Hüllkurvenspitzenleistung

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Darstellung der Hüllkurvenspitzenleistung am Beispiel eines AM-modulierten Signals. Die PEP ist die in rot dargestellte Leistungsfläche.

Die Hüllkurvenspitzenleistung (englisch peak envelope power, PEP) ist ein Begriff aus der Funktechnik und drückt eine Leistungsgröße aus.

PEP bezeichnet die hochfrequente effektive Wirkleistung am Ausgang einer Sendeendstufe während einer Periode der Hochfrequenzschwingung bei der höchsten Spitze der Modulationshüllkurve. Bei einem amplitudenmodulierten Signal ist dies bei dem kurzen Augenblick bei der Periode der Hochfrequenz mit der größten Amplitudenauslenkung und im nebenstehenden Diagramm als rote Fläche unter dem Signalverlauf dargestellt.

Die Hüllkurvenspitzenleistung dient als Messgröße für die maximale effektive Leistung, die in die Antennenleitung gespeist wird. Daneben werden in der Funktechnik auch weitere, nicht zu verwechselnde Leistungsdefinitionen verwendet, wie beispielsweise die effektive Strahlungsleistung (ERP, EIRP) welch die effektiv abgestrahlte Leistung bei einer Antenne beschreiben.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Technik der Nachrichtenübertragung. Band 1: Grundlagen der Hochfrequenztechnik. Institut zur Entwicklung Moderner Unterrichtsmedien e. V., Bremen, 1980.
  • VO Funk, Ausgabe 2012, Artikel 1.157, Definition: peak envelop power (of a radio transmitter) / Hüllkurvenspitzenleistung (eines Funksenders).

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]