde 1946 von Kurt Hübner als Handelsunternehmen gegründet. Sechs Jahre später (1952) stellte das Unternehmen die ersten Faltenbälge für Gelenkbusse her und nahm die Fertigung von Kautschukprodukten auf. 1956 lieferte Hübner die ersten Faltenbälge für den Hochgeschwindigkeitszug Trans-Europ-Express. 1961 folgte die Umfirmierung zur Kurt Hübner KG. Drei Jahre später erhielt das Unternehmen einen der ersten Großaufträge für die Herstellung von Übergängen für die DB-Baureihe 614 der Deutschen Bundesbahn. 1968 startete Hübner mit der Produktion von Polyurethan.

Eine erneute Umfirmierung zur Hübner GmbH wurde 1973 vorgenommen. 1979 begann man mit der Produktion erster Wellenbälge für Schienenfahrzeuge. Im Jahr 1985 verstarb der Firmengründer Kurt Hübner – die Geschäftsführung wird von seinem Sohn Reinhard Hübner übernommen; 1988 folgte mit Günther Schwind die Ernennung eines zusätzlichen Geschäftsführers.

1989 wurden die ersten ICE-Übergänge zur Serienreife gebracht. Mitte der 1990er Jahre begann die Herstellung von Gelenksystemen für Busse. Im Jahr 2000 startete das Unternehmen mit der Herstellung von Fenstersystemen für Busse und Schienenfahrzeuge. Mit Harald Ossendorff wurde im gleichen Jahr ein weiterer Geschäftsführer ernannt.

Die Produktion von Rampen und Liften für verkehrstechnische Branchen erweiterte 2004 abermals das Produktportfolio. Seit 2010 führt Helge Förster neben Reinhard Hübner und Harald Ossendorff als dritter Geschäftsführer das Unternehmen. 2013 gab es eine weitere Umfirmierung zur Hübner GmbH & Co. KG. Ein Jahr später wurde mit Ingolf Cedra die Geschäftsführung erweitert.

Standorte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Hübner GmbH & Co. KG hat ihren Stammsitz in Kassel. Dort gibt es ein Werk in Bettenhausen sowie drei weitere Produktionsstätten im Industriegebiet Waldau. Darüber hinaus ist das Unternehmen in zwölf weiteren Ländern vertreten. 1979 wurde in Brasilien die erste Produktionsstätte im Ausland gegründet. In den 1990er Jahren kamen weitere Standorte in den USA und in Ungarn hinzu. Seit 2002 ist Hübner zudem in China sowie seit 2003 in Russland und in Schweden positioniert. Bereits 2004 ließ sich das Unternehmen mit Italien und Frankreich in zwei weiteren europäischen Ländern nieder. Zuletzt entstanden 2011 neue Standorte in Indien und im Vereinigten Königreich sowie in Südafrika im Jahr 2012. Im Jahr 2013 kam Malaysia hinzu.

Produkte und Leistungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

• Einstiegssysteme • Fahrzeuggelenksysteme • Faltenbälge • Faltenvordächer für Fluggastbrücken • Fenstersysteme • Gummisysteme • Kunststoffspritzgussprodukte • PUR-Schaumformteile • Service • Sonderlösungen • Technische Textilien • Übergangssysteme

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Elektronischer Bundesanzeiger,
    29. Juli 2012, Konzernjahresabschluss zum 31. Dezember 2010