H. G. Ewers

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H. G. Ewers, eigentlich Horst Gehrmann, (* 1. Januar 1930 in Weißenfels an der Saale; † 19. September 2013[1] in Weil am Rhein) war ein deutscher Science-Fiction-Schriftsteller.

Leben[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Nach einer kaufmännischen Ausbildung und Arbeit in einem Autohaus begann Ewers 1956 ein Medizinstudium in Halle (Saale), das er wegen seiner regimekritischen Einstellung nicht beenden konnte. Stattdessen wurde er Gymnasiallehrer. Kurz vor dem Mauerbau 1961 flüchtete er nach Westdeutschland. Hier wurde 1962 sein erster, schon in der DDR geschriebener Roman Intrige auf Chibbu unter dem Pseudonym H. G. Ewers veröffentlicht. 1964 schrieb er mit Die verhängnisvolle Expedition sein erstes Taschenbuch für die Perry-Rhodan-Serie, ab 1965 war er mit dem Band 198 auch in der Heftroman-Serie engagiert. Zudem schrieb Ewers für die Spin-off-Serie Atlan viele Bände. Er war bekannt für seinen skurrilen Humor und als Schöpfer origineller Figuren. Insgesamt verfasste Ewers mehr als 445 Science-Fiction-Romane, darunter mehr als 300 für die Perry-Rhodan-Serie.

Ab 1996 studierte Gehrmann wieder Medizin an der Universität Basel. Er engagierte sich unter anderem in der Mars Society und lebte in Weil am Rhein.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Traueranzeige Horst Gehrmann. In: Badische Zeitung, 23. September 2013, abgerufen am 23. September 2013