Hairenbuch

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hairenbuch
Gemeinde Waltenhausen
Wappen von Hairenbuch
Koordinaten: 48° 11′ 18″ N, 10° 20′ 4″ O
Höhe: 538 (530–550) m
Eingemeindung: 1. Mai 1978
Postleitzahl: 86480
Vorwahl: 08282

Hairenbuch ist ein kleines Dorf in der Gemeinde Waltenhausen im schwäbischen Landkreis Günzburg.

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Der Ort liegt ungefähr zwei Kilometer westlich von Waltenhausen im Tal der Gutnach an der von Deisenhausen über Ebershausen und Waltenhausen nach Haupeltshofen führenden Kreisstraße GZ 13.

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Das Gebiet um Hairenbuch war schon sehr früh besiedelt. Zeugnisse dieser Besiedelung sind einerseits mehrere Vorgeschichtliche Grabhügel im nördlich des Ortes gelegenen Wald und andererseits eine Viereckschanze aus der Keltenzeit[1].
Wann der heutige Ort gegründet wurde, ist nicht genau überliefert. Relativ sicher ist jedoch, dass Hairenbuch wie die etwa 500 Meter nordwestlich des Ortes am Rande des Gutnachtals gelegene Burganlage den Herren von Hairenbuch gehörte. Im Jahr 1117 wurde diese Burg, die ganz in der Nähe der keltischen Viereckschanze gelegen haben muss, bei einem Erdbeben zerstört[2]. Später ging das Dorf in den Besitz des Adelsgeschlechts Wernau über. Um 1540 verkauften diese das Gebiet an die Fugger von Babenhausen[2]. Um das Jahr 1805 wurde der Ort bayerisch. Am 1. Mai 1978 kam die bis dahin selbstständige Gemeinde Hairenbuch im Zuge der Gebietsreform zur Gemeinde Waltenhausen.[3]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  • Kapelle Mariä Opferung[4]
Kath. Kapelle Mariä Opferung in Hairenbuch bei Waltenhausen von Norden gesehen

Siehe auch[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. BayernViewer der Bayerischen Vermessungsverwaltung
  2. a b Seite über die Geschichte der Ortsteile der Gemeinde Waltenhausen
  3. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 775.
  4. Ullmann, F.G., (Fotos: Huber, M. & Huber, M.) 1992: Krumbach – Bilder aus Stadt und Land in Mittelschwaben. - Müller Druck und Verlag, Krumbach, 157 S.