Haig (Stockheim)

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Haig
Gemeinde Stockheim
Koordinaten: 50° 16′ 54″ N, 11° 16′ 38″ O
Höhe: 334–353 m ü. NHN
Einwohner: 476
Eingemeindung: 1. Januar 1975
Postleitzahl: 96342
Vorwahlen: 09261, 09265
Haig (Bayern)
Haig

Lage von Haig in Bayern

Schloss Haig in Stockheim-Haig
Schloss Haig in Stockheim-Haig

Haig ist eine Ortschaft in der Gemeinde Stockheim im oberfränkischen Landkreis Kronach in Bayern. Der Ort liegt in der Nähe der thüringisch-bayerischen Grenze.

Haig hat 476 Einwohner[1], die zumeist katholisch sind. Die größten Vereine sind der Sportverein FC Wacker Haig, der Trachtenverein Haig e. V. und die örtliche Freiwillige Feuerwehr.

Nachbarortschaften sind Burggrub, Kaltenbrunn, Haßlach und Gundelsdorf.

Haig existiert seit Anfang des 14. Jahrhunderts und gehörte zum Bistum Bamberg. Der Grundstein des Haiger Schlosses wurde 1731 gelegt.

Am 1. Januar 1975 wurde Haig in die Gemeinde Stockheim eingegliedert.[2]

Naturdenkmal Haiger Moor[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort Haig ist nicht nur bekannt wegen seines kleinen Schlosses und seiner Gastronomie, er birgt auch, versteckt hinter dem Sportplatz, ein besonderes Biotop, welches als Naturdenkmal geschützt ist, das Haiger Moor, ein verlandendes Übergangsmoor. Es ist die Heimat von Libellen, Moosbeeren, Hirse-Segge und anderen feuchtigkeitsliebenden Pflanzen und Tieren. Das Haiger Moor wird in regelmäßigen Abständen entbuscht, um den Moorcharakter zu erhalten. Besitzer ist der Bund Naturschutz, der das Moor im Rahmen einer Ausgleichsmaßnahme für den Bau der 380-kv-Leitung in der Nähe bekommen hat.[3]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Gemeinde Stockheim: offizielle Einwohnerzahlen der Gemeinde Stockheim (Memento vom 8. März 2016 im Internet Archive), abgerufen am 8. März 2016
  2. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 689.
  3. http://www.landkreis-kronach.de/natur-kultur-tourismus/natur-und-landschaft/naturdenkmaeler/haiger-moor/