Hünfeld

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Hünfeld
Hünfeld
Deutschlandkarte, Position der Stadt Hünfeld hervorgehoben
Koordinaten: 50° 40′ N, 9° 46′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Kassel
Landkreis: Fulda
Höhe: 271 m ü. NHN
Fläche: 119,77 km2
Einwohner: 16.414 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 137 Einwohner je km2
Postleitzahl: 36088
Vorwahlen: 06652, 06672Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: FD
Gemeindeschlüssel: 06 6 31 015
Stadtgliederung: 15 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Konrad-Adenauer-Platz 1
36088 Hünfeld
Website: www.huenfeld.de
Bürgermeister: Stefan Schwenk (CDU)
Lage der Stadt Hünfeld im Landkreis Fulda
EiterfeldBurghaunRasdorfHünfeldNüsttalBad SalzschlirfGroßenlüderFuldaPetersberg (Hessen)HofbieberTann (Rhön)HildersDipperzKünzellPoppenhausen (Wasserkuppe)Ehrenberg (Rhön)Gersfeld (Rhön)EbersburgEichenzellKalbachFliedenHosenfeldNeuhof (bei Fulda)Main-Kinzig-KreisBayernThüringenLandkreis Hersfeld-RotenburgVogelsbergkreisKarte
Über dieses Bild
Logo der Stadt Hünfeld
Rathaus Hünfeld 2009
Rathaus Hünfeld im Advent

Hünfeld ist eine Stadt im osthessischen Landkreis Fulda.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Konrad-Zuse-Stadt Hünfeld liegt an dem Fluss Haune nahe dem Naturpark Hessische Rhön (Hessisches Kegelspiel). Die nächstgrößere Stadt im Süden ist Fulda, etwa 16 km weit entfernt, und im Norden Bad Hersfeld, etwa 26 km weit entfernt.

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hünfeld grenzt im Norden an die Gemeinde Eiterfeld, im Osten an die Gemeinden Rasdorf und Nüsttal, im Südosten an die Gemeinde Hofbieber, im Süden an die Gemeinde Petersberg und die Stadt Fulda (alle im Landkreis Fulda), sowie im Westen an die Stadt Schlitz (Vogelsbergkreis) und die Gemeinde Burghaun (Landkreis Fulda).

Stadtgliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Neben dem Stadtkern (Hünfeld-Mitte) besteht Hünfeld aus den Stadtteilen Dammersbach, Großenbach, Kirchhasel, Mackenzell, Malges, Michelsrombach, Molzbach, Nüst, Oberfeld, Oberrombach, Roßbach, Rudolphshan, Rückers und Sargenzell.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtbild mit der Stadtpfarrkirche St. Jakobus

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Hünfeld als Campus Unofelt (Bedeutung: Feld an der Hunaha – gemeint ist der Fluss Haune) in einer Urkunde aus dem Jahr 781. Darin wurde das Gebiet des mittleren Hauneeinzugsgebietes durch den späteren Kaiser Karl den Großen der Abtei Fulda übereignet. Die Abtei Fulda gründete spätestens zu Beginn des 9. Jahrhunderts eine cella in Huniofelt, die am 27. März 815 zum ersten Mal erwähnt wurde. In dieser Urkunde erhielt die Abtei Fulda das Zehntrecht an der Zelle und einigen weiteren Orten der näheren Umgebung.

Hier überquerte die Heer- und Handelsstraße Antsanvia, vermutlich an einer Furt, die Haune. Die Zelle entstand an dieser Furt, an der sich früher vermutlich schon ein fränkischer Königshof befunden hatte. Die Zelle entwickelte sich schnell zu einem Kloster; bereits am 20. Februar 825 wird Hünfeld als monasterium schriftlich erwähnt. Die erste Siedlung entwickelte sich um das Kloster. Das Kloster hatte um 883 einen Konvent von 33 Mönchen und 13 Schülern. Vermutlich wurde das Kloster bei einem Einfall der Ungarn im Jahre 915 zerstört. Der Wiederaufbau erfolgte durch Kanoniker als Kollegiatstift. In der evangelischen Pfarrkirche in Hünfeld sind noch Reste aus der damals neu errichteten gotischen Stiftskirche erhalten (Chorabschluss, in der Nordwand und am Turm). Der erste Propst ist im Jahr 1128 beurkundet.

