Hajdina

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Hajdina
Haidin
Wappen von Hajdina Karte von Slowenien, Position von Hajdina hervorgehoben
Basisdaten
Staat Slowenien
Historische Region Untersteiermark / Štajerska
Statistische Region Podravska (Draugebiet)
Koordinaten 46° 25′ N, 15° 51′ OKoordinaten: 46° 25′ 0″ N, 15° 51′ 0″ O
Fläche 21,6 km²
Einwohner 3.747 (1. Januar 2017)
Bevölkerungsdichte 173 Einwohner je km²
Postleitzahl 2288
Kfz-Kennzeichen MB
Struktur und Verwaltung
Gliederung Gemeinde
Bürgermeister: Stanislav Glažar
Postanschrift Zgornja Hajdina 44a
2288 Hajdina
Webpräsenz

Hajdina (deutsch: Haidin) ist eine Gemeinde im Nordosten Sloweniens. Sie liegt in der historischen Landschaft Spodnja Štajerska (Untersteiermark) und in der statistischen Region Podravska.

Geographie[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Lage[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hajdina grenzt unmittelbar südwestlich an Ptuj und liegt rechtsseitig der Drau. Die Gemeinde befindet sich im flachen Dravsko polje (Draufeld) auf 232 m. ü. A. Außer der Drau und dem Kanal des Wasserkraftwerkes von Zlatoličje (slow.: Prekop HE Zlatoličje) gibt es keine nennenswerten Gewässer.

Gemeindegliederung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Die Gemeinde umfasst sieben Ortschaften. Die deutschen Exonyme in den Klammern wurden bis zum Abtreten des Gebietes an das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen im Jahr 1918 vorwiegend von der deutschsprachigen Bevölkerung verwendet und sind heutzutage größtenteils unüblich[1][2]. (Einwohnerzahlen Stand 1. Januar 2017[3]):

  • Draženci (Drasendorf), 549
  • Gerečja vas (Gersdorf), 556
  • Hajdoše (Siebendorf), 641
  • Skorba, 393
  • Slovenja vas (Windischdorf), 558
  • Spodnja Hajdina (Unterhaidin), 243
  • Zgornja Hajdina (Oberhaidin), 807

Nachbargemeinden[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Starše Ptuj Ptuj
Kidričevo Nachbargemeinden Ptuj
Videm Videm Ptuj

Geschichte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

In Hajdina wurde eine der ersten Mithras-Kultstätten entdeckt (2. Jahrhundert). Sehenswert sind neben römischen Ausgrabungsstätten (in Hajdina lag das alte Poetovio) die Pfarrkirche St. Martin mit einem der frühesten Sternrippengewölbe in Slowenien.

Verkehr[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Hajdina liegt an der Bahnstrecke von Pragersko nach Ormož. Die Bahnhaltestelle "Hajdina" liegt auf dem Gemeindegebiet von Ptuj, ist aber vom Hauptort aus schnell zu erreichen. Der nächste Intercity-Bahnhof ist "Ptuj", etwa 4 km entfernt.

Außerdem verläuft die Autobahn A4 durch die Kommune. Die Dörfer im nördlichen Bereich werden durch die Anschlussstelle "Zlatoličje" erschlossen, zentraler gelegen ist "Hajdina".

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. Spezialkarte der Österreichisch-ungarischen Monarchie 1:75.000 - Pettau und Vinica 5456. (1914)
  2. Spezialkarte der Österreichisch-ungarischen Monarchie 1:75.000 - Pragerhof und Wind. Feistritz 5455. (1914)
  3. Tabellen zur Bevölkerung des Statistischen Amtes der Republik Slowenien (slowenisch)