Hagondange

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Hagondange
Wappen von Hagondange
Hagondange (Frankreich)
Hagondange
Region Grand Est
Département Moselle
Arrondissement Metz
Kanton Le Sillon mosellan
Gemeindeverband Communauté de communes Rives de Moselle
Koordinaten 49° 15′ N, 6° 10′ OKoordinaten: 49° 15′ N, 6° 10′ O
Höhe 154–209 m
Fläche 5,50 km2
Einwohner 9.281 (1. Januar 2015)
Bevölkerungsdichte 1.687 Einw./km2
Postleitzahl 57300
INSEE-Code
Website Hagondange

Rathaus Hagondange

Hagondange (deutsch Hagendingen, lothringisch Hoendéngen) ist eine französische Gemeinde mit 9281 Einwohnern (Stand 1. Januar 2015) im Département Moselle in der Region Grand Est (vor 2016 Lothringen). Sie gehört zum Arrondissement Metz.

Geografie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hagondange liegt an der Mosel, etwa 13 Kilometer südlich von Thionville auf der deutschen Seite der ehemaligen deutsch-französischen Sprachgrenze. Der Ort befindet sich auf einer Höhe zwischen 154 und 209 m über dem Meeresspiegel. Das Gemeindegebiet umfasst 5,50 km².

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort wurde erstmals 795 als Hagelinga erwähnt.[1]
Zumindest in den 1960er Jahren bestanden einige Zeit partnerschaftliche Beziehungen zur in der DDR gelegenen Großstadt Magdeburg.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Jahr 1910 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007 2015
Einwohner 1.727 11.061 10.567 10.048 9.091 8.222 8.675 9.212 9.281

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Im Süden des Gemeindegebietes befindet sich der Walygator Parc.

Bahnhof[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Von 1912 bis 1964 verkehrte die Straßenbahn Hagendingen vom Bahnhof zu Stahlwerken der Region. Der Bahnhof Hagondange liegt an den Bahnstrecken Metz–Luxemburg und Saint-Hilaire-au-Temple–Hagondange.

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

 Commons: Hagondange – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Alexander Wiltheim - Luxemburgum Romanum
  2. Ingelore Buchholz, Maren Ballerstedt, Man setzte ihnen ein Denkmal, Herausgeber: Landeshauptstadt Magdeburg, Stadtarchiv, 1997, Seite 46