Unter anderem durch die verkehrsgünstige Lage bekam Hünfeld 1244 das Marktrecht. Am 27. Juli 1310 folgten die Gelnhäuser Stadtrechte, die von König Heinrich VII. verliehen wurden.[2] Die Heerstraße brachte jedoch nicht nur Segen für die Stadt: Durch Kriege wurde sie oft in Mitleidenschaft gezogen; Napoleon zog zum Beispiel neunmal durch die Stadt an der Haune.

Auch der Dichter Goethe besuchte die Stadt und schrieb 1814 über seine Eindrücke das Gedicht Jahrmarkt zu Hünfeld.

Am 29. Oktober 1888 fiel der gesamte Stadtkern einem verheerenden Großbrand zum Opfer. In der Folgezeit entstanden zahlreiche Bauten, wie das Rathaus oder das Bonifatiuskloster der 1895 auf Bitten der Bürger nach Hünfeld gekommenen Oblatenmissionare.

Bis zur Gebietsreform 1972 war Hünfeld Kreisstadt des gleichnamigen Landkreises. Im Jahr 2000 war Hünfeld „Hessentagsstadt“, 2011 erhielt die Stadt zusammen mit ihrer französischen Partnerstadt Landerneau den Europapreis des Europarates für ihre herausragenden Bemühungen um die Europäische Integration.

Eingemeindungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am 1. Februar 1971 wurden m Zuge der Gebietsreform in Hessen die bisher selbstständigen Gemeinden Mackenzell, Malges, Michelsrombach, Molzbach, Oberfeld, Oberrombach, Roßbach, Rudolphshan, Rückers und Sargenzell eingegliedert.[3] Am 31. Dezember 1971 kamen Dammersbach, Großenbach, Kirchhasel und Nüst hinzu.[4]

Die Einwohnerzahl wuchs von damals 7.500 auf heute 16.000 Einwohner. Durch diese Gebiets- und Verwaltungsreform wurde Hünfeld auch eine der größten Flächenstädte in Hessen. Die Gemarkungsfläche stieg von 12 auf fast 120 Quadratkilometer.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[5]

  • 1812: 279 Feuerstellen, 1663 Seelen
Hünfeld: Einwohnerzahlen von 1812 bis 2015
Jahr  Einwohner
1812
  
1.663
1834
  
2.060
1840
  
2.197
1846
  
2.182
1852
  
1.962
1858
  
1.921
1864
  
1.827
1871
  
1.634
1875
  
1.622
1885
  
1.828
1895
  
1.668
1905
  
1.979
1910
  
2.139
1925
  
2.482
1939
  
2.772
1946
  
3.905
1950
  
4.307
1956
  
5.318
1961
  
6.182
1967
  
7.392
1970
  
7.001
1976
  
13.863
1988
  
13.151
2000
  
16.100
2010
  
16.019
2015
  
16.000
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.
Weitere Quellen: [5]; 1976:[6]; 1988:[7]; 2010:[8] 2000, 2015:[9]
Die Zahlen nach 1970 enthalten die im Zuge der Gebietsreform in Hessen eingegliederten Orte.

Religion[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die katholische Stadtpfarrkirche St. Jakobus thront weithin sichtbar über der Stadt
Die evangelische Kirche zum Heiligen Kreuz (ehemalige Stiftskirche)

Im Jahr 781 schenkte Kaiser Karl der Große dem Kloster Fulda das „campus, qui dicitur unofeld“, („das Feld, welches man Hünfeld nennt“).

Zur wirtschaftlichen Nutzung und Verwaltung und zur religiösen Betreuung dieser Schenkung entstand alsbald eine kleine benediktinische Mönchsniederlassung, die sich zu einem Kloster und im 10. Jahrhundert zu einem Chorherrenstift entwickelte. Um dieses Kloster herum siedelten sich Menschen an, die im Dienste des Klosters standen. Aus dieser Klostergründung entwickelte sich die spätere Stadt Hünfeld.

Katholisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Evangelisch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der Säkularisationim Jahre 1803 wurde die frühere Stiftskirche „Zum Heiligen Kreuz“ in ein Magazin (Vorratslager) umgewandelt. 1816 versteigerte die Landkrankenhaus-Kommission die Gebäude die danach in Privatbesitz übergingen. Ein Teil der Kirche wurde abgerissen und als Baumaterial verkauft. Im Kreuzgang wurde die Wohnung des neuen Eigentümers eingerichtet und der Chor als Stallung und Scheune genutzt. 1850 wurden die noch vorhandenen Gebäudeteile des früheren Stifts an den Kurhessischen Staat verkauft. 1857 wird das Chorhaus der Stiftskirche nebst angrenzendem Gebäude, beides dem Staat gehörig, der evangelischen Kirchengemeinde für Kirchen- und Schulzwecke überlassen. Am vierten Adventssonntag 1857 werden in der alten, nun neuen evangelischen Kirche nach 54-jährigem Schweigen wieder Gottesdienste gefeiert.

Die evangelische Kirche zum Heiligen Kreuz steht in der Stiftstraße. In Unmittelbarer nähe ist auch des Pfarramt in der Stiftstraße 1. Sie zählt zur Evangelischen Kirche Kurhessen-Waldeck im Kirchenkreis Fulda

Religionszugehörigkeit[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Quelle: Historisches Ortslexikon[5]

• 1885: 271 evangelische (= 14,82 %), 1430 katholische (= 78,23 %), 126 jüdische (= 6,89 %) Einwohner, ein Christ mit anderer Konfession (= 0,05 %)
• 1961: 1529 evangelische (= 24,73 %), 4590 katholische (= 74,25 %) Einwohner

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kommunalwahl am 6. März 2016 lieferte folgendes Ergebnis,[10] in Vergleich gesetzt zu früheren Kommunalwahlen:[11][12]

Sitzverteilung in der Stadtverordnetenversammlung 2016
    
Insgesamt 33 Sitze
Parteien und Wählergemeinschaften %
2016
Sitze
2016
%
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
CDU Christlich Demokratische Union Deutschlands 60,5 20 61,6 20 64,3 24 59,0 22
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 16,1 5 18,7 6 14,0 5 16,4 6
CWE Christliche Wähler-Einheit 16,5 6 14,4 5 12,6 5 13,3 5
FDP Freie Demokratische Partei 6,9 2 5,3 2 4,2 1 3,2 1
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 3,1 1 3,6 1
HüLi Hünfelder Liste 1,9 1 4,4 2
Gesamt 100,0 33 100,0 33 100,0 37 100,0 37
Wahlbeteiligung in % 54,4 50,3 50,3 61,2

Bürgermeister[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach der hessischen Kommunalverfassung ist der Bürgermeister Vorsitzender des Magistrats, dem in der Stadt Hünfeld neben dem Bürgermeister sechs ehrenamtliche Stadträte angehören. Bürgermeister ist Stefan Schwenk (CDU). Er löste im Jahr 2014 den langjährigen Bürgermeister Dr. Eberhard Fennel (CDU) ab.[13]

Wappen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Blasonierung: Das Wappen besteht aus einem mäßig barockisierten Schild auf blauem Grund mit weißer Umrandung. Auf dem blau-weißen Grund des Schildes befindet sich ein weißes durchgehendes Kreuz, das in schwarzen Linien doppelt gefasst ist. Dieses Kreuz geht abgewandelt auf das schwarze Fuldaer Stiftskreuz zurück.[14]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Bonifatiuskloster in Hünfeld
Grab von Konrad Zuse

Bäder[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hünfeld besitzt ein Freibad und ein Hallenbad.[15] Das Freibad ist im Frühling und im Sommer geöffnet. Das Hallenbad ist im Herbst und Winter geöffnet.

Bauwerke[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Museen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Am Kirchplatz in Hünfeld gibt es das Stadt- und Kreisgeschichtliche Museum Hünfeld. Es wurde im Jahr 2007 auf eine Ausstellungsfläche vom 1200 m² erweitert und in Konrad-Zuse-Museum Hünfeld umbenannt.

