Hakle

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Hakle GmbH
Rechtsform GmbH
Gründung 1928
Sitz Düsseldorf, Deutschland
Leitung Phillip Wagner
Mitarbeiter 220 (2013)[1]
Umsatz 169,017 Mio. Euro (2007)[2]
Website www.hakle.de

Hakle, 1928 in Ludwigsburg von dem Unternehmer Hans Klenk (1906–1983) gegründet, war eine der ersten Toilettenpapierfabriken in Deutschland. Der Name Hakle ist von den Anfangsbuchstaben des Gründers abgeleitet. Hakle war der erste Anbieter von Toilettenpapierrollen mit fester Blattzahl. Im Jahr 1954 zog das Unternehmen nach Mainz um. 1964 wurde die Produktpalette um feuchtes Toilettenpapier mit dem Markennamen Hakle feucht erweitert, welches zum bekanntesten Produkt des Unternehmens wurde.[3]

1984 wurde das bis dahin in Familienbesitz befindliche Unternehmen Hakle an die Schweizer Attisholz-Gruppe verkauft, 1999 wiederum an den Kimberly-Clark-Konzern weiterveräußert und in Hakle-Kimberly GmbH umfirmiert. 2006 wurde das Hakle-Werk Reichenburg in der Schweiz geschlossen. Die Papierfabrik auf der Ingelheimer Aue in Mainz wurde zum 1. April 2006 von der Westfälischen Papierfabrik (WEPA) übernommen und als WEPA Mainz GmbH geführt. Die Markenrechte an der Marke Hakle verblieben bei Kimberly-Clark und die Hakle-Toilettenpapierproduktion zog in das Kimberly-Clark-Werk Düsseldorf-Reisholz um.

Ende 2012/Mitte 2013 wurde Hakle im Zuge von Kimberly-Clarks „Global Tissue Restructuring plan“ an die Private-Equity-Gesellschaft palero capital GmbH (München) / palero invest Sàrl (Luxemburg) verkauft.[1] Das Unternehmen firmiert seitdem als Hakle GmbH. Die Marken Hakle, Dick & Durstig und Servus wurden mitveräußert, für Österreich und die Schweiz blieb die Marke Hakle bei Kimberly-Clark.

Das Produkt und die Marke Hakle feucht blieb aber vorerst bei Kimberly-Clark und wurde ab 2014 unter deren Marke Cottonelle angeboten.[3] Zum 1. Juni 2016 brachte Hakle eine neue Produktlinie unter dem altbekannten Markennamen Hakle feucht auf den Markt.[4]

Bekannte Mitarbeiter[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab 1959 bis 1983 war Herbert Bonewitz, der ab 1960 für die firmeneigene Zeitschrift Die Rolle verantwortlich zeichnete, in weiteren Bereichen tätig.[5]

Weblinks[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

  1. a b Der vorübergehende Tod von „Hakle feucht.“
  2. Hakle-Kimberly Deutschland GmbH: Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis zum 31. Dezember 2007.
  3. a b Steffen Fründt: Der vorübergehende Tod von „Hakle feucht“. In: Welt Online. 12. Februar 2014 (welt.de [abgerufen am 28. Juli 2015]).
  4. Hakle feucht ist zurück. In: Lebensmittelzeitung. aufgerufen am 12. August 2016.
  5. Agentur & Verlag BONEWITZ, abgerufen am 23. August 2014.