Haarfestiger

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Haarfestiger machen eine Frisur haltbarer. Im Gegensatz zu den Haarsprays werden sie jedoch auf das noch feuchte Haar aufgegeben. Ohne nachzuspülen wird der Festiger in das Haar gegeben; beim Föhnen wird die Frisur mit Bürsten und Kämmen entsprechend gestaltet. Haarfestiger erzeugen einen dünnen, nicht klebrigen Film auf der Haaroberfläche. Das Haar wird dadurch leichter kämmbar, elastischer und formbeständiger.

Haarfestiger gibt es in flüssiger Form, als Haargel oder als Haarschaum. Es gibt Haarfestiger mit unterschiedlichen Haar-Festigkeitgraden: schwach, mittel und stark. Die wichtigsten chemischen Inhaltsstoffe sind wie bei den Haarspays Polyvinylpyrrolidon und Polyvinylacetat. Durch kationaktive Substanzen (zum Beispiel Cetyltrimethylammoniumchlorid) kann der Halt einer Frisur noch verbessert werden.

Literatur[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Wilfried Umbach (Hrsg.): Kosmetik. Entwicklung, Herstellung und Anwendung kosmetischer Mittel. 2. erweiterte Auflage. Georg Thieme Verlag, Stuttgart u. a. 1995, ISBN 3-13-712602-9, S. 276.
  • Günter Vollmer, Manfred Franz: Chemische Produkte im Alltag. Essen und Trinken, Gesundheit und Körperpflege, Reinigung, Düngung und Schädlingsbekämpfung. Deutscher Taschenbuch-Verlag u. a., München u. a. 1985, ISBN 3-423-03276-6, S. 185.
  • Claudia Wood: Polymere für Frisuren. Haarsprays, Festiger & Co. In: Chemie in unserer Zeit. 36, 1, 2002, ISSN 0009-2851, S. 44–52.