Auf dem Gelände eines ehemaligen Gaswerkes befindet sich das Museum Modern Art Hünfeld. Es wird vom Künstler Gerhard Jürgen Blum-Kwiatkowski geleitet und stellt internationale Werke der Konkreten und Intelligiblen Kunst aus. Das ebenfalls von Blum-Kwiatkowski initiierte Projekt Das offene Buch, bei dem Texte der Konkreten Poesie an Hauswänden angebracht werden, gehört mit seinen inzwischen über 120 Werken zum Stadtbild Hünfelds. Die Stiftung Museum Modern Art errichtete 22 Tafeln mit typischen Redewendungen in Rhöner Mundart entlang des Kegelspielradweges, wobei drei Tafeln auf Hünfelder Strecke angebracht sind. Ferner gestalten zahlreiche Skulpturen den öffentlichen Raum der Stadt.

Sport[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der örtliche Sportverein ist der Hünfelder SV. Der derzeitige Trainer der 1. Herren-Fußballmannschaft (Hessenliga) ist Dominik Weber. Der Verein spielt im heimischen Stadion Rhönkampfbahn. Der Trainer der 2. Mannschaft (Kreisoberliga Mitte) ist Johannes Helmke.

Im Hünfelder Bürgerpark befinden sich acht Tennisplätze des 1950 gegründeten Tennisclub Blau-Weiß Hünfeld. Seit 1995 findet alljährlich ein nationales Jugend- und Erwachsenenturnier statt.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Frühlingsmarkt (…)
  • Reitturnier, Freilandturnier, zweite Wochenende im August
  • Nationales Tennisturnier am vorletzten Wochenende der Hessischen Sommerferien
  • Lange Nacht mit geöffneten Geschäften, Straßengastronomie und Livemusik von drei Bühnen
  • Gaalbernfest (nach den Sommerferien)
  • Martinsmarkt (immer am Wochenende Samstag und Sonntag um den 11.11.)
  • Jubilatekonzert (meist Mitte November an einem Sonntagabend in der Klosterkirche des Bonifatiusklosters)
  • Silvesterkonzert mit Hünfelder Neujahrslied am Silvesterabend vor dem Rathaus
  • Wochenmarkt (Freitag von 8 bis 13 Uhr am Anger)
  • Kirmes (Im Herbst in nahezu sämtlichen Gemeinden Hünfelds)
  • Klosterparkfest im St. Bonifatiuskloster (an einem Sonntag im August)
  • Rhön Rock Open Air

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hünfelds wirtschaftlicher Aufschwung begann nach dem Zweiten Weltkrieg. Hier siedelten sich Maschinenbau- und metallverarbeitende Betriebe an. Der größte Arbeitgeber ist die weltbekannte Haarkosmetikfirma Wella, die hier in ihrer Produktionsstätte mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigt. Wella wurde 2015 vom US-amerikanischen Konzern Coty Inc. übernommen. Mitte 2018 will Coty das Werk schließen.[16]

Weitere Arbeitsplätze gibt es im Verwaltungsbereich. In den letzten Jahren wurden zentrale hessische Verwaltungsstellen nach Hünfeld verlagert.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Durch die Stadt führen die Bundesstraßen 27 und 84. Die Bundesautobahn 7 führt ebenfalls durch das Stadtgebiet; die Stadt ist über die Anschlussstelle 90, Hünfeld/Schlitz, zu erreichen.

Die Stadt hat einen Bahnhof an der Linie Fulda–Bad HersfeldBebraKassel/Erfurt (siehe auch: Bahnstrecke Bebra–Fulda). Auf der ehemaligen Bahnstrecke Hünfeld–Wenigentaft-Mansbach, die in Hünfeld begann, ist ein Radwanderweg am 27. April 2007 eröffnet worden.

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die im Dezember 2005 fertiggestellte Justizvollzugsanstalt Hünfeld ist die erste teilprivatisierte Justizvollzugsanstalt (JVA) Deutschlands. Im Zuge damit wurde auch an der Konrad-Zuse-Schule die Möglichkeit geschaffen, Justizvollzugsbeamte auszubilden.

In Hünfeld befindet sich mit dem Amtsgericht Hünfeld das zentrale Mahngericht für das Bundesland Hessen.

Hünfeld ist Sitz einer Bundespolizeiabteilung der Bundesbereitschaftspolizei sowie seit 1990 einer Außenstelle der Hessischen Zentrale für Datenverarbeitung.

