Hafen Rijeka

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Hafen Rijeka
Daten
Eigentümer Bojan Hlača
Betreiber Hafenbehörde Rijeka
Eröffnung 1719
Hafentyp Seehafen
Gesamtfläche des Hafens 2.304 km²
Freihafen: 1.190 km²
Lagerfläche: 925 km²
Piers/Kais 58 + 2 Ölterminals
Länge: 12.128 m
Container (TEU) 76.258 NRT
- Stückgut: 4,84 Mio T (2004)
- Mineralöl: 7,02 Mio T (2004)
Webseite http://www.portauthority.hr/
Geografische Informationen
Ort Rijeka
Gespanschaft Gespanschaft Primorje-Gorski kotar
Staat Kroatien
Kikötő6 Rijeka.JPG
Koordinaten 45° 19′ 31,9″ N, 14° 26′ 21,3″ OKoordinaten: 45° 19′ 31,9″ N, 14° 26′ 21,3″ O
Hafen Rijeka (Kroatien)
Hafen Rijeka
Lage Hafen Rijeka

Der Hafen Rijeka (kroatisch Luka Rijeka bzw. Riječka luka) ist ein adriatischer Seehafen in Rijeka (Kroatien) und ein bedeutender überseeischer Umschlagplatz für Süd-Mittel- und Süd-Mittelosteuropa.

Blick auf den Hafen
Stapellauf des Schlachtschiffes SMS Szent István (1914)

Die Bedeutung des Hafens Rijeka als Seehafen und Umschlagstelle, sowie Handels- und Wirtschaftszentrum begann - ebenso wie der Hafen Triest - mit der Gründung des Freihafens durch Kaiser Karl VI. von Österreich im Jahre 1719.

Rijeka kam 1867 infolge des Österreichisch-Ungarischen Ausgleichs als königliche Freistadt zur ungarischen Reichshälfte und erhielt mit dem Bahnhof Rijeka 1873 mehrere Eisenbahnlinien nach Wien und Budapest. Bis 1913 entwickelte sich der Hafen Rijeka als einziger großer Hafen Ungarns zu einem der zehn größten und bedeutendsten Häfen Europas.

Bedingt durch eine Reihe von politischen Wechseln in den Jahren 1919 bis 1989 konnte der Hafen seine damalige Prosperität nur mühsam halten, baut jedoch seit dem Ende des Kroatien-Kriegs seinen Handel stark aus. Vor allem Unternehmen aus den süddeutschen und österreichischen Wirtschaftszentren nutzen den relativ kurzen Handelsweg über Rijeka in den Mittleren und Fernen Osten.

Österreich erhielt im Jahr 2000, Ungarn im Jahr 2001 einen Freihafen. Durch diese Maßnahme eröffnen verschiedene Firmen aus den beiden Ländern zurzeit neue Standorte in Rijeka.

Der Hafen besitzt mehrere Terminals für Mineralöl, Stückgut, Sperrgut und Container, sowie einen Passagierterminal für Fährverkehr.

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