Hütten (Schleswig)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Hütten führt kein Wappen
Hütten (Schleswig)
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Hütten hervorgehoben
Koordinaten: 54° 26′ N, 9° 43′ O
Basisdaten
Bundesland: Schleswig-Holstein
Kreis: Rendsburg-Eckernförde
Amt: Hüttener Berge
Höhe: 5 m ü. NHN
Fläche: 6,91 km²
Einwohner: 200 (31. Dez. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 29 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 24358,
24357 (Krummland),
24367 (Suhrbrook)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahl: 04353
Kfz-Kennzeichen: RD, ECK
Gemeindeschlüssel: 01 0 58 083
Adresse der Amtsverwaltung: Mühlenstraße 8
24361 Groß Wittensee
Webpräsenz: www.amt-huettener-
berge.de
Bürgermeister: Georg Beyer (KWG)
Lage der Gemeinde Hütten im Kreis Rendsburg-Eckernförde
Karte

Hütten (dänisch: Hytten) ist eine Gemeinde im Kreis Rendsburg-Eckernförde in Schleswig-Holstein. Die Ortsteile Hafeld, Krummland, Langenkamp, Oberhütten und Unterhütten liegen im Gemeindegebiet.

Geografie und Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hütten liegt 7 km westlich von Eckernförde, 14 km südöstlich von Schleswig und 17 km nördlich von Rendsburg im Naturpark Hüttener Berge. Südwestlich verläuft die Bundesautobahn 7 von Rendsburg nach Schleswig, nördlich die Bundesstraße 76 von Schleswig nach Eckernförde und südöstlich die Bundesstraße 203 von Rendsburg nach Eckernförde.

Ehemaliger Bahnhof Hütten-Damendorf

Von 1904 bis 1954 hatte der Ort einen Bahnhof an der Bahnstrecke Eckernförde–Owschlag der Eckernförder Kreisbahnen.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Kirche von Hütten wurde 1319 erstmals als Bestandteil eines Ritterguts urkundlich erwähnt.[2] Das Kirchenschiff aus Backstein aus dieser Zeit ist noch als Kern des heutigen Baus zu erkennen. Um 1520 erwarb Friedrich I. − Herzog des Herzogtums Schleswig und des Herzogtums Holstein − das Gut und machte es zu einem Vorwerk von Schloss Gottorf. An der Kirche ließ der Herzog einen spätgotischen Chor anbauen. Die zuvor einschiffige Kirche wurde zu einem zweischiffigen Bau vergrößert. Das damals entstandene Gewölbe musste 1882 wegen Baufälligkeit abgetragen werden und durch eine flache Decke ersetzt werden.

Das heutige Dorf entstand 1783 aufgrund der Parzellierung des Guts als Straßendorf. Der Ort war einst Sitz der Hüttener Harde.

Politik[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Wählergemeinschaft KWG hat seit der Kommunalwahl 2008 alle neun Sitze in der Gemeindevertretung.

Wirtschaft[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gemeindegebiet ist überwiegend land- und forstwirtschaftlich geprägt.

Persönlichkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hütten (Schleswig) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Statistikamt Nord – Bevölkerung der Gemeinden in Schleswig-Holstein 4. Quartal 2014 (XLSX-Datei) (Fortschreibung auf Basis des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. Geschichte der Kirche