Bildung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hünfeld hat insgesamt vier Grundschulen, zwei im Stadtkern und zwei weitere in den Ortschaften Mackenzell und Michelsrombach. Dazu kommt eine Sonderschule für Lernbehinderte und eine Schule für Praktisch Bildbare. Die zwei Grundschulen im Stadtkern, sowie die Sonderschulen sind:

  • Paul-Gerhardt-Schule (Grundschule)
  • Johann-Adam-Förster-Schule (Grundschule)
  • Christian-Andersen-Schule (Schule für Lernhilfe)
  • Vinzenz-von-Paul-Schule (Schule für Geistige Entwicklung)

Bei den weiterführenden Schulen gibt es ein Gymnasium und eine Haupt- und Realschule sowie eine Berufliche Schule.

  • Wigbertschule (Gymnasium)
  • Jahnschule (Haupt- und Realschule)
  • Konrad-Zuse-Schule (Berufliche Schule des Landkreises Fulda)

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Denkmal des Konrad Zuse im Stadtpark Hünfeld

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Persönlichkeiten, die vor Ort gewirkt haben bzw. wirken[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • August Weber: Die Geschichte der Stadt Hünfeld. Hrsg. in Verb. mit d. Geschichts- u. Heimatmuseumsverein Hünfeld, Hünfeld 1951.
  • Otto Helmer, Peter Krahulec, Günther Becker: Hünfeld, das Tor zur Rhön: Porträt einer Kreisstadt und ihrer Landschaft. Schneider u. Weber, Kassel 1969.
  • August Weber: Die Geschichte des Kreises Hünfeld. Parzeller, Fulda 1960.
  • Armin Sieburg (Hrsg.): Stadtarchiv Hünfeld: ältere Akten und Amtsbücher. Hessisches Staatsarchiv Marburg, Marburg 1996, ISBN 3-88964-172-5.
  • Johannes Burkardt: Hünfeld. In: Friedhelm Jürgensmeier u. a.: Die benediktinischen Mönchs- und Nonnenklöster in Hessen (Germania Benedictina 7 Hessen). Eos, St. Ottilien 2004, S. 653–657. ISBN 3-8306-7199-7.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hünfeld – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Hünfeld – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Hessisches Statistisches Landesamt: Aktuellster Bevölkerungsstand am 31.12.2017 (Landkreise und kreisfreie Städte sowie Gemeinden, Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Hessisches Staatsarchiv Marburg, Urkunden 75, Nr. 207.
  3. Der Hessische Minister des Inneren: Gemeindegebietsreform: Zusammenschlüssen und Eingliederungen von Gemeinden vom 20. Januar 1971. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1971 Nr. 6, S. 248, Abs. 25 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 6,2 MB]).
  4. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 399.
  5. a b c Hünfeld, Landkreis Fulda. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS).
  6. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1977; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 15. Dezember 1976. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1976 Nr. 52, S. 2283, Punkt 1668 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 10,3 MB]).
  7. Der Hessische Minister des Inneren: Kommunalwahlen 1989; Maßgebliche Einwohnerzahlen der Gemeinden vom 25. Oktober 1988. In: Staatsanzeiger für das Land Hessen. 1988 Nr. 45, S. 2426, Punkt 1049 (Online beim Informationssystem des Hessischen Landtags [PDF; 4,6 MB]).
  8. Die Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 30. Juni 2010. Hessisches Statistisches Landesamt, S. 34, archiviert vom Original am 7. Februar 2018; abgerufen im Oktober 2018 (PDF; 552 kB).
  9. Gemeindedatenblatt: Hünfeld. In: Hessisches Gemeindelexikon. HA Hessen Agentur GmbH; (PDF; 222 kB).
  10. Ergebnis der Gemeindewahl am 6. März 2016 Hessisches Statistisches Landesamt
  11. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 27. März 2011
  12. Hessisches Statistisches Landesamt: Ergebnis der Gemeindewahl am 26. März 2006
  13. Hessisches Statistisches Landesamt: Direktwahlen in Hünfeld
  14. Satzung zum Schutze des Stadtwappens der Stadt Hünfeld und des Stadtsiegels einschließlich Änderungen der Artikelsatzung vom 07.11.2001 §1 (Memento vom 2. September 2004 im Internet Archive)
  15. Bäder in Hünfeld
  16. 380 Wella-Mitarbeiter verlieren ihre Jobs, Hessenschau, 4. August 2018