Haegue Yang

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Haegue Yang (* 12. Dezember 1971 in Seoul) ist eine südkoreanische Installationskünstlerin. Sie lebt in Deutschland.

Leben und Werk[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Haegue Yang wurde als Tochter der Schriftstellerin Misoon Kim und des Journalisten Hansoo Yang geboren. 1994 schloss sie das Fine Arts College der Seoul National University in Seoul mit dem Bachelor of Fine Arts ab, 1999 war sie Meisterschülerin an der Städelschule in Frankfurt am Main bei Georg Herold.

Haegue Yang nutzt in ihren – zum Teil raumfüllenden – Installationen industrielle Serienprodukte und arbeitet mit Ordnungssystemen, die sie aus ihrem funktionalen Zusammenhang herauslöst. Auf der dOCUMENTA (13), die 2012 in Kassel stattfand, zeigte sie über der Gleisanlage in Nordflügel des Kulturbahnhofs eine typische Arbeit. Ein Dutzend elektrisch angetriebener Jalousien hoben und senkten, öffneten und schlossen sich in einem ballettartigen Rhythmus. „Dabei geht sie der Frage nach, welche Grundannahmen und Verhaltenserwartungen sich in ihnen manifestieren und damit an die Benutzer weitergegeben werden.[1]

Haegue Yang lebt und arbeitet in Berlin und Seoul.

Ausstellungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Auszeichnungen[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Isabel Podeschwa: Haegue Yang auf der Internetseite der Manifesta 4.